Semi-transparente Navigation in WordPress mit CSS

Semi-transparente Navigation in WordPress mit CSS

Heute geht es um eine horizontale Reiternavigation in WordPress, deren inaktive Reiter dank CSS Browser-übergreifend semi-transparent sind. Dafür muss als erstes ein span-Element innerhalb der Listen-Elemente der Navigation eingefügt werden. Dies geschieht über folgenden PHP-Code-Schnipsel:

HTML/PHP
<div id="header">
   <ul>
      <li<?php if (is_home() || is_paged() ) echo " class=\"current_page_item\""; ?>>
         <span></span>
         <a href="<?php bloginfo( 'url' ); ?>" title="Back to Main    Page">Home</a>
      </li>
      <?php
         echo preg_replace('@\<li([^>]*)>\<a([^>]*)>(.*?)\<\/a>@i', '<li$1><span></span><a$2>$3</a>', wp_list_pages('echo=0&title_li=&depth=1'));
      ?>
   </ul>
   <div class="hr"><hr /></div>
</div>

Das span-Element bekommt in diesem Fall die Transparenz. Würde man die Transparenz auf das a-Element anwenden, würde auch die darin liegende Schrift transparent werden und das soll vermieden werden. Außerdem wird vor der Funktion zur Ausgabe der Seiten noch ein Listenelement mit dem Link zur Startseite eingesetzt. Der ist optional und kann auch entfernt werden, wenn man z.B. den Blog-Titel auf die Startseite verlinkt. Schlussendlich befindet sich unterhalb der Navigation noch ein von einem div-Element umschlossenes hr-Element. Unter diesem werden die inaktiven Listenelemente verschwinden.

Kommen wir nun zum CSS:

CSS
#header ul {
   height: 60px;
   position: relative;
   clear: left;
}

   #header ul li {
      width: auto;
      _width: 140px; /* IE6 needs a fixed width */
      height: 60px;
      margin-left: 20px;
      float: left;
      display: inline;
      position: relative;
   }

      #header ul li span {
         display: block;
         width: 100%;
         _width: 140px; /* IE6 needs a fixed width */
         height: 60px;
         position: absolute;
         top: 10px;
         left: 0;
         z-index: 1000;
         background-color: #FFF;
         background: -moz-linear-gradient( top, #c7e0ed, #fff );
         background: -webkit-gradient( linear, left top, left bottom, from(#c7e0ed), to(#fff) );
         opacity: 0.7;
         filter: alpha(opacity=70);
         -moz-opacity: 0.7;
         filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.Alpha(Opacity=70);
         -khtml-opacity: 0.7;
         -ms-filter: "progid:DXImageTransform.Microsoft.Alpha(Opacity=70)";
      }

      #header ul li a:link,
      #header ul li a:visited {
         display: block;
         width: auto;
         height: 24px;
         padding: 13px 20px 23px 20px;
         line-height: 24px;
         position: relative;
         bottom: -10px;
         z-index: 2000;
         color: #0660cf;
         text-decoration: none;
         text-shadow: #FFF 0 1px 2px;
      }

      #header ul li a:hover,
      #header ul li.current_page_item a {
         background-color: #FFF;
         background: -moz-linear-gradient( top, #c7e0ed, #fff ); /* gradient for firefox */
         background: -webkit-gradient( linear, left top, left bottom, from(#c7e0ed), to(#fff) ); /* gradient for chrome and safari */
         position: relative;
         bottom: 0;
         _top: 0; /* special invite for IE6 to get goin' */
      }

      #header ul li a:hover {
         color: #c41604;
      }

      #header ul li a:active {
         color: #0059ce;
         position: relative;
         bottom: -1px;
         _top: 1px; /* special invite for IE6 to get goin' */
      }

.hr {
   height: 30px;
   background-color: #333;
   background: -moz-linear-gradient( top, #333, #555 ); /* gradient for firefox */
   background: -webkit-gradient( linear, left top, left bottom, from(#333), to(#555) ); /* gradient for chrome and safari */
   position: relative;
   z-index: 3000;
}

   .hr hr {
      display: none; /* hiding hr because of the IE. quel surprise! */
   }

Am meisten Platz nehmen hier die Angaben für die Transparenz ein. Das liegt daran, dass alle Eventualitäten - sprich "Browser" - berücksichtigt werden müssen. Dafür lässt sich diese Navigation aber auch mit reinem CSS und ohne PNG-Grafiken umsetzen, die ja im IE6 für Ärger sorgen würden.

