Sour — Hibi no Neiro

(direktSour)

Die japanische Band Sour hat hier für ihren Song "Hibi no Neiro" ein großartiges Video vorgelegt. Dieses wurde unter der Mitwirkung diverser Fans und ihrer Webcams realisiert und die Koordination, sowie das Schneiden dieses Videos dürften ein mittelschwerer Alptraum gewesen sein.

Darum müssen wir uns aber zum Glück nicht kümmern. Also zurücklehnen und genießen.

(via Café Digital)

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Geschrieben am 6. Juli 2009 • Comments Off

Manchmal muss man in den sauren Apfel beißen

apple - computer

Wie man gestern auf Heise Online lesen konnte, fordert der Springer Konzern eine Zwangsabgabe auf jeden verkauften Computer zusätzlich zur GEZ-Gebühr. Mit dem Geld sollen Zeitungsverlage am Leben erhalten werden, die sich nicht mehr aus eigenen Kräften am Markt behaupten können, aus welchen Gründen auch immer.

Das ist in etwa so, als würde ich mich auf die Klausuren in der kommenden Woche so vorbereiten, dass ich mir krampfhaft überlege, wie ich jede größere geistige Anstrengung vermeiden kann. Dann überlegt man sich, ob man einen Spickzettel schreibt, ob man die Klausur auf welchen dunklen Wegen auch immer schon vorher besorgen kann oder ob man einfach krank macht.

Schlussendlich kommt man aber nicht drum herum, sich mit der Realität zu konfrontieren, in den sauren Apfel zu beißen und zu lernen. Das gleiche werden die Zeitungsverlage früher oder später auch machen müssen. Anstatt sich also irgendwelche imaginären Strohhälme hin zu parlieren, an die man sich vermeintlich klammern kann um nicht unterzugehen, werden sie nicht umhin kommen die Angelegenheit mal richtig in die Hand zu nehmen, ihr Geschäftsmodell anzupassen und dem Wandel Rechnung zu tragen.

Und das mit den nötigen Konsequenzen. Sind sie auch noch so unangenehm.

PS: Unnötig, das zu erwähnen, aber nach dem Abwägen des Für und Wider des BILD'schen Journalismus-Prinzips, wage ich zu behaupten, dass die BILD-Zeitung ganz objektiv betrachtet nicht unterstützenswert ist.

(Bild: Apple II unter CC-Lizenz)

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Geschrieben am 3. Juli 2009 • Comments Off

Flickr2Twitter — Innovationen von gestern

flickr2twitter

Endlich hat Flickr es geschafft, seinen Dienst mit Twitter zu verknüpfen. Man kann nun seinen Twitter-Account zur Liste seiner Blogs bei Flickr hinzufügen und hat dann über jedem seiner Fotos, sowie über den Fotos der User, die das erlauben, einen Button, um das Foto zu twittern.

Allerdings ist das ganze eine ziemlich schwache Nummer, wie der Titel dieses Beitrags leise andeutet. Das t3n Magazin weist denn berechtigterweise auch darauf hin, dass Dienste wie Twitpic und yFrog diesen Service schon seit geraumer Zeit anbieten, ohne dass Flickr auch annähernd auf die Idee gekommen wäre, dass da in ihrem Bereich "gewildert" wird: Der Fotografie.

Ein weiterer Punkt ist der, dass es bei Flickr2Twitter eigentlich nicht nur darum geht, den Usern das "Einbauen" von Bildern bei Twitter zu ermöglichen. Bilder auf Twitter haben einen ganz anderen Anspruch, als Bilder auf Flickr, wenn man es mal oberflächlich betrachtet. Von daher kann man nachvollziehen, dass Flickr nichts mit dieser Handy-/"Guckt mal, was ich gerade esse"-Knipserei auf Twitpic und yFrog zu tun haben wollte.

Allerdings wird da der Aspekt übersehen, dass Twitter auch für bestehende Flickr-User eine gute Möglichkeit ist, Publicity zu bekommen. Genauso, wie auf jedem ernstzunehmenden Blog unter jedem Beitrag ein Twit This-Button ist und Dienste, wie bspw. YiGG oder Mister Wong es ermöglichen, jede neu eingereichte Nachricht, direkt auf Twitter abzusetzen, so ist diese Möglichkeit auch für Flickr-User eine wahre Goldgrube an Klicks (eine entsprechende Follower-Schar vorausgesetzt).

