klg.bz – Ab jetzt kürze ich URLs selbst

Herr Cario hat es ja schon vor einiger Zeit vorgemacht und mich spontan überzeugt - am besten kürzt man URLs selbst. Ich hatte mir deshalb gleich die Domain klg.bz besorgt, aber erst hinterher festgestellt, dass ich diese gar nicht per DNS-Eintrag mit meinem goneo-Webspace verknüpfen kann.

Zwar bietet goneo einen DNS-Editor, doch der ist relativ nutzlos, da man keine neuen Domains anlegen kann und deshalb auf die beschränkt ist, die man in seinem goneo-Paket hat. Da stand ich also mit der schönen, kurzen Domain und hatte keinen Platz, um den URL-Shortener zu installieren.

Geholfen hat mir dann zum Glück Robert, der mir Platz auf seinem HostEurope-Webspace freigeschaufelt hat. Dafür nochmal vielen Dank!

Was die technischen Details anbelangt, habe ich mich ganz an Herrn Cario gehalten und yourls genutzt. Dazu kann ich allerdings noch nicht viel sagen, da ich es erst heute morgen aufgespielt habe. Das wiederum hat aber gut funktioniert und auch sonst bin ich guter Dinge, dass das Tool seinen Dienst verrichten wird.

Geschrieben am 5. Juli 2010 • Keine Kommentare

Flattr hält Einzug in den Blog

Momentan werden überall stolz die Flattr-Einnahmen des Monats Juni präsentiert. Das sind mitunter recht beeindruckende Zahlen, bei denen mir wieder eingefallen ist, dass ich vor einiger Zeit einen Flattr-Invite bekommen habe. Blöderweise habe ich momentan eine Menge um die Ohren, weshalb hier gerade auch nicht viel läuft, aber diese Flattr-Geschichte wollte ich dann doch mal ausprobieren. So viel Zeit muss sein.

Flattr-Button

Also habe ich das Anmelde-Prozedere hinter mich gebracht, einen lächerlich geringen Betrag auf mein Flattr-"Konto" überwiesen, den HTML5-Search-Input-Beitrag von Peter Kroener geFlattr't und daraufhin die drei besucherstärksten Beiträge dieses Blogs bei Flattr gepostet. Den Button habe ich mithilfe von Frank Bueltges Anleitung in die Einzelansicht der Beiträge eingebaut und jetzt warte ich, was bei der ganzen Nummer rumkommt.

Mit den dreistelligen Beträgen vom lawblog oder von netzpolitik.org werde ich ganz sicherlich nicht mithalten können, aber Kleinvieh macht bekanntlich ja auch Mist. Und der Teufel scheißt sowieso nur auf die größten Haufen. Und hätt' der Hund nicht, hätt' er den Hasen…

Geschrieben am 1. Juli 2010 • 2 Kommentare

Fotografie: New York City 2010

Vor kurzem bin ich nach New York gereist und mit einem Haufen Fotos zurückgekehrt. Diese gibt es - aufgeteilt auf 13 Sets - auf flickr zu sehen. Auf Phase 5 habe ich außerdem einen etwas ausführlicheren Bericht über die Reise geschrieben, bei Interesse also einfach dort vorbei gucken.

New York City 2010

Geschrieben am 14. Juni 2010 • Keine Kommentare

Facebook-Like-Button per XFBML in WordPress-Blogs einfügen

Der Like-Button von Facebook zum Einbinden auf externen Websites ist ja nach wie vor in aller Munde und da ich gerade auf einem anderen WordPress-Blog einen solchen Button per XFBML eingebunden habe, möchte ich hier kurz vorstellen, wie das geht.

Als erstes braucht ihr eure User-ID und eine Application-ID für die Seite, auf der ihr den Like-Button einbauen möchtet. Die User-ID bekommt ihr, indem ihr folgendes in die Adress-Zeile eures Browsers eingebt:

graph.facebook.com/euer.name

Vereinfacht gesagt: Geht auf euer Facebook-Profil und ersetzt das www in der Adresse durch "graph". Auf der dann erscheinenden Seite, findet ihr eure User-ID.

Die Application-ID wiederum könnt ihr generieren, indem ihr auf folgender Seite euren Blog eintragt:

http://developers.facebook.com/setup/

Nun sind die Grundvoraussetzungen erfüllt, der Like-Button kann eingebunden werden. Im folgenden Beispiel zeige ich, wie man das in der Einzelansicht eines Artikels macht. Dafür müssen wir im Kopf- und Fußbereich, sowie unterhalb des Artikels etwas Code eingeben.

