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Beiträge zum Thema JS, HTML, CSS & anderem Kram

Stupa

Im Oktober/November diesen Jahres hat es mich nach Nepal verschlagen, wo ich mit einem Freund 13 Tage lang den berühmten Annapurna Trek abwanderte. Die Reise führte uns dabei von Besi Shahar über den Thorong-La-Pass bis nach Tatopani. Die Fotos der Reise gibt es bei Flickr:

Foto-Set "Annapurna Trek 2013 (Nepal)"

Heute hat es mich zur Messe/Ost in Hannover verschlagen und zwar genau genommen zum alten Expo-Gelände. Dort vereinen sich urbane Tristesse mit weltmännisch klingenden Straßennamen und herunter gekommenen Pavillons. Leider war das Wetter nicht das beste, aber wenn man ehrlich ist, passen grauer Himmel, schneidender Wind und kalter Nieselregen viel besser zu diesem Ort, als Sonnenschein und eine laue Sommerbrise.

Auf jeden Fall ist ein Ausflug zur Messe/Ost immer lohnenswert, da die paar Pavillons, die die letzten 10 Jahre seit der Expo 2000 überlebt haben, von der Substanz her zwar das Allerletzte sind, von der Architektur her aber trotzdem zu gefallen wissen. So hat man als Fotograf in Hannovers Norden die Möglichkeit Urban Decay und geschmackvolle Baukunst auf engstem Raum zu erleben. Ich selbst habe die Möglichkeit genutzt, dem visuellen Minimalismus zu frönen.

Glas trifft auf Holz an einer Hausecke

Glas trifft auf Holz an einer Hausecke

Holzfassade vor einer Wiese

Holzfassade vor einer Wiese

Treppengeländer vor einer Betonwand beim BMW-Autohaus

Treppengeländer vor einer Betonwand beim BMW-Autohaus

Verwinkeltes Fenster am spanischen Pavillon

Verwinkeltes Fenster am spanischen Pavillon

Übrigens kann man den Besuch des ehemaligen Expo-Geländes prima mit einem Besuch bei Ikea abrunden, um sich bei Kaffee, Köttbular und Hot Dogs zu stärken. Schließlich macht Herumlaufen und Fotografieren hungrig. Erstrecht bei den momentanen Witterungsbedingungen.

Die Library of Congress scannt seit Januar 2008 historische Fotografien ein und lädt diese in der Foto-Community Flickr hoch. Das ist grundsätzlich schon einmal eine tolle Sache. Seitdem habe ich überlegt, was man tolles mit den Bildern anstellen könnte. Einen genialen Geistesblitz hatte ich allerdings nicht. Im Gegensatz zu Jason Powell, der Fotos von alten Gebäuden, Plätzen und Fassaden ausdruckt, an den Ort geht, wo das jeweilige Bild entstanden ist und ein Foto mit der historischen Version im Vordergrund schießt. Das ganze nennt er Looking into the past. Tolle Idee!

Looking into the Past, Inlet Bridge, Washington, DC

Auto auf der Inlet Bridge in Washington, DC

Looking into the Past: Thomas Circle, Washington, DC

Frau mit Hund Hase auf dem Thomas Circle in Washington, DC

Looking Into the Past: 8133 Main Street, Ellicott City, MD

Häuser auf der Main Street in Ellicott City, MD

Weiterführende Links:

Aperture - Screenshot

Aperture ist eine Photo-Editing-Software von Apple™, welche die Möglichkeit bietet, Galerien zu erstellen und im HTML-Format zu exportieren. Diese Funktion kann ich aufgrund des generierten Quelltextes nicht empfehlen, nichtsdestominder ist sie sehr praktisch für Leute, die schnell eine Galerie veröffentlichen wollen, jedoch kein HTML können.

