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Beiträge zum Thema JS, HTML, CSS & anderem Kram

Das Wochenende um den 19./20. Januar 2013 hatten die Kollegen von Doctape zum Hackathon geladen. Anlass der Veranstaltung – falls es zum Hacken einen Anlass braucht – war der Launch des Doctape-API, welche von den anwesenden Codern auf Herz und Nieren getestet werden sollte. Als Veranstaltungsort wurde das Co-Working-Space EDELSTALL gewählt, da es zum einen die nötige Infrastruktur für den Anlass bot und zum anderen die Doctape-Büros beherbergt.

doctape-Hackathon | Hannover 2013

© Photo by Nicolas Hafele

Los ging es Freitag abend mit einer Präsentation des Unternehmens und der Veranstaltung, sowie einer Vorstellungsrunde der Teilnehmenden. Einige hatten auch direkt schon eine Idee, was sie bauen wollten, andere waren noch in der Findungsphase. Ungeachtet dessen machte sich eigentlich jeder sofort daran, einen ersten Zugang zum API per oAuth2 zu bekommen. Fürs leibliche Wohl wurde eine ansehnliche Pizza-Bestellung abgeschickt.

Ich selbst ließ es am Freitag bei der erfolgreichen Authentifizierung bewenden und trat um 00:30 Uhr den Heimweg an. Einige waren jedoch schon im Flow und blieben teilweise bis 04:00 Uhr morgens.

Doctape-Hackathon | Hannover 2013

© Photo by Nicolas Hafele

Am Samstag ging es um 10:00 Uhr ganz entspannt weiter. Ein gemeinsames Frühstück verschaffte die nötige Stärkung für einen langen Tag des Codens. Nach und nach trudelten auch die Nachtaktiven ein, so dass man ab dem frühen Nachmittag wieder vollzählig an den Rechnern saß und das API strapazierte. Ich hatte nun auch die Muße, mich meiner geplanten App zu widmen. Fürs leibliche Wohl traf mittags ein dicker Topf feinsten Chili con Carnes ein. Standesgemäß und vom Chili beflügelt wurde auch Samstags wieder bis tief in die Nacht hinein gehackt.

Der Sonntag begann wie der Samstag gemütlich mit einem gemeinsamen Frühstück. Anschließend gab es noch ein paar Stunden Zeit, das eigene Projekt fertig zu machen. Um 15:30 Uhr war dann Präsentation der Ergebnisse angesagt. Folgende, beachtliche Resultate sind zu vermelden:

Couchtape

Couchtape ist eine pfiffige, auf Node.js und WebSockets basierende Anwendung, die eine zentral zugängliche Playlist anzeigt und sukzessive abarbeitet. Die Songs kommen von einem Doctape-Account. Die Playlist wiederum kann von Anwesenden befüllt werden, indem diese mit ihrem Smartphone (per Browser) auf das Couchtape-System gehen und dort die verfügbaren Songs auswählen und auf die Liste setzen. Durch die Verwendung von WebSockets ist gewährleistet, dass die zentrale Playlist und alle anwesenden Clients immer in Sync sind.

Das Projekt wird weiter entwickelt und freut sich über Contributors!

TapeBooth

TapeBooth ist eine iOS-App, die es ermöglicht, Bilder zu machen, diese mit Filtern zu versehen und anschließend zu teilen. Nebenbei findet automatisch eine Synchronisierung mit dem eigenen Doctape-Account statt, so dass die Fotos automatisch in Doctape verwaltet werden können. Instagram for Doctapers könnte man – etwas einfallslos – sagen.

Doctape-Gallery

Der Name ist Programm. Doctape-Gallery ist mit Node.js realisiert, zieht alle Fotos über das API und stellt sie in einer schicken Galerie dar. Per Tagging können Bilder in unterschiedliche Galerien eingeordnet werden.

MIDI-Delight

Mein Beitrag zur Veranstaltung: MIDI-Delight zieht alle MIDI-Dateien, die man in seinem Doctape abgelegt hat, und bietet die Möglichkeit, sie im Browser anzuhören. Das ganze baut auf der bei Midi.js gleisteten Arbeit auf und funktioniert leider nur in modernen Desktop-Browsern, auch wenn das Layout der App etwas anderes suggeriert.

Das war es, was ich in Erinnerung behalten habe. Die Liste ist unvollständig. Wer seinen Beitrag zum Doctape-Hackathon hier nicht wiederfindet und das gerne ändern möchte, teilt es mir am besten über einen Kommentar mit. Ich passe die Liste dann an.

