„Clipboard“ – Digitales Notizbrett mit Node.js und Backbone.js
Um etwas Zerstreuung vom Uni-Lernstress zu bekommen, habe ich einen Ausflug in die bunte Node.js-Welt unternommen. Als Mittel zum Zweck diente mir dabei das digitale Notizbrett “Clipboard”. Serverseitig kommt das Application-Framework Express zum Einsatz. Gespeichert werden die Daten in einer MongoDB-Datenbank mithilfe von Mongoose.
Client-seitig kommt die bewährte Kombo aus Underscore, Backbone und jQuery zum Einsatz. Für Ordnung sorgt überdies Require.js, wobei ich auf folgenden Ansatz zurückgegriffen habe: Modular JavaScript & Backbone.js. Außerdem hat jQueryUI einen “Gast-Auftritt” und sorgt für die Draggability der Notizen.
Das Hosting übernimmt dankenswerterweise Nodester, die Daten werden bei MongoHQ abgelegt. Defenitiv zwei sehr praktische Services.
„Backbone Fundamentals“ – Ein fundierter Einstieg in das Thema Backbone.js

Wer hier gelegentlich mitliest, wird eventuell mitbekommen haben, dass ich mich gerne mit dem JavaScript-MVC-Framework Backbone.js beschäftige. Von daher war meine Freude recht groß, als ich gewahr wurde, dass Addy Osmani höchstselbst sich dran gemacht hat, eine unter CC-Lizenz stehende Wissenssammlung zum Thema unter dem Namen “Backbone Fundamentals” zu scheiben.
Diese behandelt die Basis-Themen und gibt einen kurzen Einblick in das Thema Backbone.js. Des weiteren wird die Entwicklung einer “RESTful Application” mithilfe von Node.js, Express, Mongoose und MongoDB beschrieben. Es folgt eine Einführung in das Thema “Modular JavaScript” im Kontext von Backbone.js, abgerundet durch konkrete Anwendungsszenarien. Anschließend wird das nicht uninteressante Thema Backbone.js in Kombination mit jQuery Mobile behandelt. Und zum Schluss steht Unit Testing mit dem Test-Framework Jasmine auf der Agenda.
Alle Themen werden anhand der Backbone-Todo-Application erläutert, so dass der praktische Einsatz der vorgestellten Techniken direkt ersichtlich wird. Meinem Empfinden nach entsteht mit “Backbone Fundamentals” eine sehr wertvolle, breit gefächerte Ressource, was das Thema Backbone.js anbelangt. Vielen Dank deshalb an Addy Osmani und allen weiteren, die mitgeholfen haben.
Zum Schluss möchte ich jedoch auch anmerken, dass es sich bei “Backbone Fundamentals” nicht gänzlich um Einstiegslektüre handelt. Grundsätzlich sollte man ein Verständnis von JavaScript, DOM-Libraries im allgemeinen und Application Development in Ansätzen mitbringen, um sich der Lektüre der Basics zu widmen. Bei den weiterführenden Themen ist ein Grundverständnis der verwandten Frameworks und Techniken, die im Kontext von Backbone.js beleuchtet werden, sicherlich auch hilfreich.
Obwohl meiner Meinung nach auch nichts dagegen spricht, bspw. das Kapitel “Modular JavaScript” zum Anlass zu nehmen, sich endlich einmal mit der Materie auseinander zu setzen. Allerdings wird man in diesem Fall wohl nicht umhin kommen, begleitende Lektüre zu konsultieren.
“Rollstuhlsport” – Android-App für DRS ist fertig

Der Deutsche Rollstuhl-Sportverband hat neuerdings eine Android-App, welche ich in meiner Rolle als Frontend-Developer bei w3design. entwickeln durfte. Die App wird zeitnah außerdem auch für das iPhone erscheinen.
Was daran jedoch besonders interessant ist – abgesehen vom Erscheinen der App selbst –, ist die Tatsache, dass ich sowohl von Java, als auch von Objective-C nicht den blassesten Schimmer habe. Vielmehr habe ich mich beim Entwickeln der App auf meine HTML-, CSS- und JavaScript-Kenntnisse verlassen. Möglich ist das durch PhoneGap, ein Framework, das Web-Apps in native Apps umwandelt und dabei ein paar sinnvolle Hardware-APIs zur Verfügung stellt.
Für die App selbst, habe ich auf Backbone.js gesetzt, da es mir gute Möglichkeiten bot, einerseits die Fülle an unterschiedlichen Daten zu verarbeiten, und andererseits ein sehr umfangreichen “One-Pager” zu bauen, welcher aus einer index.html besteht und alle Unterseiten client-seitig rendert.
Ich kann Phonegap jedenfalls nur empfehlen und möchte noch auf LungoJS hinweisen, welches bei kleineren Apps sicher gut mit Phonegap Hand in Hand geht.
Trailer des AK-Madagaskar-Film
AK Madagaskar Filmtrailer auf Vimeo
Vor etwas mehr als einem Jahr sind einige Pfadfinderinnen und Pfadfinder vom AK Madagaskar des VCP Land Niedersachsen nach Madagaskar gereist um das Land kennen zu lernen und den Fortschritt des dort betreuten Projekts zu begutachten.
Des weiteren wurde der Plan gefasst, im Zuge der Reise einen Dokumentarfilm sowie eine Fotoausstellung zum Thema “Kindheit und Jugend in Madagaskar” zu erstellen. Beides – Film und Ausstellung – nähern sich nun langsam der Fertigstellung. Obiger Trailer gibt schon einmal einen Vorgeschmack auf das, was kommen wird.
