IKEA, Facebook und der Segen des “Photo Tagging”
Diese Nummer hier ist genial. Um auf die Eröffnung eines neuen IKEA-Marktes in Malmö aufmerksam zu machen, wurde unter dem Namen des Marktleiters ein Facebook-Profil eröffnet und Fotos von IKEA-Showrooms hochgeladen. Facebook-User hatten dann die Möglichkeit, sich selbst auf den Gegenständen zu taggen. Wer zuerst ein Tag gesetzt hatte, gewann den darunter liegenden Gegenstand.
Das "Photo Tagging", womit man eigentlich Freunde auf Fotos markieren und verlinken kann, wurde hier geschickt ausgenutzt. Und zwar nicht nur als Instrument für ein Gewinnspiel. Die Verlinkungen der gesetzten Tags erschienen auch in den Timelines der Kontakte von Leute, die bereits am Gewinnspiel teilgenommen hatten. Man kann sich also ausrechnen, dass das ganze schnell weite Kreise zog.
Gefunden bei Thilo's Posterous
Winch Madness: Das andere Waterboarding
Ich weiß, Waterboarding hat nichts mit Fun Sport und Lifestyle und solchem Kram zu tun. Aber was die Jungs hier machen, ist weder Wake-, noch Skateboarding. Also macht die Bezeichnung Waterboarding schon irgendwie Sinn. Außerdem möchte ich wissen, ob Goolge nun Leute vorbeischickt, die sich für Foltertechniken der CIA interessieren…
Hand aufs Herz, das ist wirklich abgefahren. Und im Gegensatz zum normalen Wakeboarding hat dieses Waterboarding den Vorteil, dass man einerseits die famosen Flip-Tricks machen kann, die man vom Skateboard-Fahren kennt, und außerdem seine coolen Sneaker anbehalten kann.
Gefunden bei electru.de
Entsättigter Herbst
Da die Tage größtenteils grau sind und der Herbst die Stadt im Griff hat, macht es eigentlich gar keinen Sinn mehr, Farbfotos zu schießen. Deshalb habe ich bei meinem Spaziergang in die Hannover Innenstadt ein paar Schwarz-Weiß-Fotos geschossen, um mich darauf einzustimmen. Bis zum nächsten Frühjahr werde ich sicherlich noch viele Schwarz-Weiß-Bilder machen.
Den Spaziergang in die Stadt habe ich übrigens unternommen, um eine Karte für das "I Am Kloot"-Konzert am Sonntag im Béi Chéz Héinz zu kaufen. Ein Reinfall, da das Konzert abgesagt wurde… *hrmpf*
Dead Snow vs. Zombieland
In letzter Zeit sind zwei interessante Zombiefilme rausgekommen und ich hatte das Vergnügen, beide zu sehen - "Zombieland" und "Dead Snow". Beide Machwerke haben für ein gewisses Sehvergnügen meinerseits gesorgt, weshalb ich sie hier kurz vorstellen möchte.
Inhalt - Dead Snow

Eine Kompanie der Waffen-SS hat sich zusammen mit ihrem sadistischen Anführer am Ende des zweiten Weltkrieges in die schwedischen Berge zurückgezogen, wo sie verhungert sind. Über 60 Jahre später macht sich eine Gruppe Studierender auf in jene Berge, um dort ihren Winterurlaub in einer Berghütte zu verbringen. Es dauert nicht lange, bis sie Bekanntschaft mit den Nazi-Zombies machen, welche scheinbar wahllos einen nach dem anderen von ihnen abschlachten.
Inhalt - Zombieland