Fangen wir mit dem Kopfbereich an:

HTML/PHP
<?php if ( is_single() ) : ?>
  <meta property="fb:admins" content="eure_user_id" />
  <meta property="fb:app_id" content="eure_app_id" />
  <meta property="og:site_name" content="<?php bloginfo('name'); ?>" />
  <meta property="og:title" content="<?php echo get_the_title(); ?>" />
  <meta property="og:type" content="article" />
<? endif; ?>

Diese fünf speziellen Facebook-Meta-Angaben müssen in der header.php innerhalb der head-Tags gesetzt werden. Sie verraten Facebook wem der Blog gehört, um welchen Blog es sich handelt, wie er heißt, welchen Titel die aktuelle Seite hat und um welchen Inhaltstyp es sich handelt. Natürlich müsst ihr eure_user_id und eure_app_id durch die entsprechende ID ersetzen.

Als nächstes binden wir den nötigen JavaScript-Kram im Fußbereich ein:

HTML/JavaScript
<?php if ( is_single() ) : ?>
  <div id="fb-root"></div>
  <script src="http://connect.facebook.net/en_US/all.js" type="text/javascript"></script>
  <script type="text/javascript">
    window.fbAsyncInit = function() {
      FB.init({appId: 'eure_app_id', status: true, cookie: true, xfbml: true});
    }
  </script>
<?php endif; ?>

Das wird in die footer.php direkt über dem abschließenden body-Tag eingefügt. eure_app_id ist auch hier entpsrechend zu ersetzen.

Nun muss der Button selbst noch auf der Artikelseite eingebunden werden:

HTML
<fb:like href="<?php the_permalink() ?>" layout="standard" show_faces="false" width="xyz" action="like" colorscheme="light" font="trebuchet ms"></fb:like>

Dies tragt ihr in der single.php da ein, wo der Button hin soll. Die Attribute könnt ihr in gewissem Maße euren Präferenzen anpassen. Hier erfahrt ihr, was möglich ist.

Hat man das alles eingetragen, werden auf der Einzelansicht eines Artikels die nötigen Meta-Angaben angezeigt, das entsprechende JavaScript für den Like-Button wird eingebunden und der Like-Button selbst erscheint ober- oder unterhalb des Artikels - je nachdem, wo ihr ihn eingefügt habt.

Sollte euch das alles zu tricky sein, könnt ihr entweder die iframe-Variante einbinden oder auf das WordPress-PlugIn von Bottomless zurückgreifen: Like.

Noch ein paar Worte zur Performance. Das Einbinden des Like-Button verlängert natürlich die Ladezeit eures Blogs. Allerdings sprechen wir hier von WordPress - hier ist es normal, dass auf jeder Seite drei zusätzliche JavaScript-Dateien und zwei zusätzliche Stylesheets eingebunden werden, weil irgendwo im Blog mal eine Lightbox aufgehen soll. Will heißen: Denkt darüber nach, ob ihr den Button einbauen wollt, aber bedenkt, dass euer System sowieso nicht Performance-optimiert ist.

Es sei denn, ihr seid bezüglich dieses Themas sensibilisiert und habt entsprechende Schritte unternommen, eurem Blog auf die Sprünge zu helfen.

Ansonsten wie immer: Bei Fragen schreibt einen Kommentar. Bei Gefallen bookmarkt den Artikel. Danke!

Geschrieben am 7. Mai 2010 • 17 Kommentare

minimalismus #01

Auf dem Weg zum Conti-Campus in Hannover habe ich mich heute der Fotografie gewidmet. Thema: Minimalismus. Warum auch nicht. Allerdings frage ich mich, ob die folgenden Resultate meines Ausflugs nicht doch in s/w besser aussehen würden…

Minimalismus in Hannover - 06

Weiterlesen

Geschrieben am 2. Mai 2010 • 3 Kommentare

Hätte ich stattdessen Apple-Aktien gekauft…

Green Apple

Bei Kyle Conroy gibt es eine schöne Tabelle, die die theoretischen Gewinne anzeigt, die man hätte realisieren können, wenn man anstatt eines Apple-Produkts für das gleiche Geld Apple-Aktien gekauft hätte. Wer den Aktienkurs von Apple in den letzten Jahren im Blick hatte, kann sich vorstellen, dass da ganz ordentliche Wachstumsraten zu erzielen gewesen wären.