Ansonsten bleibt festzuhalten, dass die Veranstaltung gelungen und ein großer Spaß war. Vielen Dank an Doctape und auf ein nächstes mal!

Gestern, am 31. August 2011, hat der Stadtjugendring Hannover e.V. eine Informationsveranstaltung für Erstwähler ausgerichtet, um sie auf die anstehenden Kommunalwahlen am 11. September 2011 einzustimmen. Dafür wurde im Vorfeld ein Fragenkatalog erarbeitet und an die jugendpolitischen Sprecher der im Rat der Landeshauptstadt vertretenen Parteien versandt.

Die Fragen bezogen sich auf das Thema Jugendarbeit und gestalteten sich wie folgt:

  1. Wie wollt ihr in den nächsten Jahren Jugendverbandsarbeit unterstützen?

  2. Erhöhung der Pauschalmittel, wenn Jugendorganisationen mit Migrationshintergrund in den Ring aufgenommen würden?

  3. Ein besonderes Projekt?

  4. Gleichberechtigte Förderung der Hauptamtlichenstellen?

  5. Einbeziehung von Menschen mit besonderem Förderungsbedarf?

  6. Einbeziehung von Eltern in die Förderung?

Zusätzlich gab es zu jeder Frage einen erläuternden Satz.

Das Feedback der Aktion war denn auch recht ansehnlich; die jugendpolitischen Sprecher von CDU, Die Grünen, Die Linke und der SPD haben sich die Zeit genommen und alle Fragen hinreichend beantwortet.

Einzig die FDP wollte nicht so recht "mitspielen". Ihr jugendpolitischer Sprecher Dr. Nils Tilsen hat sich – aus welchen Gründen auch immer – nicht mit der Beantwortung der Fragen belastet, sondern kurzerhand folgendes Schreiben aufgesetzt:

“…ich teile Ihnen mit, dass ich mich außerstande sehe, Ihren Fragenkatalog abzuarbeiten.

Die Fragen sind teilweise so ins Detail gehend, dass es für mich einen erheblichen Zeitaufwand bedeuten würde, diese fachgerecht zu beantworten.

Ich finde es zwar von Ihnen taktisch geschickt, hier Kommunalpolitiker für die nächste Wahlperiode auf Ihre Probleme hinzuweisen und jetzt schon Unterstützung schriftlich einzufordern, aber auf einen solchen Deal lasse ich mich nicht ein.

Ich möchte Sie auf die Position der FDP-Ratsfraktion zu den letzten Haushaltsberatungen hinweisen, dass wir die freiwilligen sozialen Leistungen der Stadt, aufgrund der prekären Haushaltslage, pauschal kürzen wollen. Daher gehen Sie bitte davon aus, dass auch die Vertreter der FDP in der nächsten Wahlperiode einen möglichst ausgeglichenen Haushalt als die beste Lösung besonders für die jungen Menschen unserer Stadt als Prämisse ansehen.

Daher kann ich Ihnen nur anraten, dass Sie selber, durch Umschichtung in Ihren eigenen Strukturen, die von Ihnen selbst gesteckten Ziele erreichen müssen.

Ich bitte um Ihr Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen! Dr. med. Nils Tilsen”

Das nenne ich mal ein “herzliches” Schreiben. Inwiefern der Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit und PR im Urlaub war oder ein derartiger Umgang mit den Anspruchsgruppen bei der FDP Hannover zum Standard gehört, lässt sich nur spekulieren.

Als langjähriger Ehrenamtlicher der Jugendverbandsarbeit des VCP kann ich mich allerdings über ein solches Verhalten nur wundern. In Zeiten zunehmender Kinderarmut, fortschreitender Zerklüftung der Gesellschaft und steigender Jugendkriminalität zu behaupten, ein ausgeglichener Haushalt wäre die beste Lösung für junge Menschen ist in höchstem Maße zynisch.

Weiterhin den Ruf nach Unterstützung als niederes Belästigen herabzustufen ohne sich ernsthaft mit der Materie auseinandersetzen zu wollen, ist in meinen Augen beängstigend. Ich weiß nicht, welches Verständnis von Politik dem zugrunde liegt. Ich würde allerdings vermuten wollen, dass es zum Aufgabenbereich eines jugendpolitischen Sprechers gehört, sich um jugendpolitische Belange zu kümmern.

Dazu gehört auch, dass man sich mit Vertretern der Jugendarbeit auseinandersetzt und diesen nicht einfach auf den Weg mit gibt, sie sollen sich selber um ihren Kram kümmern und eben ihre Strukturen anpassen. Zwar sind Einrichtungen der Jugendarbeit in der Regel keine straff organisierten Wirtschaftsbetriebe. Allerdings ist es fraglich, inwiefern sie das sein müssen. Unabhängig davon ist Ignoranz gegenüber den Sorgen und Nöten dieser Einrichtungen ganz sicher nicht das adäquate Mittel.

