Lost – Was passierte nach der Bombenexplosion?

Spoiler-Gefahr!
Letzte Woche lief ja die sechste und finale Staffel von Lost an und ich hatte das Vergnügen, die erste Doppelfolge sehen zu können. Zur Erinnerung: Am Ende der 5. Staffel zündet Juliette die Bombe im Bohrschacht der zukünftige Schwanen-Station mit ein paar beherzten Steinschlägen. Daraufhin präsentiert sich dem geneigten Zuschauer in Season 6 eine Parallelwelt, in der der Oceanic-Flug 8-15 nicht abgestürzt ist und die Protagonisten alle munter nach L.A. fliegen.
Außerdem gibt es die bisherige Welt, in der Juliette, Sawyer, Hurley, Sayid, Jack, Kate, Jin und Miles nach der Detonation der Bombe im Jahr 2007 aufwachen - mit einem leichten Fiepen auf den Ohren, zurück aus der Vergangenheit. Und das ist der Punkt, der mir nicht einleuchten will.
Wenn ich das richtig verstehe, sind sie an der gleichen Stelle in der gleichen Welt - nur 30 Jahren später. Die Detonation hat also stattgefunden. Daher auch das Fiepen auf den Ohren. Nur müsste dann anstatt des Bohrschachts und des ganzen Stahlgerümpels, welches kurz vor der Explosion vom magnetischen Gestein im Schacht angezogen wurde, nicht ein Bombenkrater dort sein?
Die Bombe, die die Protagonisten dort hingebracht haben, war der Zünder einer Wasserstoffbombe - ergo eine Atombombe. Das wiederum bedeutet, dass direkt neben Juliettes Gesicht zum Zeitpunkt der Detonation für einen kurzen Augenblick Temperaturen von mehreren Millionen Grad geherrscht haben. Nun wurde sie zwar durch die Zeit gebeamt, aber alles andere dort in dem Schacht hätte verdunstet sein müssen.
Letztendlich stellt sich die Frage: Handelt es sich um einen logischen Fehler oder einfach ein weiteres Rätsel? Gibt es vielleicht drei Parallelwelten und in einer sind die Protagonisten in der Atombombenexplosion umgekommen??
Kommunikationsschwierigkeiten
Ich: 'Tschuldigung, weißt du, wann es hier Essen gibt?
Konfirmand: Drüben, in dem anderen Gebäude, wenn du rauskommst links und dann hinten im Erdgeschoss.
Ich: Nee, ich meine wann??
Konfirmand: Ach so, Erbsensuppe!
Ich: Nein, wann???
Konfirmand: Ach so! Ich glaube um halb eins.
Ich: Danke!
Das Mortadella-Buch von Christoph Hänsli

Gerade noch war ich bei Da Giorgio und habe mir eine schmackhafte Mortadella-Bemme geschossen, schon läuft mir das Mortadella-Buch von Christoph Hänsli über den Weg. Das ist ein Zeichen - ich soll darüber bloggen. Und das tue ich hiermit auch.
Für sein Mortadella-Buch hat Christoph Hänsli eine Mortadella-Wurst der Länge nach in 332 Scheiben aufgeschnitten und jede einzelne gemalt. Das ganze ergibt laut Amazon-Produktbeschreibung ein hypnotisches Universum zwischen meditativen Mortadella Mandalas und sich langsam verändernden, zartrosa Sternbildern. Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.
Hier gibts das Buch: Mortadella-Buch (Amazon-Partnerlink)
Gefunden bei den Blog-Rebellen
Weiterführende Wurstlinks:
Dead Snow vs. Zombieland
In letzter Zeit sind zwei interessante Zombiefilme rausgekommen und ich hatte das Vergnügen, beide zu sehen - "Zombieland" und "Dead Snow". Beide Machwerke haben für ein gewisses Sehvergnügen meinerseits gesorgt, weshalb ich sie hier kurz vorstellen möchte.