Ein weiteres Manko ist der Umstand, dass jedes Foto eine eigene Unterseite bekommt und man sich an diesen entlang hangelt. Heutzutage allerdings - möchte ich behaupten - ist eine Lightbox Standard, wenn es um das Betrachten von Fotos im Browser geht. Deshalb möchte ich zeigen, wie man mithilfe von jQuery und einem PlugIn diese Funktionalität relativ schnell nachrüsten kann.

Als erstes benötigen wir das PlugIn jQuery lightBox. Wir entpacken das Zip-File und legen den js-Ordner, den css-Ordner und den images-Ordner aus dem jquery-lightbox-0.5-Ordner in dem aus Aperture exportierten Galerie-Ordner ab.

Nun muss das PlugIn eingebunden werden und zwar innerhalb der <head>-Tags der index.html der Galerie. Als erstes die beiden JavaScript-Dateien und das Stylesheet:

HTML
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="css/jquery.lightbox-0.5.css" media="screen" />
<script type="text/javascript" src="js/jquery.js"></script>
<script type="text/javascript" src="js/jquery.lightbox-0.5.pack.js"></script>

Mit folgendem JavaScript-Code aktivieren wir die Lightbox:

JavaScript
$(function () {
	$('dd.imagecell a').lightBox();
});

Nun ergibt sich allerdings das Problem, dass das Lightbox-PlugIn darauf angewiesen ist, dass die Links um die Thumbnails der Fotos auf die große Version der selben verweisen. Dies tun sie in der Aperture-Galerie allerdings nicht. Vielmehr verweist der Link auf die Unterseite, auf der die große Version des Fotos eingebunden ist. Die Links müssen also erst noch manipuliert werden, bevor die Lightbox funktioniert:

JavaScript
$(document).ready( function() {
   var link = $('dd.imagecell a');
   link.each( function(i) {
      i += 1;
      $(this).attr('href', 'pictures/picture-' + i + '.jpg');
   });
});

Mit diesem JavaScript-Code werden die Verweise auf den Thumbnails auf die großen Versionen der jeweiligen Fotos umgelenkt. Alles in allem muss man also folgendes in den <head>-Bereich der index.html schreiben:

HTML/JavaScript
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="css/jquery.lightbox-0.5.css" media="screen" />
<script type="text/javascript" src="js/jquery.js"></script>
<script type="text/javascript" src="js/jquery.lightbox-0.5.pack.js"></script>
<script type="text/javascript">
   $(function () {
      var link = $('dd.imagecell a');
      link.each( function(i) {
         i += 1;
         $(this).attr('href', 'pictures/picture-' + i + '.jpg');
      });
      link.lightBox();
   });
</script>

Schon habt ihr mit etwas jQuery eine moderne Lightbox in eure Aperture-Galerie eingebaut.

Noch ein Hinweis am Rande: Die Pfade zum Warte-Bild, den Pfeilen und dem Close-Button sind in der lightbox.js festgelegt. Wenn ihr den images-Ordner also nicht im Galerie-Ordner ablegt, sondern bspw. darunter, müsst ihr diese Pfad-Angaben ändern, sonst wird die Lightbox nicht richtig angezeigt.

Ansonsten gilt wie immer: Wenn es Fragen gibt, nutzt die Kommentar-Funktion!

Weiterführende Links:

Der Winter lässt sich dieses Jahr nicht lumpen und beschert Hannover eine Schneedecke, die es in der Dicke wohl noch nicht gegeben hat, seit ich das Wort Schnee buchstabieren kann. Alles Grau verschwindet unter einem Weiß und der Lärm der Stadt wird zumindest eine Zeit lang durch den fluffigen Belag gedämpft.

Die perfekte Gelegenheit meine neue Kamera zu testen und die Schneemengen fotografisch festzuhalten. Sonst glaubt uns das doch später keiner. Nachfolgend ein paar Bilder, die ich einerseits tagsüber und andererseits nachts gemacht habe, und die allesamt entsättigt und hart im Kontrast angezogen sind.

Ortsfeuerwehr Hannover-Linden bei Nacht und im Schnee

Die Ortsfeuerwehr Hannover-Linden bei Nacht und im Schnee.