Deshalb zum Abschluss die Frage an Herrn Nils Tilsen: Was haben sie sich bei diesem Schreiben gedacht?

Am 8. November 2011 findet zum vierten Mal die Internet-(Un-)Konferenz ConventionCamp in Hannover statt und heute startet der Vorverkauf der Eintrittskarten. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass ein Besuch der Veranstaltung durchaus lohnenswert ist, weshalb ich an dieser Stelle jedem empfehlen kann, sich eines der Early-Bird-Tickets zu sichern. Denjenigen, die nicht wissen, worum es sich beim ConventionCamp handelt, sei außerdem obiges Video ans Herz gelegt. In 180 Sekunden wird alles Wesentliche – begleitet von gefälliger 3D-Animation – erklärt.

(Disclaimer: Ich arbeite regelmäßig auf Honorarbasis für die w3design. GmbH, Veranstalter des ConventionCamps.)

(directRide)

Dieses Doku-Video über den hannoverschen DIY-Skatepark ist sehr gut gemacht und ich kann jedem nur empfehlen, sich das anzugucken. Außerdem war ich überrascht, was dort los ist. Zwar bin ich schon ein paar mal dort vorbei gekommen, doch genau habe ich mir den Platz nie angeguckt. Ich war fälschlicherweise davon ausgegangen, dass dort nur eine verrottete Betonfläche ist, die gelegentlich von den Skatern frequentiert wird, die keinen Bock mehr auf den Küchengarten haben. Doch weit gefehlt!

Übrigens kann man dem dazugehörigen Blog entnehmen, dass der 2er Skateboarding e.V., der sich gegründet hat, um den Platz längerfristig und offiziell nutzen zu können, erfolgreich war, von der Metro ein befristetes Hausrecht bekommen hat und der Fortbestand des DIY-Skateparks so bis auf weiteres gesichert ist.

via Kraftfuttermischwerk

Heute hat es mich zur Messe/Ost in Hannover verschlagen und zwar genau genommen zum alten Expo-Gelände. Dort vereinen sich urbane Tristesse mit weltmännisch klingenden Straßennamen und herunter gekommenen Pavillons. Leider war das Wetter nicht das beste, aber wenn man ehrlich ist, passen grauer Himmel, schneidender Wind und kalter Nieselregen viel besser zu diesem Ort, als Sonnenschein und eine laue Sommerbrise.

Auf jeden Fall ist ein Ausflug zur Messe/Ost immer lohnenswert, da die paar Pavillons, die die letzten 10 Jahre seit der Expo 2000 überlebt haben, von der Substanz her zwar das Allerletzte sind, von der Architektur her aber trotzdem zu gefallen wissen. So hat man als Fotograf in Hannovers Norden die Möglichkeit Urban Decay und geschmackvolle Baukunst auf engstem Raum zu erleben. Ich selbst habe die Möglichkeit genutzt, dem visuellen Minimalismus zu frönen.

Glas trifft auf Holz an einer Hausecke

Glas trifft auf Holz an einer Hausecke

Holzfassade vor einer Wiese

Holzfassade vor einer Wiese

Treppengeländer vor einer Betonwand beim BMW-Autohaus

Treppengeländer vor einer Betonwand beim BMW-Autohaus

Verwinkeltes Fenster am spanischen Pavillon

Verwinkeltes Fenster am spanischen Pavillon

Übrigens kann man den Besuch des ehemaligen Expo-Geländes prima mit einem Besuch bei Ikea abrunden, um sich bei Kaffee, Köttbular und Hot Dogs zu stärken. Schließlich macht Herumlaufen und Fotografieren hungrig. Erstrecht bei den momentanen Witterungsbedingungen.

Der Winter lässt sich dieses Jahr nicht lumpen und beschert Hannover eine Schneedecke, die es in der Dicke wohl noch nicht gegeben hat, seit ich das Wort Schnee buchstabieren kann. Alles Grau verschwindet unter einem Weiß und der Lärm der Stadt wird zumindest eine Zeit lang durch den fluffigen Belag gedämpft.

Die perfekte Gelegenheit meine neue Kamera zu testen und die Schneemengen fotografisch festzuhalten. Sonst glaubt uns das doch später keiner. Nachfolgend ein paar Bilder, die ich einerseits tagsüber und andererseits nachts gemacht habe, und die allesamt entsättigt und hart im Kontrast angezogen sind.

