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	<title>Emanuel Kluge &#187; Überlegungen</title>
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	<description>Zeitgenössisches Web-Design aus Hannover</description>
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		<title>Das title-Attribut ist kein SEO-Spielzeug!</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 09:47:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[HTML/CSS]]></category>
		<category><![CDATA[Überlegungen]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[title-Attribut]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal habe ich das Gefühl, es gibt Menschen da draußen, die das title-Attribut für ein SEO-Spielzeug halten. Eine Möglichkeit noch ein paar zusätzliche Infos für Google mit auf den Weg zu geben, um in den Rankings besser dazustehen. Das macht man, wenn man Lust darauf hat. Oder lässt es, wenn man nicht zu den Pedanten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal habe ich das Gefühl, es gibt Menschen da draußen, die das <strong><span lang="en">title</span>-Attribut</strong> für ein <strong><abbr title="Search Engine Optimization" lang="en">SEO</abbr>-Spielzeug</strong> halten. Eine Möglichkeit noch ein paar zusätzliche Infos für <span lang="en">Google</span> mit auf den Weg zu geben, um in den <span lang="en">Rankings</span> besser dazustehen. Das macht man, wenn man Lust darauf hat. Oder lässt es, wenn man nicht zu den Pedanten in Sachen Suchmaschinenoptimierung gehört.</p>
<p>Allerdings spielt das <span lang="en">title</span>-Attribut auch in Sachen <span lang="en">Usability</span> eine Rolle. Es bietet die Möglichkeit, dem Nutzer (tiefergehende) Informationen bezüglich eines Bildes oder eines <span lang="en">Links</span> zu geben.</p>
<h3>Das <span lang="en">title</span>-Attribut bei Verweisen</h3>
<p><span lang="en">Links</span> sind immer in ihrer Wortzahl begrenzt, da nur in den wenigsten Fällen ein ganzer Textabschnitt zum <span lang="en">Link</span> umfunktioniert wird. Eher sind es Teile von Sätzen oder - außerhalb von Textabschnitten - einzelne Begriffe, die auf andere Seiten verweisen. Auf jeden Fall kriegt man in der <span lang="en">Link</span>-Beschriftung nie den Namen der Seite, auf die verwiesen wird, deren Beschreibung, sowie eine kurze Beschreibung des Inhalts der Unterseite - falls nicht auf die Startseite verwiesen wird - unter. Mithilfe des <span lang="en">title</span>-Attributs ist das jedoch möglich.</p>
<p>Angenommen, man möchte auf eine Unterseite der <span lang="en">Website</span> des deutschen Dackel-Clubs verweisen, die sich mit dem Thema Aufzucht befasst. Erste Möglichkeit ist es, den <span lang="en">Link</span> im Text unterzubringen:</p>
<pre>
<dfn><abbr title="Hypertext Markup Language" lang="en">HTML</abbr></dfn>
<code class="block">&lt;p&gt;&hellip; bei der &lt;a href=&quot;dackel-club.tld/path/to/aufzucht/&quot; title=&quot;Deutscher Dackel-Club - Informationen zur Aufzucht von Dackeln&quot;&gt;Aufzucht&lt;/a&gt; von Dackeln &hellip;&lt;/p&gt;
</code>
</pre>
<p>Ohne das <span lang="en">title</span>-Attribut weiß man nicht, wohin der Begriff &quot;Aufzucht&quot; führt. Durch Setzen des <span lang="en">title</span>-Attributs kann der Leser es jedoch herausfinden, indem er den <span lang="en">Cursor</span> etwas länger über dem <span lang="en">Link</span> ruhen lässt.</p>
<p>Eine weitere Möglichkeit ist es, den <span lang="en">Link</span> unterhalb des Textabschnitts zu setzen:</p>
<pre>
<dfn><abbr title="Hypertext Markup Language" lang="en">HTML</abbr></dfn>
<code class="block">&lt;a href=&quot;dackel-club.tld/path/to/aufzucht/&quot; title=&quot;Deutscher Dackel-Club - Informationen zur Aufzucht von Dackeln&quot;&gt;Deutscher Dackel-Club&lt;/a&gt;
</code>
</pre>
<p>Der Leser sieht, dass es weitergehende Informationen beim deutschen Dackel-Club gibt, doch worum es sich genau handelt, kann er aus der <span lang="en">Link</span>-Beschriftung &quot;Deutscher Dackel-Club&quot; nicht herauslesen. Das <span lang="en">title</span>-Attribut gibt hier mehr Aufschluss.</p>
