Künstliche Intelligenz spielt Super Mario 3

(Youtube - Infinite Mario AI - Long Level)

Hierbei handelt es sich um einen Beitrag zur Super Mario AI Competition von Robin Baumgarten.

Es geht darum eine künstliche Intelligenz zu erschaffen, die das Spiel Super Mario Bros. durchspielen kann. Bei obigem Versuch errechnet der Computer die möglichen Handlungen nur anhand des sichtbaren Bereichs und macht sie in Form der roten Linien sichtbar. Schon ganz passabel, würde ich sagen.

Gefunden bei bwl zwei null

Geschrieben am 21. August 2009 • Ein Kommentar

tr.im ist tot. Es lebe mug.im

Ich habe tr.im immer gern genutzt, wenn ich meine Tweets mit einer Short URL anreichern wollte. Ich fand die Adresse toll und ebenso die Möglichkeit, die Statistiken bereits existierender Short URLs direkt auf der Startseite ablesen zu können, ohne vorher einen Account anlegen zu müssen.

Allerdings hat tr.im dicht gemacht, da die Macher nicht mehr die Mittel haben, das System weiter zu entwickeln, geschweige denn, es am Leben zu erhalten. Laut Angabe auf der tr.im-Homepage, war es auch nicht möglich, einen Käufer zu finden, was in Anbetracht der Sättigung des Short-URL-Service-Marktes nicht weiter verwunderlich ist. Dort tummeln sich mittlerweile wirklich eine Menge Akteure.

Nun gut, tr.im ist also tot. Welche Alternative nimmt man nun?

Ich persönlich wechsele zu mug.im. Das ist ein Service, den mein Freund Rocu ins Leben gerufen hat. Dieser arbeitet für YiGG.de, und YiGG selbst nutzt auch nur noch mug.im. Scheinbar wollten sie so die Abhängigkeit von externen Anbietern verringern, was keine schlechte Idee ist, wie das Beispiel tr.im zeigt.

Umgekehrt bedeutet das, dass der Service von mug.im wohl sicher ist, solange es YiGG gibt. Außerdem kann ich an dieser Stelle gleich noch die Integration einer BackUp-Lösung anregen. Vielleicht verknüpft mit dem YiGG-Account??!

Ansonsten noch ein paar Eckdaten zu mug.im:

  1. Macht URLs kurz
  2. Bietet eine API mit Statistik-Funktion

Nicht mehr, und nicht weniger.

Geschrieben am 10. August 2009 • 4 Kommentare

Ist das Internet ein rechtsfreier Raum?

Ist das Internet ein rechtsfreier Raum?

www.istdasinterneteinrechtsfreierraum.de

Ich habe mir einen lange gehegten Traum erfüllt und eine Single-Page-Website mit grotesk langer Adresse und einem knackigen Statement aufgemacht. Es geht um das unsägliche Mantra, das Internet dürfe kein rechtsfreier Raum sein. Allerdings liegt es nicht in meinem Interesse zu sagen, die Behauptung stimmt nicht, Ende der Diskussion.

Das Thema ist etwas komplexer und weder die Dramatisierung noch die Verharmlosung in dieser Sache zielführend. Vielmehr ist eine differenzierte Herangehensweise wünschenswert und die Würdigung der Tatsache, dass manche Rechte im Netz viel besser durchsetzbar sind, als in der Realität, manche genauso gut, und manche schlechter. Ebenfalls – man beachte die Parallelen zur Realität – braucht es im Netz nicht immer gleich neue Gesetze, sondern oftmals lediglich die konsequente Durchsetzung der bestehenden.

Und aufgrund dieser Komplexität und – ein Stück weit auch – Sensibilität dieses Themas, habe ich mich entschlossen ein paar erläuternde Artikel zu verlinken. Natürlich von mir ausgesucht, so dass die Auswahl massiv subjektiv gefärbt ist. Dieser Umstand wiederum hat mich dazu verleitet, eine Kommentar-Funktion zu integrieren, auf dass wir die "inhaltliche Färbung" der Auswahl gemeinsam ein Stück in Richtung Inter-Subjektivität drücken können.

Schlussendlich habe ich noch ein Impressum eingebaut, da das Internet wie oben angedeutet kein rechtsfreier Raum ist. Soviel zum Thema "Single-Page-Website mit grotesk langer Adresse und knackigem Statement". Naja, vielleicht klappts ja beim nächsten mal.

Geschrieben am 7. August 2009 • Ein Kommentar

Guttenberg behindert Zulassung des ZugErschwG

Ich weiß nicht, was Guttenberg bzw. das Wirtschaftsministerium sich hierbei denkt, aber nachdem auf Biegen und Brechen, sowie der konsequenten Ignorierung tausender Proteste versuchte wurde, das ZugErschwG durch die Instanzen Richtung Zulassung zu prügeln, wird es einfach…

wegen europarechtlicher Vorgaben "zur Notifizierung" an die EU-Kommission weitergeleitet […].

