Minimalismus – Messe/Ost
Heute hat es mich zur Messe/Ost in Hannover verschlagen und zwar genau genommen zum alten Expo-Gelände. Dort vereinen sich urbane Tristesse mit weltmännisch klingenden Straßennamen und herunter gekommenen Pavillons. Leider war das Wetter nicht das beste, aber wenn man ehrlich ist, passen grauer Himmel, schneidender Wind und kalter Nieselregen viel besser zu diesem Ort, als Sonnenschein und eine laue Sommerbrise.
Auf jeden Fall ist ein Ausflug zur Messe/Ost immer lohnenswert, da die paar Pavillons, die die letzten 10 Jahre seit der Expo 2000 überlebt haben, von der Substanz her zwar das Allerletzte sind, von der Architektur her aber trotzdem zu gefallen wissen. So hat man als Fotograf in Hannovers Norden die Möglichkeit Urban Decay und geschmackvolle Baukunst auf engstem Raum zu erleben. Ich selbst habe die Möglichkeit genutzt, dem visuellen Minimalismus zu frönen.
Übrigens kann man den Besuch des ehemaligen Expo-Geländes prima mit einem Besuch bei Ikea abrunden, um sich bei Kaffee, Köttbular und Hot Dogs zu stärken. Schließlich macht Herumlaufen und Fotografieren hungrig. Erstrecht bei den momentanen Witterungsbedingungen.
Nobody beats the Drum – Grindin’
"Grindin'" von Nobody beats the Drum sieht auf den ersten Blick aus wie Computer-generiert. Allerdings handelt es sich bei dem Video um einen Stop-/Motion-Film, der unter Zuhilfenahme von vielen bunten Klötzchen aus 4085 Einzelbildern entstanden ist.
Wenn man dem Making-of-Video auf Youtube glauben darf, ist der Macher dabei dem Wahnsinn anheim gefallen. Kann man glauben oder nicht, auf jeden Fall lohnt es sich, dass Video auch anzugucken, denn es ist wirklich lustig gemacht.
Gefunden bei Nerdcore
7 hilfreiche Tutorials zum Thema Transitions in CSS3
Das Thema Transition in CSS3 ist so neu nicht mehr, doch nach wie vor aktuell. Das liegt u.a. daran, dass mit Firefox und Chrome neuerdings zwei weitere Browser neben Safari auf dem Markt sind, die diese Funktion unterstützen.
So entwickeln sich CSS-Transitions von der Spielerei zur ernsten Alternative zu JavaScript, wenn es um Animationen im Webdesign geht. Deshalb habe ich 7 Tutorials rausgesucht, die einen Überblick über die Möglichkeiten von CSS-Transitions geben.
1. CSS: Transition Timing Functions

Der Artikel behandelt die Eigenschaften transition-duration und transition-timing-function, und beschreibt, wie man Dauer und Geschwindigkeit von Animationen beeinflusst.
2. CSS Transforms and Transitions - The OSX Dock example

Chris Walker zeigt, wie man den Mac OSX-Dock nur mithilfe von CSS3 nachbauen kann.
3. Going Nuts with CSS Transitions

Natalie Downe demonstriert, wie man eine Polaroid-Galerie mithilfe von CSS-Transitions baut.
4. Nicer Navigation with CSS Transitions

Schöne Anleitung, wie man Website-Navigationen schöner gestalten kann mit CSS3.
5. Create the accordion effect using CSS3

Der Akkordeon-Effekt nur mit CSS3 und Transitions realisiert.
6. CSS3 Hover Tabs ohne JavaScript

Hover Tabs ohne JavaScript. Über die Praxistauglichkeit dieser Lösung kann man streiten, aber nichtsdestotrotz veranschaulicht sie sehr schön die Möglichkeiten von CSS3.
7. CSS Transitions 101