Inhalt - Dead Snow

Eine Kompanie der Waffen-SS hat sich zusammen mit ihrem sadistischen Anführer am Ende des zweiten Weltkrieges in die schwedischen Berge zurückgezogen, wo sie verhungert sind. Über 60 Jahre später macht sich eine Gruppe Studierender auf in jene Berge, um dort ihren Winterurlaub in einer Berghütte zu verbringen. Es dauert nicht lange, bis sie Bekanntschaft mit den Nazi-Zombies machen, welche scheinbar wahllos einen nach dem anderen von ihnen abschlachten.
Inhalt - Zombieland

Nach einer Zombie-Apokalypse trifft der Eigenbrötler Columbus (links im Bild) auf den leicht verrückten Tallahassee und schließt sich ihm an. Beide treffen kurz darauf auf die Schwestern Wichita (mittig links im Bild) und Little Rock und lassen sich von den beiden übers Ohr hauen. Nach weiteren Zerwürfnissen schließen sich die beiden Duos jedoch zusammen und fahren gemeinsam nach L.A., wo es zum großen Showdown in einem Vergnügungspark kommt.
Beurteilung - Dead Snow
"Dead Snow" ist ein klassischer Zombiefilm in der Manier von "Evil Dead". Auch die Zombies sind eher verdammte Untote, als menschenfressende Braiiiiins!-Zombies, wie man sie bspw. aus "Day of the Dead" kennt. Trotzdem geht es gut zur Sache, und nachdem am Anfang kurz mit dem Element der Spannung gespielt wird, geht es recht bald zur eindeutigen Darstellung über.
Dabei macht "Dead Snow" einen soliden Eindruck. Auch wenn es sicherlich keine Multi-Millionen-Dollar-Produktion ist, können sich die Nazi-Zombies sehen lassen und auch die Action-Szenen wissen mitzureißen. Des weiteren versucht der Film die Auswirkungen dieser extremen Situation auf die Gruppendynamik zu beleuchten, was mir nicht nicht als spektakulär in Erinnerung geblieben ist, andererseits aber auch nicht vollkommen abwegig oder schlecht war.
Beurteilung - Zombieland
"Zombieland" ist im Grunde seines Herzens ein Action-Roadmovie und die post-apokalyptische Welt voller Zombies sorgt für das nötige Ambiente. Der Film versteht sich eher als Komödie, wofür besonders Woody Harrelson in seiner Rolle als Tallahassee sorgt. Um diesen seichten Charakter nicht zu zerstören (und ich schätze, um den Film auch einem etwas jüngerem Publikum zugänglich zu machen) wurde auf ausschweifende Splatter'n Gore-Szenen, wie sie bspw. "Braindead" zur Genüge bietet, sowie auf den Aufbau übermäßiger Spannung verzichtet. Außerdem sieht man dem Film die teure Produktion an und die Story ist gut ausgearbeitet. Die Figuren bieten eine gewisse Tiefe und auch die obligatorische Lovestory fehlt nicht.
Zusammenfassung
Beide Filme sind durchaus sehenswert. "Dead Snow" ist dabei eher etwas für die Freunde des Genres. Wer mit Zombies nichts anfangen kann, bekommt abseits davon nicht viel geboten, und wer auf der Suche nach einer tiefgründigen, philosophischen Geschichte ist, dürfte enttäuscht werden. Ansonsten gibt es solide Unterhaltung und Nazi-Zombies - das allein macht den Film sehenswert.
"Zombieland" dagegen ist nicht nur für Zombie-Freunde ein gefundenes Fressen. Der Film ist einfach witzig, Woddy Harrelson brilliert als verquerer Redneck-Haudegen und sogar Bill Murray hat eine nahezu groteske Nebenrolle - er spielt sich selbst. Dazu gibt es schöne Bilder der post-apokalyptischen USA, ordentlich Schießeisen und ein paar durchaus brauchbare Regeln für den Fall eines Zombie-Angriffs.