Trotzdem funktioniert auch das hier nicht ohne dem ein oder anderen Mätzchen unserer Lieblings-Browser aus Redmond - den Internet Explorern. Der IE6 benötigt eine feste Breite für die Listenelemente. Hier ist also etwas Anpassung nötig, je nachdem wie lang die Beschriftung der Reiter ist. Der IE7 hingegen hat Probleme mit den Hover-Zuständen, so dass die Reiter hier nicht nach oben fahren und intransparent werden, wenn man mit dem Cursor rüberfährt. Das ist ärgerlich, schränkt jedoch die Benutzbarkeit der Seite nicht ein.

Des weiteren habe ich noch etwas CSS3 verwendet. Mit den aktuellen Versionen von Firefox, Safari und Chrome bekommt man deshalb einen Farbverlauf bei den Reitern serviert. In den gleichen Browsern sowie der aktuellen Version von Opera gibt es außerdem noch einen leichten Schlagschatten bei der Link-Beschriftung.

Das ist auch schon alles. Und natürlich ist diese Navigation nichts WordPress-spezifisches. In der Demo gibt es eine statische Variante, die in jeder anderen Seite auch verwendet werden kann.

Ansonsten mein übliches Mantra an dieser Stelle: Wenn ihr Fragen habt oder etwas nicht so funktioniert, wie es soll, nutzt die Kommentar-Funktion. Und wenn euch das Tutorial gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn ihr es bookmarked oder twittert. Vielen Dank :-)

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Geschrieben am 22. Februar 2010 • Comments Off

Zerschossene Umlaute in “Twitter for WordPress” reparieren

Seit ich diesen Blog gestartet habe, zeige ich meine drei aktuellsten Twitter-Updates mit "Twitter for WordPress" in der Sidebar an. Und seitdem werden die Umlaute zerschossen. Das ist nicht sehr schön und endlich habe ich eine Lösung gefunden, das Problem zu beheben.

Und zwar mithilfe des Plug-Ins "WP-RSS Import" von Frank Bueltge. Dieses setzt genau wie das Plug-In "Twitter for WordPress" auf die WordPress-eigene Funktion fetch_rss(), welche wiederum die Probleme verursacht.

Die Lösung besteht nun aus zwei Arrays aus Franks Plug-In:

PHP
$umlaute = array('&#8211;', '&#8212;',…);
$htmlcode = array('&ndash;', '&mdash;',…);

Die kompletten Arrays kann ich hier nicht angeben, da sie viel zu umfangreich sind. Ihr findet sie aber im SVN-System des Plug-In Directory von WordPress. Die beiden gesuchten Arrays befinden sich in der Mitte und sind eigentlich nicht zu übersehen.

Diese kopiert ihr bspw. in Zeile 70 der Datei twitter.php von "Twitter for WordPress", vor die foreach-Schleife. Als nächstes kommt die Funktion, die dafür sorgt, dass alle Umlaute, die im Array $umlaute stehen, durch die entsprechenden Entitäten aus dem Array $htmlcode ersetzt werden:

PHP
$msg = str_replace($umlaute, $htmlcode, $msg);

Das tragt ihr in Zeile 76 der twitter.php ein und schon seid ihr fertig. Von nun an werden alle mit "Twitter for WordPress" eigebundenen Tweets sauber dargestellt.

An dieser Stelle noch einmal ein Dank an Frank Bueltge für das Erstellen dieser beiden monströsen Arrays. Wer genauso wie ich nach langer, erfolgloser Suche darin endlich die Lösung für das Umlaute-Problem gefunden hat, dem möchte ich den Spenden-Button auf seiner Seite nahelegen. Einen Euro oder mehr für gute Programmier-Arbeit zu spenden ist eine schöne Geste und sorgt dafür, dass die Entwicklung im Open-Source-Bereich weiter geht.

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Geschrieben am 24. August 2009 • 3 Kommentare