Google Music Tour – Starker Auftritt mit fadem Abgang
Google stellt seinen neuen Service “Music” mit einer ziemlich beeindruckenden Tour vor. Diese ist multimedial, gefällig im Design und insgesamt sehr kurzweilig. Die einzelnen Bereiche der Tour werden durch Tonspuren repräsentiert, die quirlig über den Bildschirm flitzen und sich sukzessive zu einem Song ergänzen.
Ist man mit der Tour fertig, ist auch der Song vollständig und kann kostenlos heruntergeladen werden. Das ist ein ziemlich guter Call-to-Action und katapultiert den Besucher direkt in das Google-Music-System. Die erste Hemmschwelle, den Service auszuprobieren, könnte also schnell abgebaut sein. Allerdings funktioniert das nicht, wenn man nach dem Klicken des Download-Buttons folgende Seite angezeigt bekommt:
Nun muss man Google zugute halten, dass der Service noch brandneu ist und es daher nicht verwundern sollte, wenn er nur nach und nach über die US-amerikanischen Landesgrenzen hinaus erweitert wird. Aber ein bißchen ernüchternd war das nach der Präsentation zuvor schon…
(via @73inches)
RIP Steve Jobs
Letzte Nacht verstarb Steve Jobs – Gründer von u.a. Apple Inc. – mit 56 Jahren an Krebs.
Mein Verhältnis zur Firma Apple ist zwar seit längerem recht ambivalent – den in Funktion und Design überragenden Produkten steht ein oftmals zweifelhaftes Geschäftsgebaren gegenüber. Auch die Schar größtenteils unreflektierter Apple-Jünger erzeugt manches mal ein Stirnrunzeln meinerseits. Doch das alles ändert nichts daran, dass Steve Jobs schon zu Lebzeiten als Unternehmer eine Legende war.
Sein beständiger Antrieb, Dinge voran zu treiben und weiter zu entwickeln, die konstante Suche nach Innovationen und das damit einhergehende regelmäßige, kritische Hinterfragen des Status Quo gepaart mit der Kompromisslosigkeit, mit der er die Dinge anging. Selbst Misserfolge waren keine Rückschläge, sondern nur weitere Teilstrecken auf dem Weg nach vorn.
Dies alles bietet Inspiration nicht nur für Unternehmer, sondern jeden Menschen, der das Leben nicht als statische Einheit zwischen Beruf, Reihenhaus und Kegelklub seht, welche es zu konservieren gilt. Und man entschuldige mir das Strapazieren überkommener Stereotype an dieser Stelle.
Wie dem auch sei, der langen Rede kurzer Sinn: RIP Steve Jobs.
404-Seiten-Hijacking durch 1und1
Wer seine Website auf Servern von 1und1 betreibt, sollte sich kurz die Zeit nehmen und einen Blick auf seine 404-Fehlerseite werfen. Wie Thomas Stadler vom Internet-Law-Blog nun herausgefunden hat, scheint 1und1 diese nämlich für das Schalten von Werbung in Form von Sedo-Domainparking-Seiten zu nutzen. 1und1 würde damit nicht nur die inhaltliche Authentizität und Integrität der Seiten – so sie denn gegeben ist – unterminieren, sondern sich auch in fragwürdiger Art und Weise auf dem Rücken der jeweiligen Website-Betreiber bereichern.
Thomas Stadler erklärt in seinem Artikel jedenfalls, wie man diese Praktik unterbindet. Darüber hinaus bringt er eine anwaltliche Unterlassungsaufforderung an 1und1 auf den Weg. Das ist fair von ihm.
Das ConventionCamp 2011 in Hannover
Am 8. November 2011 findet zum vierten Mal die Internet-(Un-)Konferenz ConventionCamp in Hannover statt und heute startet der Vorverkauf der Eintrittskarten. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass ein Besuch der Veranstaltung durchaus lohnenswert ist, weshalb ich an dieser Stelle jedem empfehlen kann, sich eines der Early-Bird-Tickets zu sichern. Denjenigen, die nicht wissen, worum es sich beim ConventionCamp handelt, sei außerdem obiges Video ans Herz gelegt. In 180 Sekunden wird alles Wesentliche – begleitet von gefälliger 3D-Animation – erklärt.
(Disclaimer: Ich arbeite regelmäßig auf Honorarbasis für die w3design. GmbH, Veranstalter des ConventionCamps.)
klg.bz – Ab jetzt kürze ich URLs selbst
Herr Cario hat es ja schon vor einiger Zeit vorgemacht und mich spontan überzeugt - am besten kürzt man URLs selbst. Ich hatte mir deshalb gleich die Domain klg.bz besorgt, aber erst hinterher festgestellt, dass ich diese gar nicht per DNS-Eintrag mit meinem goneo-Webspace verknüpfen kann.
Zwar bietet goneo einen DNS-Editor, doch der ist relativ nutzlos, da man keine neuen Domains anlegen kann und deshalb auf die beschränkt ist, die man in seinem goneo-Paket hat. Da stand ich also mit der schönen, kurzen Domain und hatte keinen Platz, um den URL-Shortener zu installieren.
Geholfen hat mir dann zum Glück Robert, der mir Platz auf seinem HostEurope-Webspace freigeschaufelt hat. Dafür nochmal vielen Dank!
Was die technischen Details anbelangt, habe ich mich ganz an Herrn Cario gehalten und yourls genutzt. Dazu kann ich allerdings noch nicht viel sagen, da ich es erst heute morgen aufgespielt habe. Das wiederum hat aber gut funktioniert und auch sonst bin ich guter Dinge, dass das Tool seinen Dienst verrichten wird.