Daran hat man bei Flickr anscheinend aber nie gedacht. Wahrscheinlich dachte man, dass man selbst so viel Traffic hat, dass man auf Dienste wie Twitter nicht angewiesen ist. Wer weiß das schon…

Auf jeden Fall zeugt die Integration von Twitter über die Blog This-Funktion letztlich nicht von Weisheit dahingehend. Schließlich kann man diese Funktion für andere User erlauben oder nicht, eine Ausnahme für Twitter wird jedoch nicht gemacht. Dabei ist es ein Riesenunterschied, ob ich das Bild von jemandem auf meinen Blog einbaue, oder nur einen Link auf das Bild bei Twitter setze. Zugegeben, einen Tweet mit einem Link auf ein Foto bei Flickr kann ich mir auch selber zusammen schustern, aber letztendlich stellt sich die Frage, inwiefern man die Möglichkeiten von Social Media nutzen, und seinen Usern die Nutzung seines Dienstes so einfach wie möglich gestalten kann.

Der langen Rede kurzer Sinn:

Flickr kommt viel zu spät mit einem Feature und präsentiert das dann auch noch unausgereift. Chapeau!

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Geschrieben am 1. Juli 2009 • Comments Off

Barrierefreier Button mit Text Replacement

Jeder kommt früher oder später beim Bauen einer Website in die Situation, dass er die Beschriftung eines Buttons loswerden möchte, um den Button mit einer schönen Grafik zu versehen. Das Auge surft schließlich mit.

Barrierefreier Button mit Text Replacement

Oftmals sieht man in diesen Fällen, dass das value-Attribut einfach leer gelassen wird. Dies ist allerdings eine wenig elegante Lösung, da Besucher mit Screenreader raten müssen, wofür der Button gedacht ist. Alternativ könnte man auf die Standard-Text-Replacement-Methode über text-indent: -9999px; zurückgreifen. Dies funktioniert auch ganz passabel in mordernen Browsern. IE6 und IE7 schieben dabei allerdings den kompletten Button nach links ins Abseits.

Es muss also eine andere Methode her. Und die sieht so aus, dass man einfach ein div-Element um den Button packt und ihm die gleiche Größe wie dem Button gibt. Dann verschiebt man selbigen noch mittels padding-top ins Abseits und schon ist der Text weg und man kann seine Grafik einbauen. Der Quelltext dafür sieht folgendermaßen aus:

HTML
<div class="button">
   <input type="submit" value="Absenden" />
</div>

Dazu kommen noch folgende CSS-Angaben:

CSS
.button {
	height: 30px;
	width: 80px;
       overflow: hidden;
}

input {
	width: 80px;
	height: 30px;
	padding: 30px 0 0 0;
	border: 0;
	background: #369 url('button.jpg') 0 0 no-repeat;
}

Diese Technik funktioniert einwandfrei im Firefox, in Safari sowie im IE6/7/8.

Natürlich kann man den gleichen Effekt erzielen, indem man einem input-Element das Attribut type="image" gibt und die Grafik direkt im Quelltext einbaut. Allerdings hat man dann nicht die Möglichkeit, für den :hover- und :active-Zustand eine alternative Grafik per CSS zuzuweisen, was der User Experience durchaus zuträglich ist.

PS: Wie ihr input-Elemente im IE6 :hover-fähig macht, erfahrt ihr hier.

Nachtrag:

Thorsten hat mich in den Kommentaren darauf aufmerksam gemacht, dass diese Lösung im Opera-Browser nicht funktioniert, da sich dort die Button-Beschriftung nicht durch padding ins Abseits schieben lässt. Hier müssen wir also mit der üblichen Text Replacement-Methode mittels der CSS-Angabe text-indent: -9999px; ran.

Allerdings hat der Internet Explorer wie oben beschrieben seine Schwierigkeiten mit dieser Lösung und verschiebt den kompletten Button ins Abseits, was sicherlich nicht im Sinne des Erfinders ist. Wir müssen den Internet Explorer also ausschließen, was auf zwei Arten Möglich ist.

1. Über herkömmliche Conditional Tags:

HTML/CSS
<!--[if !IE]>
<style type="text/css">
  input {
    text-indent: -9999px;
  }
</style>
<![endif]-->

Dies ist die Standard-Abfrage, ob es sich beim Browser um einen Internet Explorer handelt oder nicht. Diesen -Schnipsel fügt man in den Kopf-Bereich ein und schon sieht der Button auch im Opera-Browser anständig aus.

2. Ergänzung im type-Attribut:

Ergänzt man das type-Attribut des style-Elements um die mit Apostroph abgegrenzte Angabe charset=utf-8, interpretiert der Internet Explorer die Angabe nicht mehr. Trotzdem ist das Dokument weiterhin valide.

HTML/CSS
<style type="text/css;charset=utf-8">
  input {
    text-indent: -9999px;
  }
</style>

Welche Lösung ihr wählt, sei euch überlassen. Eine Empfehlung, welche besser ist, kann ich nicht abgeben.

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Geschrieben am 1. Juli 2009 • 2 Kommentare