Zum Abschluss eine schöne Gesamtübersicht zum Thema CSS-Transitions auf Webdesigner Depot.
Ich hoffe, ihr habt ein paar hilfreiche Sachen gefunden. Zwar surfen viele Leute noch immer mit einem veralteten Browser, der keine CSS-Transitions unterstützt, doch trotzdem gibt es Möglichkeiten, diese Technik bereits jetzt einzusetzen. Es sind eben die Details, wenn bspw. ein Link nicht schlagartig beim Hover die Farbe ändert, sondern das langsam tut, die eine moderne Website ausmachen. Hat man keinen modernen Browser, kommt man nicht in den Genuss, kann die Seite aber trotzdem nutzen.
Blick in die Vergangenheit mit der Library of Congress
Die Library of Congress scannt seit Januar 2008 historische Fotografien ein und lädt diese in der Foto-Community Flickr hoch. Das ist grundsätzlich schon einmal eine tolle Sache. Seitdem habe ich überlegt, was man tolles mit den Bildern anstellen könnte. Einen genialen Geistesblitz hatte ich allerdings nicht. Im Gegensatz zu Jason Powell, der Fotos von alten Gebäuden, Plätzen und Fassaden ausdruckt, an den Ort geht, wo das jeweilige Bild entstanden ist und ein Foto mit der historischen Version im Vordergrund schießt. Das ganze nennt er Looking into the past. Tolle Idee!
Weiterführende Links:
Das title-Attribut ist kein SEO-Spielzeug!
Manchmal habe ich das Gefühl, es gibt Menschen da draußen, die das title-Attribut für ein SEO-Spielzeug halten. Eine Möglichkeit noch ein paar zusätzliche Infos für Google mit auf den Weg zu geben, um in den Rankings besser dazustehen. Das macht man, wenn man Lust darauf hat. Oder lässt es, wenn man nicht zu den Pedanten in Sachen Suchmaschinenoptimierung gehört.
Allerdings spielt das title-Attribut auch in Sachen Usability eine Rolle. Es bietet die Möglichkeit, dem Nutzer (tiefergehende) Informationen bezüglich eines Bildes oder eines Links zu geben.
Das title-Attribut bei Verweisen
Links sind immer in ihrer Wortzahl begrenzt, da nur in den wenigsten Fällen ein ganzer Textabschnitt zum Link umfunktioniert wird. Eher sind es Teile von Sätzen oder - außerhalb von Textabschnitten - einzelne Begriffe, die auf andere Seiten verweisen. Auf jeden Fall kriegt man in der Link-Beschriftung nie den Namen der Seite, auf die verwiesen wird, deren Beschreibung, sowie eine kurze Beschreibung des Inhalts der Unterseite - falls nicht auf die Startseite verwiesen wird - unter. Mithilfe des title-Attributs ist das jedoch möglich.
Angenommen, man möchte auf eine Unterseite der Website des deutschen Dackel-Clubs verweisen, die sich mit dem Thema Aufzucht befasst. Erste Möglichkeit ist es, den Link im Text unterzubringen:
<p>… bei der <a href="dackel-club.tld/path/to/aufzucht/" title="Deutscher Dackel-Club - Informationen zur Aufzucht von Dackeln">Aufzucht</a> von Dackeln …</p>
Ohne das title-Attribut weiß man nicht, wohin der Begriff "Aufzucht" führt. Durch Setzen des title-Attributs kann der Leser es jedoch herausfinden, indem er den Cursor etwas länger über dem Link ruhen lässt.