Schindelhauer – Fahrräder mit Zahnriemenantrieb

Aus meiner Heimatstadt Magdeburg kommt die kleine Fahrrad-Manufaktur Schindelhauer, die sich auf den Bau von Fahrrädern mit Zahnriemenantrieb verlegt hat. Das ist grundsätzlich keine schlechte Idee, da Zahnriemen im Vergleich zu normalen Ketten effizienter, leichter und weniger pflegebedürftig sind.
Obendrein sehen die Räder, die Schindelhauer entwickelt und welche auf so lustige Namen wie Viktor, Siegfried und Ludwig hören, ziemlich gut aus. Die Namensgebung ist wahrscheinlich ein Versuch, auf dem internationalen Markt Assoziationen mit der "guten, alten, deutschen Wertarbeit" zu wecken. Aber sei es drum - hätte ich einen Tausender zu viel auf dem Konto, würde ich mir so ein Schindelhauer-Fahrrad holen.
Und bis es soweit ist, düse ich weiter mit meinem klapprigen Damenrad durch good ol' Hannover.
(via Stilsucht)
Künstliche Intelligenz spielt Super Mario 3
(Youtube - Infinite Mario AI - Long Level)
Hierbei handelt es sich um einen Beitrag zur Super Mario AI Competition von Robin Baumgarten.
Es geht darum eine künstliche Intelligenz zu erschaffen, die das Spiel Super Mario Bros. durchspielen kann. Bei obigem Versuch errechnet der Computer die möglichen Handlungen nur anhand des sichtbaren Bereichs und macht sie in Form der roten Linien sichtbar. Schon ganz passabel, würde ich sagen.
Gefunden bei bwl zwei null
tr.im ist tot. Es lebe mug.im
Ich habe tr.im immer gern genutzt, wenn ich meine Tweets mit einer Short URL anreichern wollte. Ich fand die Adresse toll und ebenso die Möglichkeit, die Statistiken bereits existierender Short URLs direkt auf der Startseite ablesen zu können, ohne vorher einen Account anlegen zu müssen.
Allerdings hat tr.im dicht gemacht, da die Macher nicht mehr die Mittel haben, das System weiter zu entwickeln, geschweige denn, es am Leben zu erhalten. Laut Angabe auf der tr.im-Homepage, war es auch nicht möglich, einen Käufer zu finden, was in Anbetracht der Sättigung des Short-URL-Service-Marktes nicht weiter verwunderlich ist. Dort tummeln sich mittlerweile wirklich eine Menge Akteure.
Nun gut, tr.im ist also tot. Welche Alternative nimmt man nun?
Ich persönlich wechsele zu mug.im. Das ist ein Service, den mein Freund Rocu ins Leben gerufen hat. Dieser arbeitet für YiGG.de, und YiGG selbst nutzt auch nur noch mug.im. Scheinbar wollten sie so die Abhängigkeit von externen Anbietern verringern, was keine schlechte Idee ist, wie das Beispiel tr.im zeigt.
Umgekehrt bedeutet das, dass der Service von mug.im wohl sicher ist, solange es YiGG gibt. Außerdem kann ich an dieser Stelle gleich noch die Integration einer BackUp-Lösung anregen. Vielleicht verknüpft mit dem YiGG-Account??!
Ansonsten noch ein paar Eckdaten zu mug.im:
- Macht URLs kurz
- Bietet eine API mit Statistik-Funktion
Nicht mehr, und nicht weniger.
Ist das Internet ein rechtsfreier Raum?
www.istdasinterneteinrechtsfreierraum.de
Ich habe mir einen lange gehegten Traum erfüllt und eine Single-Page-Website mit grotesk langer Adresse und einem knackigen Statement aufgemacht. Es geht um das unsägliche Mantra, das Internet dürfe kein rechtsfreier Raum sein. Allerdings liegt es nicht in meinem Interesse zu sagen, die Behauptung stimmt nicht, Ende der Diskussion.