Nach einer Zombie-Apokalypse trifft der Eigenbrötler Columbus (links im Bild) auf den leicht verrückten Tallahassee und schließt sich ihm an. Beide treffen kurz darauf auf die Schwestern Wichita (mittig links im Bild) und Little Rock und lassen sich von den beiden übers Ohr hauen. Nach weiteren Zerwürfnissen schließen sich die beiden Duos jedoch zusammen und fahren gemeinsam nach L.A., wo es zum großen Showdown in einem Vergnügungspark kommt.
Beurteilung - Dead Snow
"Dead Snow" ist ein klassischer Zombiefilm in der Manier von "Evil Dead". Auch die Zombies sind eher verdammte Untote, als menschenfressende Braiiiiins!-Zombies, wie man sie bspw. aus "Day of the Dead" kennt. Trotzdem geht es gut zur Sache, und nachdem am Anfang kurz mit dem Element der Spannung gespielt wird, geht es recht bald zur eindeutigen Darstellung über.
Dabei macht "Dead Snow" einen soliden Eindruck. Auch wenn es sicherlich keine Multi-Millionen-Dollar-Produktion ist, können sich die Nazi-Zombies sehen lassen und auch die Action-Szenen wissen mitzureißen. Des weiteren versucht der Film die Auswirkungen dieser extremen Situation auf die Gruppendynamik zu beleuchten, was mir nicht nicht als spektakulär in Erinnerung geblieben ist, andererseits aber auch nicht vollkommen abwegig oder schlecht war.
Beurteilung - Zombieland
"Zombieland" ist im Grunde seines Herzens ein Action-Roadmovie und die post-apokalyptische Welt voller Zombies sorgt für das nötige Ambiente. Der Film versteht sich eher als Komödie, wofür besonders Woody Harrelson in seiner Rolle als Tallahassee sorgt. Um diesen seichten Charakter nicht zu zerstören (und ich schätze, um den Film auch einem etwas jüngerem Publikum zugänglich zu machen) wurde auf ausschweifende Splatter'n Gore-Szenen, wie sie bspw. "Braindead" zur Genüge bietet, sowie auf den Aufbau übermäßiger Spannung verzichtet. Außerdem sieht man dem Film die teure Produktion an und die Story ist gut ausgearbeitet. Die Figuren bieten eine gewisse Tiefe und auch die obligatorische Lovestory fehlt nicht.
Zusammenfassung
Beide Filme sind durchaus sehenswert. "Dead Snow" ist dabei eher etwas für die Freunde des Genres. Wer mit Zombies nichts anfangen kann, bekommt abseits davon nicht viel geboten, und wer auf der Suche nach einer tiefgründigen, philosophischen Geschichte ist, dürfte enttäuscht werden. Ansonsten gibt es solide Unterhaltung und Nazi-Zombies - das allein macht den Film sehenswert.
"Zombieland" dagegen ist nicht nur für Zombie-Freunde ein gefundenes Fressen. Der Film ist einfach witzig, Woddy Harrelson brilliert als verquerer Redneck-Haudegen und sogar Bill Murray hat eine nahezu groteske Nebenrolle - er spielt sich selbst. Dazu gibt es schöne Bilder der post-apokalyptischen USA, ordentlich Schießeisen und ein paar durchaus brauchbare Regeln für den Fall eines Zombie-Angriffs.
End Scene
So sieht es also aus, wenn man eine Animation in Adobe After Effects erstellt, die einzelnen Frames ausdruckt, dann einscannt und zu einer neuen Animation wieder zusammensetzt. Das nenne ich mal Rough Look. Gemacht hat das ganze Steffen Bygebjerg und der Song im Hintergrund heißt End Scene und ist von Troels Abrahamsen.
Gefunden bei AudioPorn Central via Avy Goldstein
Weichgezeichnete Schrift mit CSS3

Hier ein kleiner Trick, wie man mithilfe von CSS3 "Blurred Typo", also weichgezeichnete Schrift, machen kann. Das ganze funktioniert durch den Umweg über die text-shadow-Funktion in CSS3.
Um das Beispiel zu verdeutlichen habe ich eine unspektakuläre Navigation gewählt. Hier der HTML-Teil:
<ul id="nav"> <li><a href="index.html">Home</a></li> <li><a href="#">About</a></li> <li><a href="#">Portfolio</a></li> <li><a href="#">Contact</a></li> </ul>
Eine ungeordnete Liste, wie es sich für eine anständige Navigation gehört. Als nächstes der CSS-Teil:
#nav {
width: auto;
clear: left;
overflow: hidden;
border-left: 1px solid #EEE;
list-style: none;
}
#nav li {
width: auto;
height: 30px;
padding: 0 20px 20px 20px;
float: left;
border-right: 1px solid #EEE;
line-height: 30px;
}
#nav li a:link,
#nav li a:visited {
text-decoration: none;
color: #CCC;
text-shadow: 0 0 3px #CCC;
}
#nav li a:hover {
text-shadow: 0 1px 1px #666;
color: #093;
}
#nav li a:active {
color: #999;
text-shadow: none;
}
Indem man die X- und Y-Offset-Werte bei text-shadow gleich Null setzt, entsteht anstelle des Schatten mehr so etwas wie ein äußeres Leuchten. Da dieses Leuchten die gleiche Farbe wie die Schrift hat, wirkt diese dadurch weichgezeichnet. Beim Überfahren mit der Maus verschwindet dieser Effekt und die Schrift erscheint klar.
Da es sich um eine CSS3-Spielerei handelt, braucht man zur Darstellung einen modernen Browser, wie Safari 4, Firefox 3.5, Opera 10 oder Chrome. Im Internet Explorer geht das ganze wie erwartet nicht, was aber kein Weltuntergang ist, da die Funktion der Seite ansich dadurch nicht beeinträchtigt wird.