Eine weitere Möglichkeit ist es, den Link unterhalb des Textabschnitts zu setzen:
<a href="dackel-club.tld/path/to/aufzucht/" title="Deutscher Dackel-Club - Informationen zur Aufzucht von Dackeln">Deutscher Dackel-Club</a>
Der Leser sieht, dass es weitergehende Informationen beim deutschen Dackel-Club gibt, doch worum es sich genau handelt, kann er aus der Link-Beschriftung "Deutscher Dackel-Club" nicht herauslesen. Das title-Attribut gibt hier mehr Aufschluss.
Nun wird der eine oder die andere vielleicht einwerfen, dass man den Inhalt des Link-Ziels doch aus dem Thema des Textes ableiten kann. Das ist sicherlich richtig, doch will man seine Besucher immer raten lassen oder lieber klar definierte Informationen liefern?!
Das title-Attribut bei grafischen Verweisen
Als erstes zwei Beispiele, die mich überhaupt dazu bewogen haben, diesen Text zu schreiben:
Bei beiden Seiten tauchen links und rechts des Inhalts zwei große Pfeile auf, die einen mehr oder weniger verfolgen und geklickt werden wollen, jedoch nicht preisgeben, welchen Zweck sie haben. Das ist äußerst irritierend und sollte auf jeden Fall vermieden werden. Das gleiche ist es mit Icons und Piktogrammen. Klar weiß ich, wenn ich ein kleines Stift-Symbol auf einer Seite sehe, dass da was bearbeitet werden kann. Doch was genau, sagt mir die Grafik nicht.
Möchte man also vermeiden, dass Nutzer unnötig klicken müssen, um den genauen Zweck des Links zu ergründen, dann sollte man sich des title-Attributs befleißigen und so unnötiges Herumraten und möglicherweise Frust vermeiden.
Das title-Attribut bei Bildern
Neben dem alt-Attribut, kann man zur Beschreibung von Bildern auf Webseiten auch das title-Attribut benutzen. Dies kann durchaus sinnvoll sein, denn nur die wenigsten Bilder sprechen für sich und den Inhalt des alt-Attributs bekommt der durchschnittliche Besucher nicht zu sehen, es sei denn der Pfad zum Bild ist falsch gesetzt.
Allerdings muss man in diesem Fall etwas relativieren. In letzter Zeit haben sich immer mehr die so genannten Image-Captions durchgesetzt, bei denen die Beschreibung des Bildes direkt unterhalb des selben stehen. Das ist für den Besucher sicherlich sinnvoller, da die Beschreibung so direkt ersichtlich ist, und man nicht erst den Cursor auf dem Bild "parken" muss. Bedient man sich der Image-Captions, wird das Setzen des title-Attributs wirklich zu einer reinen SEO-Aktion.
Verzichtet man jedoch auf Image-Captions, sollte man den Besuchern, die noch über ihr Augenlicht verfügen, den Gefallen tun und das title-Attribut befüllen.
So, das war mein kleiner Diskurs am Morgen. Ich freue mich natürlich immer auf andere Ansichten zu diesem Thema. Wenn ihr also bei dem ein oder anderen Punkt der Meinung seid, das stimmt so nicht, wie ich es geschrieben habe, dann nutzt die Kommentar-Funktion und ergreift das Wort.
Semi-transparente Navigation in WordPress mit CSS