Das Thema ist etwas komplexer und weder die Dramatisierung noch die Verharmlosung in dieser Sache zielführend. Vielmehr ist eine differenzierte Herangehensweise wünschenswert und die Würdigung der Tatsache, dass manche Rechte im Netz viel besser durchsetzbar sind, als in der Realität, manche genauso gut, und manche schlechter. Ebenfalls – man beachte die Parallelen zur Realität – braucht es im Netz nicht immer gleich neue Gesetze, sondern oftmals lediglich die konsequente Durchsetzung der bestehenden.
Und aufgrund dieser Komplexität und – ein Stück weit auch – Sensibilität dieses Themas, habe ich mich entschlossen ein paar erläuternde Artikel zu verlinken. Natürlich von mir ausgesucht, so dass die Auswahl massiv subjektiv gefärbt ist. Dieser Umstand wiederum hat mich dazu verleitet, eine Kommentar-Funktion zu integrieren, auf dass wir die "inhaltliche Färbung" der Auswahl gemeinsam ein Stück in Richtung Inter-Subjektivität drücken können.
Schlussendlich habe ich noch ein Impressum eingebaut, da das Internet wie oben angedeutet kein rechtsfreier Raum ist. Soviel zum Thema "Single-Page-Website mit grotesk langer Adresse und knackigem Statement". Naja, vielleicht klappts ja beim nächsten mal.
Guttenberg behindert Zulassung des ZugErschwG
Ich weiß nicht, was Guttenberg bzw. das Wirtschaftsministerium sich hierbei denkt, aber nachdem auf Biegen und Brechen, sowie der konsequenten Ignorierung tausender Proteste versuchte wurde, das ZugErschwG durch die Instanzen Richtung Zulassung zu prügeln, wird es einfach…
wegen europarechtlicher Vorgaben "zur Notifizierung" an die EU-Kommission weitergeleitet […].
Damit dürfte es unmöglich werden, den Gesetzesentwurf rechtzeitig vor Ablaufen der Legislaturperiode dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung vorzulegen, womit es gemäß Artikel 39 des Grundgesetzes verfällt.
Klingt erstmal toll, wäre aber, wenn es soweit käme, alles andere als ein Erfolg für die Gegner der sog. Internetsperren. Anstatt das Vorhaben in der Mauschelei verschwinden zu lassen, wäre es besser, wenn es auf offiziellem Wege vom Bundesverfassungsgericht gestoppt würde.
Auf jeden Fall bleibt abzuwarten, wie die Stellungnahmen diesbezüglich aussehen. Und bis es soweit ist, kräusele ich weiter die Stirn und frage mich, was das zu bedeuten hat. Eine vernünftige Antwort fällt mir nämlich nicht ein.
Nachtrag:
Laut Thomas Stadler ist das alles heiße Luft. Nicht unwahrscheinlich.
Kleine Umstellung auf SyntaxHighlighter

Wer schon ein paar meiner Tutorials gelesen hat, wird sich sicherlich gefragt haben, warum meine Code-Schnippel so trostlos und schlicht aussehen. Das ist eine gute Frage, die ich mir auch schon des öfteren gestellt habe und bezüglich derer ich mich nun um eine Antwort bemüht habe:
Ich benutze den falschen Code Highlighter!
Schlicht und ergreifend. Bisher habe ich CodeSnippet benutzt, welches sicherlich gar nicht so vekehrt ist. Aber an die Zeilennummerierung und die alternierende Zeilenhintergrundfarbe des SyntaxHighlighters kommt es einfach nicht ran. Überhaupt wirkt der SyntaxHighlighter viel frischer und ist wohl auch deswegen verbreiteter.
Deswegen kommt er ab jetzt hier zum Einsatz. Ach ja, sollte ich die Toolbar bei den Code-Boxen aktivieren…?