Andererseits muss man dazu sagen, dass jemand, der etwas bei Apple kauft, ganz sicher nicht auf der Suche nach einem Investment oder einer Wertanlage ist. Genauso gut kann man durchrechnen, welchen Wert das Aktien-Portfolio hätte, wenn man die letzten vier Jahre nichts gegessen, und das dabei gesparte Geld in Apple-Aktien angelegt hätte. Die Zahlen wären sicher beeindruckend, aber die Sinnhaftigkeit bleibt einfach der Strecke.

Trotzdem sind die Zahlen in der Tabelle von Kyle Conroy durchaus interessant, da sie verdeutlichen, welch rapides Wachstum Apple in den letzten Jahren hingelegt hat.

via @NathanMilford

Bild: Green Apples unter einer CC-Lizenz

Geschrieben am 26. April 2010 • Ein Kommentar

A Place To Ride – Doku über den DIY-Skatepark in Hannover

(directRide)

Dieses Doku-Video über den hannoverschen DIY-Skatepark ist sehr gut gemacht und ich kann jedem nur empfehlen, sich das anzugucken. Außerdem war ich überrascht, was dort los ist. Zwar bin ich schon ein paar mal dort vorbei gekommen, doch genau habe ich mir den Platz nie angeguckt. Ich war fälschlicherweise davon ausgegangen, dass dort nur eine verrottete Betonfläche ist, die gelegentlich von den Skatern frequentiert wird, die keinen Bock mehr auf den Küchengarten haben. Doch weit gefehlt!

Übrigens kann man dem dazugehörigen Blog entnehmen, dass der 2er Skateboarding e.V., der sich gegründet hat, um den Platz längerfristig und offiziell nutzen zu können, erfolgreich war, von der Metro ein befristetes Hausrecht bekommen hat und der Fortbestand des DIY-Skateparks so bis auf weiteres gesichert ist.

via Kraftfuttermischwerk

Geschrieben am 23. April 2010 • Keine Kommentare

Back of the Class – My Mom’s on Facebook

(directMomOnFacebook)

Obige Hair-Metal-Nummer stammt von der Comedy-Gruppe Back of the Class und thematisiert die Probleme, die auftreten, wenn die eigene Mutter plötzlich Mitglied bei Facebook wird und man sie als Kontakt hinzufügt. Dann sind die lauen Zeiten nämlich vorbei und man muss sich zweimal überlegen, was man postet und was nicht.

Das Video ist auf jeden Fall gut gemacht. Auch das Queen-Style-Interlude hat meinen Segen. Allerdings kann ich dieser Entwicklung, dass die Eltern zunehmend auch im Online-Leben ihrer Kinder aktiv werden, durchaus positives abgewinnen. Das Gefühl für Privatsphäre und Datenschutz wird nämlich hauptsächlich von den Eltern vermittelt, solange es in den Schulen nicht das Fach "Medienkompetenz" gibt.

Und wie kann man Kindern besser verdeutlichen, dass ihr Tun im Interweb prinzipiell von jedem nachverfolgt werden kann, als wenn plötzlich die eigenen Eltern Fotos und Beiträge kommentieren und damit zeigen: Was hier passiert ist öffentlich, also denk zweimal vorher nach, was du schreibst und hochlädst.

Des weiteren wird sich die Problematik aus dem Video in Kürze umdrehen. Zukünftig werden die Eltern zuerst auf Facebook sein und die Kinder müssen dann für sich entschieden, ob sie sich das antun wollen, auf der gleichen Plattform wie ihre Eltern aktiv zu sein. Dieser Generationswechsel ist es auch, der Facebook bei aller Innovationskraft vor eine wirklich große Herausforderung stellen kann.

(Vielen Dank an Wörn für den Hinweis zum Video.)

Geschrieben am 19. März 2010 • 3 Kommentare

Free WordPress-Theme: “Blue and Grey”

WordPress-Theme: "Blue and Grey"

Demo | Download

Endlich habe ich es geschafft - mein erstes, für die Veröffentlichung geeignetes WordPress-Theme ist fertig und hört auf den mehr oder minder sinnbehafteten Namen "Blue and Grey". Versionsnummer ist die 1.0.

Folgende Features bietet das Theme:

  • Getestet auf allen modernen Browsern und im Internet Explorer 6-8.
  • Die zweispaltige Sidebar ist Widget-ready
  • Gravatars werden unterstützt.
  • Threaded Comments werden unterstützt.
  • Sub-Level-Seiten 1. Grades werden unterstützt und per Dropdown-Menü angezeigt
  • Schlichtes Design für einen klaren Fokus auf den Inhalt.