Damit dürfte es unmöglich werden, den Gesetzesentwurf rechtzeitig vor Ablaufen der Legislaturperiode dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung vorzulegen, womit es gemäß Artikel 39 des Grundgesetzes verfällt.

Klingt erstmal toll, wäre aber, wenn es soweit käme, alles andere als ein Erfolg für die Gegner der sog. Internetsperren. Anstatt das Vorhaben in der Mauschelei verschwinden zu lassen, wäre es besser, wenn es auf offiziellem Wege vom Bundesverfassungsgericht gestoppt würde.

Auf jeden Fall bleibt abzuwarten, wie die Stellungnahmen diesbezüglich aussehen. Und bis es soweit ist, kräusele ich weiter die Stirn und frage mich, was das zu bedeuten hat. Eine vernünftige Antwort fällt mir nämlich nicht ein.

Nachtrag:

Laut Thomas Stadler ist das alles heiße Luft. Nicht unwahrscheinlich.

Geschrieben am 4. August 2009 • Keine Kommentare

Kleine Umstellung auf SyntaxHighlighter

SyntaxHighlighter

Wer schon ein paar meiner Tutorials gelesen hat, wird sich sicherlich gefragt haben, warum meine Code-Schnippel so trostlos und schlicht aussehen. Das ist eine gute Frage, die ich mir auch schon des öfteren gestellt habe und bezüglich derer ich mich nun um eine Antwort bemüht habe:

Ich benutze den falschen Code Highlighter!

Schlicht und ergreifend. Bisher habe ich CodeSnippet benutzt, welches sicherlich gar nicht so vekehrt ist. Aber an die Zeilennummerierung und die alternierende Zeilenhintergrundfarbe des SyntaxHighlighters kommt es einfach nicht ran. Überhaupt wirkt der SyntaxHighlighter viel frischer und ist wohl auch deswegen verbreiteter.

Deswegen kommt er ab jetzt hier zum Einsatz. Ach ja, sollte ich die Toolbar bei den Code-Boxen aktivieren…?

Geschrieben am 14. Juli 2009 • Keine Kommentare

Gutes Essen braucht keine Gentechnik!??

Gutes Essen braucht keine Gentechnik

Dieses Statement vom "Informationsdienst Gentechnik" ist wirklich seit langer, langer, langer Zeit das dämlichste, was mir unter gekommen ist. Ein paar Wohlstandskinder, die sich mit populistischen Mitteln gegen Gentechnik einsetzen, weil die Supermärkte ja auch ohne gut gefüllt sind. Jedenfalls in unseren Breiten, und das ist ja erstmal das wichtigste.

Also: Menschen entwickeln Nutzpflanzen seit Jahrhunderten durch Auslese, Kreuzung und Veredelung weiter und passen sie so den umwelttechnischen Gegebenheiten an. Nur so ist sichergestellt, dass der jährliche Ernteertrag die Ernährung ermöglicht. Gentechnik macht nichts anderes auf einer neuen Ebene.

Natürlich ist es fraglich, ob das so ein Segen ist, wie es manche Gentechnik-Befürworter darstellen. Inwiefern gentechnik-veränderte Pflanzen für Mensch und Tier gesundheitsschädlich sind, muss erst noch abschließend erforscht werden. Ebenfalls sind die so genannten Terminator Seeds zu verurteilen, deren Früchte nicht als neues Saatgut verwandt werden können, wodurch die Farmer in die Abhängigkeit großer Saatgut-Konzerne getrieben werden.

Es ist wichtig, dass diesbezüglich ein transparenter Diskurs stattfindet, frei von Populismus und Ideologien. Scheißhausparolen wie "Keiner wills, keiner brauchts (Gentechnik; Anm. d. Autors)", kann sich der entsprechende Verfasser direkt ans Knie nageln. So ein dummes und erbärmliches Geschwätz ist wenig zielführend und sorgt — sicher nicht nur bei mir — für hohen Blutdruck. Und dass das auf lange Sicht nicht gesund ist, steht wohl außer Frage.

Zum Schluss noch ein paar Worte zur obigen Abbildung: Es handelt sich dabei um eine Postkarte, welche man an den Handelskonzern Rewe schicken soll. Es wird gefordert, dass Lebensmittel gekennzeichnet werden, wenn sie gentechnisch veränderte Pflanzen beinhalten. Sicherlich eine sinnvolle Sache, allerdings würde es mir als Verantwortlichen bei Rewe schwer fallen, das Gesuch ernst zu nehmen, angesichts des an Ignoranz nicht zu übertreffenden Slogans auf der Vorderseite der Karte.

Weiterführende Links:

Geschrieben am 24. Juni 2009 • Kommentare deaktiviert

Hat mein Abgeordneter für Netzsperren gestimmt?

hat mein abgeordneter fuer netzsperren gestimmt?

