ek

Beiträge zum Thema JS, HTML, CSS & anderem Kram

Google Music Tour – Screenshot

Google stellt seinen neuen Service “Music” mit einer ziemlich beeindruckenden Tour vor. Diese ist multimedial, gefällig im Design und insgesamt sehr kurzweilig. Die einzelnen Bereiche der Tour werden durch Tonspuren repräsentiert, die quirlig über den Bildschirm flitzen und sich sukzessive zu einem Song ergänzen.

Ist man mit der Tour fertig, ist auch der Song vollständig und kann kostenlos heruntergeladen werden. Das ist ein ziemlich guter Call-to-Action und katapultiert den Besucher direkt in das Google-Music-System. Die erste Hemmschwelle, den Service auszuprobieren, könnte also schnell abgebaut sein. Allerdings funktioniert das nicht, wenn man nach dem Klicken des Download-Buttons folgende Seite angezeigt bekommt:

Google Music – Song not available in your Country

Nun muss man Google zugute halten, dass der Service noch brandneu ist und es daher nicht verwundern sollte, wenn er nur nach und nach über die US-amerikanischen Landesgrenzen hinaus erweitert wird. Aber ein bißchen ernüchternd war das nach der Präsentation zuvor schon…

(via @73inches)

(directGrindin')

"Grindin'" von Nobody beats the Drum sieht auf den ersten Blick aus wie Computer-generiert. Allerdings handelt es sich bei dem Video um einen Stop-/Motion-Film, der unter Zuhilfenahme von vielen bunten Klötzchen aus 4085 Einzelbildern entstanden ist.

Wenn man dem Making-of-Video auf Youtube glauben darf, ist der Macher dabei dem Wahnsinn anheim gefallen. Kann man glauben oder nicht, auf jeden Fall lohnt es sich, dass Video auch anzugucken, denn es ist wirklich lustig gemacht.

Gefunden bei Nerdcore

(direct Nikon vs. Canon)

Abgesehen von ein paar verirrten Seelen, die Pentax- oder Sony-Kameras haben, einigen Neureichen, die zu Leica greifen, und einer Schar Exoten, die mit Lomos, Holgas und kruden analogen Spezialformaten rumexperimentieren, haben die meisten Leute entweder eine Nikon oder eine Canon. Dies sind die beiden großen Player auf dem Markt und die Frage, zu welcher Marke man greift, will wohl bedacht sein, denn man legt sich auf ein Lager fest.

Ich selbst bin überzeugter Nikon-Nutzer, habe jedoch Leute im Freundeskreis, die Canon bevorzugen. Das kann schonmal problematisch sein. Denn eigentlich sind diese Leute menschlich voll okay, bloß wenn es um die alte "Nikon vs. Canon"-Frage geht, kochen die Gemüter hoch. Und Hand aufs Herz: Wer Canon nutzt, muss irgendwas falsch verstanden haben. Da bin ich mir sicher.

Zum Glück gibt es jetzt einen Song, der diesen Konflikt anhand einer Romeo & Julia-Story thematisiert und es vielleicht schafft, für etwas Verständnis bei den verfeindeten Lagern zu sorgen.

(direct End Scene)

So sieht es also aus, wenn man eine Animation in Adobe After Effects erstellt, die einzelnen Frames ausdruckt, dann einscannt und zu einer neuen Animation wieder zusammensetzt. Das nenne ich mal Rough Look. Gemacht hat das ganze Steffen Bygebjerg und der Song im Hintergrund heißt End Scene und ist von Troels Abrahamsen.

Gefunden bei AudioPorn Central via Avy Goldstein

(direkt Stylophones)

Zugegeben, der Titel ist ziemlich bräsig. Aber das sind die beiden Typen von BrettDomino auf ihre Weise auch. Das soll allerdings nicht abwertend gemeint sein, da ihre Performance wirklich Charme hat.

Die Teile, auf denen sie rumtippen, heißen Stylophones und wurden in den 60ern als Heimorgel für jedermann erfunden. Wie der Kollege am Mic aber anmerkt, hat er ein Programm entwickelt um die Sounds editieren zu können. Es ist also Essig mit Orgel-Sounds und stattdessen gibt es knallharte Beats.

Auf jeden Fall ist das ganze eine feine Sache und ich bin drauf und dran, mir selbst so ein Stylophone zu kaufen. Einfach nur, um mich an der Anwesenheit dieses exotischen Instruments zu erfreuen und es dann im irgend einem Schrank verstauben zu lassen.