Wenn ihr Gefallen an dem Theme findet, ladet es runter und nutzt es für euren Blog. Bei Anregungen oder Fehlermeldungen steht die Kommentar-Funktion bereit.

Geschrieben am 9. März 2010 • Ein Kommentar

“Rising Curtain”-Effekt bei Input-Feldern mit jQuery

"Rising Curtain"-Effekt bei Input-Feldern mit jQuery

Hinweis:

Die CSS-Eigenschaft background-position-x bzw. background-position-y ist eine Erfindung von Microsoft und funktioniert leider nur im Internet Explorer und in Webkit-Browsern. Deshalb gibt es im jQuery-Skript eine Browser-Weiche. Im Firefox und im Opera verschwindet die Grafik einfach nur, der "Rising Curtain"-Effekt findet also nicht statt.

Kommen wir aber zum eigentlichen Tutorial:

Heute möchte ich zeigen, wie man input-Felder in Formularen mithilfe des "Rising Curtain"-Effekts und jQuery interessanter gestalten kann, wenn der Fokus auf ihnen liegt. Alles was man dafür braucht, ist eine kleine Hintergrundgrafik mit einem Farbverlauf und ein paar Zeilen jQuery. Als erstes aber wenden wir uns dem HTML-Teil zu:

HTML
<div>
   <span>
      <input type="text" id="input1" />
   </span>
   <label for="input1">Input 1</label>
</div>

Dieser bedarf wohl keiner großen Erklärung. Es gibt ein input-Feld plus dem dazugehörigen Label. Das input-Feld ist in span-Tags eingefasst, welche für den Rand sorgen.

Als nächstes der CSS-Teil:

CSS
div {
   height: 24px;
   margin-bottom: 10px;
   clear: left;
}

   span {
      height: 24px;
      float: left;
      display: inline;
      margin-right: 10px;
      border: 1px solid #999;
}

   span.active {
      border-color: #063050;
   }

      input {
         display: block;
         width: 200px;
         height: 18px;
         padding: 2px 4px;
         line-height: 18px;
         background: #FFF url('img/gradient.jpg') 0 0 repeat-x;
         border: 1px solid #FFF;
         color: #063050;
      }

   label {
      height: 24px;
      float: left;
      display: inline;
      line-height: 24px;
      cursor: pointer;
   }

span und label werden mit float: left nebeneinander angeordnet. Das input-Feld bekommt einen weißen Rand, damit der dunkle Hintergrund nicht an den dunklen Rand des span-Elements klatscht. Der Hintergrund wiederum stellt einen Farbverlauf von dunkelblau zu weiß dar, der mehr als doppelt so hoch wie das input-Feld ist.

Kommen wir nun zum jQuery-Teil:

JavaScript
jQuery(document).ready(function($) {
   $('input').focus( function() {
      $(this).parent().addClass('active');
      if ( jQuery.browser.webkit || jQuery.browser.msie ) {
         $(this).animate({'background-position-y' : '-28px'}, 500, 'linear');
      } else {
         $(this).animate({'background-position' : '0 -28px'}, 0, 'linear');
      }
   });
   $('input').blur( function() {
      $(this).parent().removeClass('active');
      if ( jQuery.browser.webkit || jQuery.browser.msie ) {
         $(this).animate({'background-position-y' : '0'}, 500, 'linear');
      } else {
         $(this).animate({'background-position' : '0 0'}, 0, 'linear');
      }
   });
});

Liegt der Fokus auf einem input-Feld, bekommt das umschließende span-Element die Klasse "active" zugewiesen und der Rand wird dunkelblau. Außerdem verschiebt sich der Hintergrund des input-Feldes nach oben mithilfe der animate()-Funktion von jQuery. Das ist der so genannte "Rising Curtain"-Effekt, durch den der Hintergrund des input-Feldes heller wird. Gesteuert wird das ganze über die CSS-Eigenschaft background-position-y.

So einfach ist das. Das ganze lässt sich natürlich auch bei einer textarea anwenden. Denkt aber daran, dass die Hintergrund-Grafik entsprechend groß sein muss. Auch ist es denkbar, die Hintergrund-Grafik ganz aus dem sichtbaren Bereich fahren zu lassen, so dass das input-Feld weiß wird. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt.

Das war es auch schon. Bookmark setzen oder dieses Tutorial via twitter durch den Äther jagen, wird wie immer gern gesehen. Bei Fragen und Anregungen steht die Kommentar-Funktion zur Verfügung. Nichts neues also.

Geschrieben am 1. März 2010 • 5 Kommentare