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Beiträge zum Thema JS, HTML, CSS & anderem Kram

Seit ich diesen Blog gestartet habe, zeige ich meine drei aktuellsten Twitter-Updates mit "Twitter for WordPress" in der Sidebar an. Und seitdem werden die Umlaute zerschossen. Das ist nicht sehr schön und endlich habe ich eine Lösung gefunden, das Problem zu beheben.

Und zwar mithilfe des Plug-Ins "WP-RSS Import" von Frank Bueltge. Dieses setzt genau wie das Plug-In "Twitter for WordPress" auf die WordPress-eigene Funktion fetch_rss(), welche wiederum die Probleme verursacht.

Die Lösung besteht nun aus zwei Arrays aus Franks Plug-In:

PHP
$umlaute = array('–', '—',…);
$htmlcode = array('–', '—',…);

Die kompletten Arrays kann ich hier nicht angeben, da sie viel zu umfangreich sind. Ihr findet sie aber im SVN-System des Plug-In Directory von WordPress. Die beiden gesuchten Arrays befinden sich in der Mitte und sind eigentlich nicht zu übersehen.

Diese kopiert ihr bspw. in Zeile 70 der Datei twitter.php von "Twitter for WordPress", vor die foreach-Schleife. Als nächstes kommt die Funktion, die dafür sorgt, dass alle Umlaute, die im Array $umlaute stehen, durch die entsprechenden Entitäten aus dem Array $htmlcode ersetzt werden:

PHP
$msg = str_replace($umlaute, $htmlcode, $msg);

Das tragt ihr in Zeile 76 der twitter.php ein und schon seid ihr fertig. Von nun an werden alle mit "Twitter for WordPress" eigebundenen Tweets sauber dargestellt.

An dieser Stelle noch einmal ein Dank an Frank Bueltge für das Erstellen dieser beiden monströsen Arrays. Wer genauso wie ich nach langer, erfolgloser Suche darin endlich die Lösung für das Umlaute-Problem gefunden hat, dem möchte ich den Spenden-Button auf seiner Seite nahelegen. Einen Euro oder mehr für gute Programmier-Arbeit zu spenden ist eine schöne Geste und sorgt dafür, dass die Entwicklung im Open-Source-Bereich weiter geht.

flickr2twitter

Endlich hat Flickr es geschafft, seinen Dienst mit Twitter zu verknüpfen. Man kann nun seinen Twitter-Account zur Liste seiner Blogs bei Flickr hinzufügen und hat dann über jedem seiner Fotos, sowie über den Fotos der User, die das erlauben, einen Button, um das Foto zu twittern.

Allerdings ist das ganze eine ziemlich schwache Nummer, wie der Titel dieses Beitrags leise andeutet. Das t3n Magazin weist denn berechtigterweise auch darauf hin, dass Dienste wie Twitpic und yFrog diesen Service schon seit geraumer Zeit anbieten, ohne dass Flickr auch annähernd auf die Idee gekommen wäre, dass da in ihrem Bereich "gewildert" wird: Der Fotografie.

Ein weiterer Punkt ist der, dass es bei Flickr2Twitter eigentlich nicht nur darum geht, den Usern das "Einbauen" von Bildern bei Twitter zu ermöglichen. Bilder auf Twitter haben einen ganz anderen Anspruch, als Bilder auf Flickr, wenn man es mal oberflächlich betrachtet. Von daher kann man nachvollziehen, dass Flickr nichts mit dieser Handy-/"Guckt mal, was ich gerade esse"-Knipserei auf Twitpic und yFrog zu tun haben wollte.

Allerdings wird da der Aspekt übersehen, dass Twitter auch für bestehende Flickr-User eine gute Möglichkeit ist, Publicity zu bekommen. Genauso, wie auf jedem ernstzunehmenden Blog unter jedem Beitrag ein Twit This-Button ist und Dienste, wie bspw. YiGG oder Mister Wong es ermöglichen, jede neu eingereichte Nachricht, direkt auf Twitter abzusetzen, so ist diese Möglichkeit auch für Flickr-User eine wahre Goldgrube an Klicks (eine entsprechende Follower-Schar vorausgesetzt).