Heute geht es um eine horizontale Reiternavigation in WordPress, deren inaktive Reiter dank CSS Browser-übergreifend semi-transparent sind. Dafür muss als erstes ein span-Element innerhalb der Listen-Elemente der Navigation eingefügt werden. Dies geschieht über folgenden PHP-Code-Schnipsel:
<div id="header">
<ul>
<li<?php if (is_home() || is_paged() ) echo " class=\"current_page_item\""; ?>>
<span></span>
<a href="<?php bloginfo( 'url' ); ?>" title="Back to Main Page">Home</a>
</li>
<?php
echo preg_replace('@\<li([^>]*)>\<a([^>]*)>(.*?)\<\/a>@i', '<li$1><span></span><a$2>$3</a>', wp_list_pages('echo=0&title_li=&depth=1'));
?>
</ul>
<div class="hr"><hr /></div>
</div>
Das span-Element bekommt in diesem Fall die Transparenz. Würde man die Transparenz auf das a-Element anwenden, würde auch die darin liegende Schrift transparent werden und das soll vermieden werden. Außerdem wird vor der Funktion zur Ausgabe der Seiten noch ein Listenelement mit dem Link zur Startseite eingesetzt. Der ist optional und kann auch entfernt werden, wenn man z.B. den Blog-Titel auf die Startseite verlinkt. Schlussendlich befindet sich unterhalb der Navigation noch ein von einem div-Element umschlossenes hr-Element. Unter diesem werden die inaktiven Listenelemente verschwinden.
Kommen wir nun zum CSS:
#header ul {
height: 60px;
position: relative;
clear: left;
}
#header ul li {
width: auto;
_width: 140px; /* IE6 needs a fixed width */
height: 60px;
margin-left: 20px;
float: left;
display: inline;
position: relative;
}
#header ul li span {
display: block;
width: 100%;
_width: 140px; /* IE6 needs a fixed width */
height: 60px;
position: absolute;
top: 10px;
left: 0;
z-index: 1000;
background-color: #FFF;
background: -moz-linear-gradient( top, #c7e0ed, #fff );
background: -webkit-gradient( linear, left top, left bottom, from(#c7e0ed), to(#fff) );
opacity: 0.7;
filter: alpha(opacity=70);
-moz-opacity: 0.7;
filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.Alpha(Opacity=70);
-khtml-opacity: 0.7;
-ms-filter: "progid:DXImageTransform.Microsoft.Alpha(Opacity=70)";
}
#header ul li a:link,
#header ul li a:visited {
display: block;
width: auto;
height: 24px;
padding: 13px 20px 23px 20px;
line-height: 24px;
position: relative;
bottom: -10px;
z-index: 2000;
color: #0660cf;
text-decoration: none;
text-shadow: #FFF 0 1px 2px;
}
#header ul li a:hover,
#header ul li.current_page_item a {
background-color: #FFF;
background: -moz-linear-gradient( top, #c7e0ed, #fff ); /* gradient for firefox */
background: -webkit-gradient( linear, left top, left bottom, from(#c7e0ed), to(#fff) ); /* gradient for chrome and safari */
position: relative;
bottom: 0;
_top: 0; /* special invite for IE6 to get goin' */
}
#header ul li a:hover {
color: #c41604;
}
#header ul li a:active {
color: #0059ce;
position: relative;
bottom: -1px;
_top: 1px; /* special invite for IE6 to get goin' */
}
.hr {
height: 30px;
background-color: #333;
background: -moz-linear-gradient( top, #333, #555 ); /* gradient for firefox */
background: -webkit-gradient( linear, left top, left bottom, from(#333), to(#555) ); /* gradient for chrome and safari */
position: relative;
z-index: 3000;
}
.hr hr {
display: none; /* hiding hr because of the IE. quel surprise! */
}
Am meisten Platz nehmen hier die Angaben für die Transparenz ein. Das liegt daran, dass alle Eventualitäten - sprich "Browser" - berücksichtigt werden müssen. Dafür lässt sich diese Navigation aber auch mit reinem CSS und ohne PNG-Grafiken umsetzen, die ja im IE6 für Ärger sorgen würden.
Trotzdem funktioniert auch das hier nicht ohne dem ein oder anderen Mätzchen unserer Lieblings-Browser aus Redmond - den Internet Explorern. Der IE6 benötigt eine feste Breite für die Listenelemente. Hier ist also etwas Anpassung nötig, je nachdem wie lang die Beschriftung der Reiter ist. Der IE7 hingegen hat Probleme mit den Hover-Zuständen, so dass die Reiter hier nicht nach oben fahren und intransparent werden, wenn man mit dem Cursor rüberfährt. Das ist ärgerlich, schränkt jedoch die Benutzbarkeit der Seite nicht ein.
Des weiteren habe ich noch etwas CSS3 verwendet. Mit den aktuellen Versionen von Firefox, Safari und Chrome bekommt man deshalb einen Farbverlauf bei den Reitern serviert. In den gleichen Browsern sowie der aktuellen Version von Opera gibt es außerdem noch einen leichten Schlagschatten bei der Link-Beschriftung.
Das ist auch schon alles. Und natürlich ist diese Navigation nichts WordPress-spezifisches. In der Demo gibt es eine statische Variante, die in jeder anderen Seite auch verwendet werden kann.
Ansonsten mein übliches Mantra an dieser Stelle: Wenn ihr Fragen habt oder etwas nicht so funktioniert, wie es soll, nutzt die Kommentar-Funktion. Und wenn euch das Tutorial gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn ihr es bookmarked oder twittert. Vielen Dank
Computer – State of the Art 1995
Zurzeit arbeite ich mich durch 10 Staffeln Friends im Originalton, um meine spärlichen Englisch-Kenntnisse etwas aufzufrischen und mich schlicht und ergreifend unterhalten zu lassen. Dabei bin ich über diese Szene gestolpert, in der Chandler stolz seinen neuen Laptop präsentiert:
- 12MB of RAM
- 500MB Hard Drive
- Built-in Spreadsheet Capabilities
- 28K Modem
Das muss damals echt ein irres Teil gewesen sein. Aber wenn man bedenkt, dass man heute das vierfache dessen an Arbeitsspeicher braucht, was es damals als Festplattenspeicher gab, dann muss man über diese Spezifikationen einfach lachen. Trotzdem schön zu sehen, dass sich die Technik weiterentwickelt hat.
Das Setup – Wer nutzt welches Equipment

