Schindelhauer – Fahrräder mit Zahnriemenantrieb

Aus meiner Heimatstadt Magdeburg kommt die kleine Fahrrad-Manufaktur Schindelhauer, die sich auf den Bau von Fahrrädern mit Zahnriemenantrieb verlegt hat. Das ist grundsätzlich keine schlechte Idee, da Zahnriemen im Vergleich zu normalen Ketten effizienter, leichter und weniger pflegebedürftig sind.
Obendrein sehen die Räder, die Schindelhauer entwickelt und welche auf so lustige Namen wie Viktor, Siegfried und Ludwig hören, ziemlich gut aus. Die Namensgebung ist wahrscheinlich ein Versuch, auf dem internationalen Markt Assoziationen mit der "guten, alten, deutschen Wertarbeit" zu wecken. Aber sei es drum - hätte ich einen Tausender zu viel auf dem Konto, würde ich mir so ein Schindelhauer-Fahrrad holen.
Und bis es soweit ist, düse ich weiter mit meinem klapprigen Damenrad durch good ol' Hannover.
(via Stilsucht)
Boogie – Street Photography
Boogie stammt aus Belgrad, Serbien, und begann in den Neunzigern zu Zeiten des Bürgerkriegs damit Fotos von Menschen, Rebellion und Unruhen zu machen. Später ging er nach New York. Sein Portfolio umfasst viel Street Photography, schwarzweiß und mitunter gut gekörnt. Er war unterwegs in Mexico, Cuba und Istanbul, hat Skinheads, Crack-Süchtige und Gang-Mitglieder fotografiert.

Gang-Mitglied aus Queens, New York mit seiner halbautomatischen Maschinenpistole.

Serbischer Nazi-Skinhead beim Posieren.

Crack-Süchtige überprüft auf Pampers-Packung gestützt ihre Crack-Pfeife.
Das Portfolio ist wirklich beeindruckend. Ich kann jedem empfehlen, sich mal in Ruhe da durch zu klicken.
(via Artskills)
Amnesty International – “Dog’s Life”
Hier ist der neueste Clip der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, welcher sich mit dem Thema Armut auseinandersetzt. Ganz schön gemacht.
(via Werbeblogger)
De Vetpan Studios – Herrliche Fotografie mit geringer Schärfentiefe
Hinter De Vetpan Studios steckt Siebe Warmoeskerken, ein 21-jähriger Möbelbauer aus den Niederlanden. Seine Seite wurde neulich schon vom Stylespion und auf dem ignant blog erwähnt, doch sind die Fotos so gut, dass ich selbst auch darüber berichten muss.
Siebe Warmoeskerken scheint es zu lieben, die Blende so weit wie möglich aufzureißen. Folglich zeichnen sich seine Bilder durch butterweiche Bokehs und geringe Schärfentiefe aus. Doch auch die Farben sind ganz ausgezeichnet.
Unbedingt auch die anderen Fotos auf seiner Seite angucken. Und wem das nicht reicht, dem sei noch sein Flickr-Stream ans Herz gelegt.
Animierte Image-Caption mit jQuery unter WordPress