Daran hat man bei Flickr anscheinend aber nie gedacht. Wahrscheinlich dachte man, dass man selbst so viel Traffic hat, dass man auf Dienste wie Twitter nicht angewiesen ist. Wer weiß das schon…

Auf jeden Fall zeugt die Integration von Twitter über die Blog This-Funktion letztlich nicht von Weisheit dahingehend. Schließlich kann man diese Funktion für andere User erlauben oder nicht, eine Ausnahme für Twitter wird jedoch nicht gemacht. Dabei ist es ein Riesenunterschied, ob ich das Bild von jemandem auf meinen Blog einbaue, oder nur einen Link auf das Bild bei Twitter setze. Zugegeben, einen Tweet mit einem Link auf ein Foto bei Flickr kann ich mir auch selber zusammen schustern, aber letztendlich stellt sich die Frage, inwiefern man die Möglichkeiten von Social Media nutzen, und seinen Usern die Nutzung seines Dienstes so einfach wie möglich gestalten kann.

Der langen Rede kurzer Sinn:

Flickr kommt viel zu spät mit einem Feature und präsentiert das dann auch noch unausgereift. Chapeau!

herschel r auf twitter

Wie manch eine/r weiß, bin ich halbwegs aktiv auf Twitter. Deshalb schien es mir sinnvoll meine 140-Zeichen-Zwitschereien hier einzubinden. Immerhin lassen sich da so einige Synergie-Effekte realisieren.

Für die Umsetzung habe ich mir das PlugIn Twitter for WordPress runtergeladen, und zwar aus dem recht pragmatischen Grund, dass es in der Suchergebnisliste ganz oben stand. Es ist deshalb auch auf Probe hier.

Bisher — es ist nun seit 5 Minuten eingbaut — gefällt es mir ganz gut. Es scheint zu funktionieren, man kann es gut konfigurieren und auch per CSS gestalten. Das einzige, was mir nicht gefällt, ist, dass man Tweets mit einem "@" darin, nicht ausschließen kann.

Immerhin sind Replies relativ unspannend. ReTweets wiederum haben durchaus auch für Außenstehende Gehalt, weshalb ich das PlugIn erstmal drin lasse. Sollte ich meine Meinung zeitnah ändern und mir was anderes suchen, wird mir das sicherlich einen Beitrag wert sein.

Nachtrag:

Okay, das PlugIn kann scheinbar keine Links identifizieren, die ohne Leerstelle an einem Sonderzeichen o.ä. dran sind, wie Klammern, Gänsefüßchen, etc. Das ist ärgerlich. Spreche ich nun den Entwickler darauf an, akzeptiere ich es oder suche ich mir etwas neues? Es wird wohl eine Mischung aus allen dreien.

Steht die Twitpocalypse bevor?

Jeder Tweet, der auf Twitter geschrieben wird, bekommt eine eigene ID im "signed integer". Die Grenze dieses Bereichs liegt bei 9.223.372.036.854.775.807. Alle ID's, die darüber hinaus kommen, sind negativ.

Laut Twitpocalypse.com wird die Obergrenze mitte Juni des Jahres erreicht sein, woraufhin fatale Folgen drohen. Vergleichbar sei das ganze mit dem Y2K-Bug. Auf jeden Fall solle man sich für diesen Zeitraum nichts vornehmen und unter keinen Umständen verreisen.

Klingt ziemlich dramatisch. Ich werde vorsorglich schon einmal einen Kanister Trinkwasser, ein paar Dosen Baked Beans und einen Gameboy™ mit Reservebatterien im Keller einlagern. Nur für den Fall der Fälle.

Ach ja, bis es soweit ist, könnt Ihr mir gerne auf Twitter folgen (@Herschel_R).

(via @smashingmag)