Das ist eine interessante Frage und Dank Wortfeld dürfte es nicht schwer fallen, eine Antwort zu finden. Man muss nur wissen, wie der/die Abgeordnete des eigenen Wahlkreis heißt, und schon kann die Suche auf beginnen Hat mein Abgeordneter für Netzsperren gestimmt? beginnen.

(via aptgetupdate)

Geschrieben am 19. Juni 2009 • Keine Kommentare

Die Netzsperren haben den Bundestag passiert

Genau genommen sind es nicht die Netzsperren, sondern das Gesetz zur Zugangserschwerung zu Kinderpornografie im Internet, welches heute mit 389 Ja-Stimmen, 128 Nein-Stimmen und 18 Enthaltungen im Bundestag abgesegnet wurde. Möglicherweise schon ab diesem Sommer wird auf Seiten, die auf der Sperrliste stehen, ein Stopp-Schild zu sehen sein, und nicht mehr der eigentliche Inhalt. Eine Löschung des eigentlichen Inhalts wird zwar angestrebt, findet aber nicht zwingend statt.

Dass es soweit gekommen ist, kann ich immer noch nicht wirklich glauben. Den Verantwortlichen in CDU und SPD scheint die Tragweite dieser Entscheidung nicht klar zu sein. Über 130.000 Menschen haben in der erfolgreichsten Online-Petition der deutschen Geschichte ihre Stimme ganz klar gegen dieses Gesetzes-Vorhaben abgegeben. Nicht, weil ihnen das Gesetz nicht gefallen hat, sondern weil sie sich durch dieses Gesetz in ihren Grundrechten berührt sehen.

Diese Menschen wurden ignoriert. Das ist bitter und enttäuschend. Man fühlt sich hilflos, wenn man in einer Demokratie lebt und von der Regierung einfach nicht gehört und ernst genommen wird. Ich kann nur hoffen, dass das nicht ohne Konsequenzen bei der kommenden Bundestagswahl bleibt. Denn wie schreibt René auf Nerdcore so schön:

Und hier nun der Fehler: Diese 500.000 Leute sind Teilnehmer im Netz. Die neuen Produzenten von Tweets, Postings und Content im Netz. Mit einem anderen Wort: Multiplikatoren. Und Sie wollen nicht wirklich 500.000 Multiplikatoren gegen sich haben, oder? Haben sie aber, von jetzt auf ewig. Zum Vergleich: Die alteingesessene FAZ hat eine Auflage von 360.915 Exemplaren.

Hoffen wir, dass er recht behält und das Internet mit seiner Fähigkeit nichts zu vergessen einen Ausgleich zum generell ziemlich miserablen kollektiven Gedächtnis der Gesellschaft bildet. Hier geht es schließlich nicht nur um einen Denkzettel bei der Bundestagswahl. Hier geht es um einen Generationenkonflikt und einen Wandel, der endlich vollzogen werden muss. Es kann nicht länger sein, dass Menschen über das Internet entscheiden, die keine Ahnung davon haben und ignorant und unangemessen an dieses Medium herangehen.

Weiterführende Links:

Geschrieben am 18. Juni 2009 • Keine Kommentare

Hallo Welt!

Es ist 1.40Uhr in der Nacht, die Internet-Verbindung ist erschütternd langsam, neben mir steht eine halbvolle Flasche Gerstensaft und aus den Boxen säuselt entspannte, der Zeit angemessene Musik. Nach 10 Stunden Arbeit und diversen, massiven Puls-Ausschlägen nach oben (die Verbindung schwächelt nicht erst seit 5 Minuten…), ist es nun an der Zeit den Standard-WordPress-"Hallo Welt!"-Beitrag in einen angemessenen Auftakt zu verwandeln.

Dass ich den Titel dabei lasse wie er ist, möge man mir verzeihen. Und auch sonst gleicht dieser Start eher einem Richtfest, als einer pompösen Eröffnungsfeier. Es gibt noch einiges zu tun: Diverse Plugins wollen installiert werden, die Internet Explorer (ganz vorn die allseits beliebte Version 6) fordern ihre Sonderbehandlung ein und überhaupt müssen Inhalte her. Bis zur offiziellen Eröffnung steht also noch einiges an Arbeit an.

Im Laufe der nächsten Woche wird sich das jedoch ändern, hier und da wird noch noch "etwas verputzt" und der eigentliche Betrieb des Blogs kann aufgenommen werden. Mittelfristig wird auch der Bereich "Güter" gefüllt werden, wo es bspw. WordPress-Themes zum Download geben wird.

In diesem Sinne freue ich mich auf einen gelungenen(?) Start und bin gespannt, was die Zukunft so bringt.

Geschrieben am 6. Juni 2009 • Keine Kommentare