Google liebt es ja, wenn unter oder neben Bildern noch ein beschreibender Text steht. Deswegen hat WordPress vor einiger Zeit die Image-Caption eingeführt. Diese kann man - wenn man kein Freund von Bildunterschriften ist - mit jQuery jedoch so manipulieren, dass sie nur bei einem MouseOver erscheint. Wie das geht, erkläre ich in diesem Tutorial.
Wie gehabt als erstes der HTML-Teil:
<div class="wp-caption" style="width: ???px"> <img src="/path/to/img.jpg" alt="Dies ist eine Beschreibung" title="Dies ist eine Beschreibung" width="???" height="???" class="size-full wp-image-3402" /> <p class="wp-caption-text">Dies ist eine Beschreibung</p> </div>
Dies ist der Caption-Quelltext, der von WordPress ausgegeben wird. Anstatt der Fragezeichen kommen natürlich die richtigen Höhen- und Breitenangaben, ebenso wie der richtige Pfad zum Bild.
Als nächstes ein bißchen CSS für das entsprechende Aussehen:
.wp-caption {
position: relative;
margin-bottom: 20px;
border: 3px solid #999;
overflow: hidden;
-moz-border-radius: 2px;
-khtml-border-radius: 2px;
-webkit-border-radius: 2px;
border-radius: 2px;
}
.wp-caption-text {
padding: 5px 10px;
background-color: #333;
color: #EEE;
border-top: 1px solid #666;
}
Wichtig hierbei ist die Angabe "position: relative", da wir beim Verschieben des Bildes mit einem negativen margin arbeiten und der IE6 ohne diesen Zusatz rumzickt. Des weiteren ist die Angabe "overflow: hidden" wichtig, da der Caption-Text sonst nicht verschwinden würde.
Alle anderen Angaben zu Farben, Innen- und Außenabständen können ohne weiteres angepasst werden.
Zum Schluss den nötigen JavaScript- bzw. jQuery-Teil, ohne den hier gar nichts läuft:
<head> <script type="text/javascript" src="http://ajax.googleapis.com/ajax/libs/jquery/1.3.2/jquery.min.js"></script> </head>
Im Kopf-Bereich binden wir die jQuery-Library ein.
jQuery(document).ready(function($) {
$('div.wp-caption').each(function(i) {
var img_ = $('img', this);
var img_height = img_.attr('height');
var p_height = $('p', this).outerHeight();
$(this).height(img_height);
$(this).hover(function() {
img_.animate({marginTop : -p_height}, 500);
}, function() {
img_.animate({marginTop : '0'}, 500);
});
});
});
Mit der each()-Funktion wird jede einzelne Image-Caption auf der Seite angesprochen. Danach wird die Höhe des dazugehörigen Bildes und der Beschreibung gespeichert. Als nächstes wird die Höhe des Caption-div gleich der Höhe des Bildes gesetzt, so dass die Beschreibung abgeschnitten und nicht sichtbar ist.
Daraufhin wird eine hover()-Funktion aufgemacht. Fährt man mit dem Cursor über eine Image-Caption, bekommt das dazugehörige Bild einen negativen margin-top, der der Höhe der Beschreibung entspricht, so dass diese in den sichtbaren Bereich fährt. Verlässt man die Image-Caption wieder mit dem Cursor, wird der margin-top des Bildes wieder auf Null gesetzt. Das ganze wird mit der animate()-Funktion von jQuery animiert.
Das war es auch schon, fertig ist die animierte Image-Caption unter WordPress. Wobei natürlich nichts dagegen spricht, das ganze außerhalb von WordPress einzusetzen. Wie immer verweise ich an die Kommentar-Funktion, falls es Fragen gibt oder etwas nicht so funktioniert, wie es soll.
Thom Yorke – The Hollow Earth
René von Nerdcore sagt:
Und dann hier noch das neue Video von Thom Yorke, das ziemlich wirr rumflackert und jede Menge Streetart und davon jede Menge von Banksy zeigt.
So ist es - Thom Yorke hat ein neues Video und in diesem wird einem die Streetart wie bekloppt um die Ohren gehauen. Man kann sie nicht sehen, nur erahnen. Sollte man doch versuchen auszumachen, welche Bilder genau verarbeitet wurden, dürfte man recht bald einen epileptischen Anfall bekommen und sich geifernd und zuckend auf dem Boden wälzen. Ich warne davor.
Ansonsten ist der Song Thom Yorke in Reinform, keine Überraschung also.
Fotos von Norderney
Anfang dieser Woche habe ich einen kleinen Abstecher nach Norderney gemacht, um die Insel abzuschreiten und ein paar Fotos zu machen. Dabei bin ich dem Irrtum erlegen, die Insel sei 7 bis 8 km lang. Sie ist jedoch 14 km lang, was ich am Ende irgendwie in meinen Füßen gespürt habe. Allerdings gab es so auch runde 6 km mehr Gelegenheit zu fotografieren.
Holzpfeiler am Strand, die wahrscheinlich den Tide-Bereich markieren. Festlegen möchte ich mich da aber nicht.
Der Leuchtturm von Norderney.
Beginn der Nord-Promenade auf Norderney.
Das bekannte Schiffswrack an der Ostspitze der Insel, welches 1967 dort aufgelaufen ist und nie geborgen wurde.
Toter Seestern am Strand, der von den Wellen umspielt wird.
Eine verkrüppelte, blattlose Birke in den Dünen.
Wellenbrecher in der Nord-Promenade von Norderney.
Zeitung, die sich in den Wellenbrechern am Strand verfangen hat und von der Abendsonne illuminiert wird.
Fernrohr für Touristen, die das nötige Kleingeld über haben und das Wasser von nahem sehen wollen, sich jedoch scheuen, fünf Schritte nach vorne Richtung Meer zu gehen.
Treppe auf einen Hügel in den Dünen, von dem man die Insel ganz gut im Blick hat.
Wie immer können die Bilder in der Lightbox betrachtet werden, einfach draufklicken.
Leningrad – Gelendzhik
Dieses Video ist zugegebenermaßen schon etwas älter, aber ziemlich schräg. Deshalb musste ich es einfach bloggen. Außerdem veranschaulicht es ganz schön, was passiert, wenn Gummihühner zu lange in der Sonne liegen.
Skate & Create 2009
Das von Transworld Skateboard verbrochene Skateboard-Video "Skate & Create 2009" ist das beste, was ich seit dem Fully Flared-Trailer in dem Bereich gesehen habe. Ich mag die reduzierte, natürliche Ästhetik der Bilder. Ein ganz schöner Gegensatz zu den üblichen Skateboard-Sachen, die in grellen Farben den urbanen Raum abfeiern (was ich natürlich auch nicht schlechtreden möchte).
Und gegen die musikalische Untermalung mit den Air Castles kann man auch nichts sagen.
Gefunden bei TheJunction