(direktThomYork)

René von Nerdcore sagt:

Und dann hier noch das neue Video von Thom Yorke, das ziemlich wirr rumflackert und jede Menge Streetart und davon jede Menge von Banksy zeigt.

So ist es - Thom Yorke hat ein neues Video und in diesem wird einem die Streetart wie bekloppt um die Ohren gehauen. Man kann sie nicht sehen, nur erahnen. Sollte man doch versuchen auszumachen, welche Bilder genau verarbeitet wurden, dürfte man recht bald einen epileptischen Anfall bekommen und sich geifernd und zuckend auf dem Boden wälzen. Ich warne davor.

Ansonsten ist der Song Thom Yorke in Reinform, keine Überraschung also.

weezer - 8-bit-album

Von Pterodactyl Squad gibt es jetzt ein Weezer-8-Bit-Album zum kostenlosen Download.

Zwar kann man in den Kommentaren auf Nerdcore nachlesen, dass es Menschen gibt, die 8-Bit-Musik anstrengend finden, aber ich möchte jetzt hier noch einmal darauf hinweisen:

"8Bit" bedeutet nicht automatisch Lo-Fi und über den musikalischen Gehalt sagt das Attribut auch nichts aus. Weezer-8-Bit geht auf jeden Fall steil. Ich habe es durchgehört und werde es zeitnah wieder tun. Das gleiche kann ich euch empfehlen.

Zum Download

(via Nerdcore)

(direktSour)

Die japanische Band Sour hat hier für ihren Song "Hibi no Neiro" ein großartiges Video vorgelegt. Dieses wurde unter der Mitwirkung diverser Fans und ihrer Webcams realisiert und die Koordination, sowie das Schneiden dieses Videos dürften ein mittelschwerer Alptraum gewesen sein.

Darum müssen wir uns aber zum Glück nicht kümmern. Also zurücklehnen und genießen.

(via Café Digital)

Der Tagesspiegel hat einen interessanten Artikel zum Thema Urheberrecht veröffentlicht, der große Resonanz in der Blogosphäre hervorgerufen hat. Dabei geht es um die Frage, welche Zukunft Urheber- und Verwertungsrechte in den Zeiten der Digitalisierung noch haben.

Natürlich wird auf die Unterhaltungsindustrie und jene Nutzer, die Musik, Filme, etc. illegal aus dem Internet herunterladen, eingegangen, aber am Rande tauchen auch die Künstler auf. Und um die geht es im Endeffekt. Zwar ist es schön, dass sowohl Industrie, als auch Konsumenten sich für das Wohl der Künstler einsetzen. Dass erste allerdings hauptsächlich ans Sichern ihrer Pfründe und letztere an eine Legitimation für ihr — noch? — illegales Verhalten denken, ist nicht sehr unwahrscheinlich.

Ohne die Künstler jedoch ist die ganze Diskussion um Urheberrechte und Verwertung überflüssig. Diese müssten sich also geschlossen entscheiden, welchen Weg sie gehen wollen: Den althergebrachten, anachronistischen, oder einen neuen, der dem Wandel Rechnung trägt. Das ist allerdings illusorisch, da es noch genug Profiteure des alten Systems gibt. Deshalb wird auch hier der Wandel langsam vonstatten gehen. Alte Spieler werden auf der Strecke bleiben und/oder das zeitliche segnen und neue das Ruder übernehmen.

Wo das hinführen wird, lässt sich schwer sagen. An das Verschwinden der Unterhaltungs- und Verwertungsindustrie glaube ich allerdings nicht. Auch nicht daran, dass die Künstler irgendwann die Hauptprofiteure ihrer Kunst werden. Denn eines ändert sich garantiert nicht: Künstler machen Kunst, weil sie Kunst machen wollen. Die Unterhaltungsindustrie bzw. ihre Akteure machen Geld, weil sie Geld machen wollen. Das klingt zwar ziemlich abgedroschen, aber mehr ist es im Endeffekt nicht.

Und ich glaube, dass sie gemeinsam das machen können, was machen wollen. Aber nicht mit dem bestehenden Urheber- und Verwertungsrechten, sowie dem darauf aufbauenden Geschäftsmodell. Um mit einem Wandel des Geschäftsmodells meine ich einen wirklichen Paradigmenwechsel und keine Verzweifelungstaten, wie das stetige Anheben der Ticketpreise auf Konzerten.