Kestner-Museum Hannover im Schnee

Das Kestner-Museum Hannover im Schnee.

Stadtvilla in Hannover-Linden

Verschneite Stadtvilla in Hannover-Linden.

Schnee auf dem Neuen Rathaus Hannover

Schnee auf den Dächern des Neuen Rathauses von Hannover.

Autos im Schnee

Schneebedeckte Straße in Hannover-Linden bei Nacht.

Wie immer aktiviert ihr die Lightbox, wenn ihr auf die Fotos klickt, und könnt diese so in voller Auflösung betrachten. Es sei denn, ihr sitzt am Feedreader, dann ist Essig mit Lightbox.

(direct Nikon vs. Canon)

Abgesehen von ein paar verirrten Seelen, die Pentax- oder Sony-Kameras haben, einigen Neureichen, die zu Leica greifen, und einer Schar Exoten, die mit Lomos, Holgas und kruden analogen Spezialformaten rumexperimentieren, haben die meisten Leute entweder eine Nikon oder eine Canon. Dies sind die beiden großen Player auf dem Markt und die Frage, zu welcher Marke man greift, will wohl bedacht sein, denn man legt sich auf ein Lager fest.

Ich selbst bin überzeugter Nikon-Nutzer, habe jedoch Leute im Freundeskreis, die Canon bevorzugen. Das kann schonmal problematisch sein. Denn eigentlich sind diese Leute menschlich voll okay, bloß wenn es um die alte "Nikon vs. Canon"-Frage geht, kochen die Gemüter hoch. Und Hand aufs Herz: Wer Canon nutzt, muss irgendwas falsch verstanden haben. Da bin ich mir sicher.

Zum Glück gibt es jetzt einen Song, der diesen Konflikt anhand einer Romeo & Julia-Story thematisiert und es vielleicht schafft, für etwas Verständnis bei den verfeindeten Lagern zu sorgen.

Da die Tage größtenteils grau sind und der Herbst die Stadt im Griff hat, macht es eigentlich gar keinen Sinn mehr, Farbfotos zu schießen. Deshalb habe ich bei meinem Spaziergang in die Hannover Innenstadt ein paar Schwarz-Weiß-Fotos geschossen, um mich darauf einzustimmen. Bis zum nächsten Frühjahr werde ich sicherlich noch viele Schwarz-Weiß-Bilder machen.

Baum vor dem Landesarchiv in Hannover

Niedersächsischer Landtag

Öffentliche Toilette vor der Marktkirche

Innenhof der Sparkasse am Ägidientorplatz

Platz vor der alten Nord/LB

Leerer Springbrunnen vor der Nord/LB

Baum vor der Oper in Hannover

Baustelle in der Innenstadt von Hannover

Den Spaziergang in die Stadt habe ich übrigens unternommen, um eine Karte für das "I Am Kloot"-Konzert am Sonntag im Béi Chéz Héinz zu kaufen. Ein Reinfall, da das Konzert abgesagt wurde… *hrmpf*

Da das Wetter heute ganz passabel war, habe ich die Gelegenheit genutzt und bin mit der Kamera durchs herbstliche Hannover spaziert. Immerhin hängt das bunte Laub nicht ewig an den Bäumen. Und bevor es auf den Straßen vermodert und zur tödlichen Gefahr für Rentner und Besoffene wird, die darauf ausgleiten, wollte ich es auf jeden Fall nochmal fotografiert haben.

Die Ergebnisse werde ich euch natürlich nicht vorenthalten:

Platanen im Sonnenlicht

Begrenzungsschilder an einer Baustelle

Gingkobaum vor Häuserwand

Parkbank im Laub

Wiese voller Laub

Kette über Laub

Baum vor Häuserwand mit Fenstern

Wie immer öffnet sich die Lightbox, wenn ihr auf die Fotos klickt, und offenbart die Fotos in größerer Auflösung.