Ortsfeuerwehr Hannover-Linden bei Nacht und im Schnee

Die Ortsfeuerwehr Hannover-Linden bei Nacht und im Schnee.

Kestner-Museum Hannover im Schnee

Das Kestner-Museum Hannover im Schnee.

Stadtvilla in Hannover-Linden

Verschneite Stadtvilla in Hannover-Linden.

Schnee auf dem Neuen Rathaus Hannover

Schnee auf den Dächern des Neuen Rathauses von Hannover.

Autos im Schnee

Schneebedeckte Straße in Hannover-Linden bei Nacht.

Wie immer aktiviert ihr die Lightbox, wenn ihr auf die Fotos klickt, und könnt diese so in voller Auflösung betrachten. Es sei denn, ihr sitzt am Feedreader, dann ist Essig mit Lightbox.

Da die Tage größtenteils grau sind und der Herbst die Stadt im Griff hat, macht es eigentlich gar keinen Sinn mehr, Farbfotos zu schießen. Deshalb habe ich bei meinem Spaziergang in die Hannover Innenstadt ein paar Schwarz-Weiß-Fotos geschossen, um mich darauf einzustimmen. Bis zum nächsten Frühjahr werde ich sicherlich noch viele Schwarz-Weiß-Bilder machen.

Baum vor dem Landesarchiv in Hannover

Niedersächsischer Landtag

Öffentliche Toilette vor der Marktkirche

Innenhof der Sparkasse am Ägidientorplatz

Platz vor der alten Nord/LB

Leerer Springbrunnen vor der Nord/LB

Baum vor der Oper in Hannover

Baustelle in der Innenstadt von Hannover

Den Spaziergang in die Stadt habe ich übrigens unternommen, um eine Karte für das "I Am Kloot"-Konzert am Sonntag im Béi Chéz Héinz zu kaufen. Ein Reinfall, da das Konzert abgesagt wurde… *hrmpf*

Da das Wetter heute ganz passabel war, habe ich die Gelegenheit genutzt und bin mit der Kamera durchs herbstliche Hannover spaziert. Immerhin hängt das bunte Laub nicht ewig an den Bäumen. Und bevor es auf den Straßen vermodert und zur tödlichen Gefahr für Rentner und Besoffene wird, die darauf ausgleiten, wollte ich es auf jeden Fall nochmal fotografiert haben.

Die Ergebnisse werde ich euch natürlich nicht vorenthalten:

Platanen im Sonnenlicht

Begrenzungsschilder an einer Baustelle

Gingkobaum vor Häuserwand

Parkbank im Laub

Wiese voller Laub

Kette über Laub

Baum vor Häuserwand mit Fenstern

Wie immer öffnet sich die Lightbox, wenn ihr auf die Fotos klickt, und offenbart die Fotos in größerer Auflösung.

Um ein bißchen Bewegung zu kriegen, habe ich heute beschlossen, die Rückgabe der DVD bei der Videothek mit einem Spaziergang zum Lindener Hafen zu verbinden, um den Industrie-Charme ein wenig auf mich wirken zu lassen. Und weil ich nicht einfach nur rumlaufen und Löcher in die Luft gucken wollte, habe ich die Kamera auch noch mitgenommen. Deshalb jetzt hier ein paar Impressionen:

Drei Stromkästen beim Lichtenberg-Kreisel in Hannover Linden-Mitte

Drei Stromkästen beim Lichtenberg-Kreisel in Hannover Linden-Mitte.

Hinterhaus in Hannover Linden-Mitte

Old School-Graffiti an verwinkelter Hinterhaus-Mélange.

Holzpoller am Fußweg

Ein paar Holzpoller am Wegesrand. Nichts spektakuläres, aber die perfekte Gelegenheit für ein bißchen DoF-Action.

Lieferanten-Zufahrt beim real-Markt Hannover-Linden

Lieferanten-Zufahrt beim Lindener real-Markt. Sehr geschmackvoll in dezentem Hellblau gehalten.

Raiffeisen-Hauptgenossenschaft am Lindener Hafen in Hannover

Die Raiffeisen-Hauptgenossenschaft vor dramatischem Himmel. Zu meinem Glück hat dieser an sich gehalten und keinen Sturzregen auf mich herab gelassen.

Gleise am Lindener Hafen in Hannover

Gleise am Lindener Hafen.

Fußweg im Industriegebiet Lindener Hafen in Hannover

Fußweg neben irgend einem Maschinenbauer am Westende des Lindener Hafens in Hannover.