Der Admartinator hat ein interessantes neues Projekt gestartet: Das Setup.
Dies ist eine an the setup angelehnte Interview-Reihe, in der Nerds und Nerdesses erzählen, was sie machen, welches Equipment und welche Software sie dafür benutzen, und wie ihr Traum-Setup aussieht. Ein schöner Blick über den Tellerrand, da jeder seinen eigenen Stil beim Einrichten und Organisieren des Desktops hat - ob nun real oder virtuell.
Und weil ich die Idee so gut finde, habe ich mich auch gleich selbst den Fragen gestellt. Das einzige was in der noch jungen Liste allerdings fehlt sind die weiblichen Vertreter der Geek-Zunft. Entweder gibt es sie nicht oder - was ich für wahrscheinlicher halte - ihnen fehlt der nötige Selbstdarstellungsdrang. Aber gut, noch ist ja nicht aller Tage abend.
Auf jeden Fall empfehle ich dort mal vorbei zu gucken. Die Sammlung an Interviews wächst stetig.
Lost – Was passierte nach der Bombenexplosion?

Spoiler-Gefahr!
Letzte Woche lief ja die sechste und finale Staffel von Lost an und ich hatte das Vergnügen, die erste Doppelfolge sehen zu können. Zur Erinnerung: Am Ende der 5. Staffel zündet Juliette die Bombe im Bohrschacht der zukünftige Schwanen-Station mit ein paar beherzten Steinschlägen. Daraufhin präsentiert sich dem geneigten Zuschauer in Season 6 eine Parallelwelt, in der der Oceanic-Flug 8-15 nicht abgestürzt ist und die Protagonisten alle munter nach L.A. fliegen.
Außerdem gibt es die bisherige Welt, in der Juliette, Sawyer, Hurley, Sayid, Jack, Kate, Jin und Miles nach der Detonation der Bombe im Jahr 2007 aufwachen - mit einem leichten Fiepen auf den Ohren, zurück aus der Vergangenheit. Und das ist der Punkt, der mir nicht einleuchten will.
Wenn ich das richtig verstehe, sind sie an der gleichen Stelle in der gleichen Welt - nur 30 Jahren später. Die Detonation hat also stattgefunden. Daher auch das Fiepen auf den Ohren. Nur müsste dann anstatt des Bohrschachts und des ganzen Stahlgerümpels, welches kurz vor der Explosion vom magnetischen Gestein im Schacht angezogen wurde, nicht ein Bombenkrater dort sein?
Die Bombe, die die Protagonisten dort hingebracht haben, war der Zünder einer Wasserstoffbombe - ergo eine Atombombe. Das wiederum bedeutet, dass direkt neben Juliettes Gesicht zum Zeitpunkt der Detonation für einen kurzen Augenblick Temperaturen von mehreren Millionen Grad geherrscht haben. Nun wurde sie zwar durch die Zeit gebeamt, aber alles andere dort in dem Schacht hätte verdunstet sein müssen.
Letztendlich stellt sich die Frage: Handelt es sich um einen logischen Fehler oder einfach ein weiteres Rätsel? Gibt es vielleicht drei Parallelwelten und in einer sind die Protagonisten in der Atombombenexplosion umgekommen??