<p>Nun wird der eine oder die andere vielleicht einwerfen, dass man den Inhalt des <span lang="en">Link</span>-Ziels doch aus dem Thema des Textes ableiten kann. Das ist sicherlich richtig, doch will man seine Besucher immer raten lassen oder lieber klar definierte Informationen liefern?!</p>
<h3>Das <span lang="en">title</span>-Attribut bei grafischen Verweisen</h3>
<p>Als erstes zwei Beispiele, die mich überhaupt dazu bewogen haben, diesen Text zu schreiben:</p>
<ol>
<li><a href="http://www.thinkingforaliving.org/" title="Thinking for a Living - Main Page" lang="en" hreflang="en">Thinking for a Living</a></li>
<li><a href="http://photointerview.ru/2010/02/tom-hoops-the-dark-knight-of-the-portrait-photography/" title="Tom Hoops - The Dark Knight of The Portrait Photography on &#x424;&#x43E;&#x442;&#x43E;&#x418;&#x43D;&#x442;&#x435;&#x440;&#x432;&#x44C;&#x44E;" lang="en" hreflang="en">Interview with Tom Hoops</a></li>
</ol>
<p>Bei beiden Seiten tauchen links und rechts des Inhalts zwei große Pfeile auf, die einen mehr oder weniger verfolgen und geklickt werden wollen, jedoch nicht preisgeben, welchen Zweck sie haben. Das ist äußerst irritierend und sollte auf jeden Fall vermieden werden. Das gleiche ist es mit <span lang="en">Icons</span> und Piktogrammen. Klar weiß ich, wenn ich ein kleines Stift-Symbol auf einer Seite sehe, dass da was bearbeitet werden kann. Doch was genau, sagt mir die Grafik nicht.</p>
<p>Möchte man also vermeiden, dass Nutzer unnötig klicken müssen, um den genauen Zweck des Links zu ergründen, dann sollte man sich des <span lang="en">title</span>-Attributs befleißigen und so unnötiges Herumraten und möglicherweise Frust vermeiden.</p>
<h3>Das <span lang="en">title</span>-Attribut bei Bildern</h3>
<p>Neben dem <span lang="en">alt</span>-Attribut, kann man zur Beschreibung von Bildern auf Webseiten auch das <span lang="en">title</span>-Attribut benutzen. Dies kann durchaus sinnvoll sein, denn nur die wenigsten Bilder sprechen für sich und den Inhalt des <span lang="en">alt</span>-Attributs bekommt der durchschnittliche Besucher nicht zu sehen, es sei denn der Pfad zum Bild ist falsch gesetzt.</p>
<p>Allerdings muss man in diesem Fall etwas relativieren. In letzter Zeit haben sich immer mehr die so genannten <span lang="en">Image-Captions</span> durchgesetzt, bei denen die Beschreibung des Bildes direkt unterhalb des selben stehen. Das ist für den Besucher sicherlich sinnvoller, da die Beschreibung so direkt ersichtlich ist, und man nicht erst den <span lang="en">Cursor</span> auf dem Bild "parken" muss. Bedient man sich der <span lang="en">Image-Captions</span>, wird das Setzen des <span lang="en">title</span>-Attributs wirklich zu einer reinen <abbr title="Search Engine Optimization" lang="en">SEO</abbr>-Aktion.</p>
<p>Verzichtet man jedoch auf <span lang="en">Image-Captions</span>, sollte man den Besuchern, die noch über ihr Augenlicht verfügen, den Gefallen tun und das <span lang="en">title</span>-Attribut befüllen.</p>
<p>So, das war mein kleiner Diskurs am Morgen. Ich freue mich natürlich  immer auf andere Ansichten zu diesem Thema. Wenn ihr also bei dem ein oder anderen Punkt der Meinung seid, das stimmt so nicht, wie ich es geschrieben habe, dann nutzt die Kommentar-Funktion und ergreift das Wort.</p>
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		<title>Ein paar Worte zu Jack Wolfskin</title>
		<link>http://www.emanuel-kluge.de/ueberlegungen/ein-paar-worte-zu-jack-wolfskin/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 18:51:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Überlegungen]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Jack Wolfskin]]></category>
		<category><![CDATA[Kontroverse]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit ein paar Tagen versucht mal wieder eine Firma ihre Marke zu schützen und reitet sich damit nach allen Regeln der Kunst in die Scheiße. Wer das mediale Echo verfolgt hat oder sich nicht zu schade war, den Titel dieses Beitrags zu lesen, weiß um welche Firma es geht: Jack Wolfskin. Dieses Unternehmen produziert Lifestyle-Outdoor-Klamotten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.emanuel-kluge.de/wp-content/uploads/2009/10/jack-wolfskin-logo-entfernen.jpg" alt="Jack Wolfskin-Logo entfernen" title="Jack Wolfskin-Logo entfernen" width="480" height="269" class="aligncenter size-full wp-image-742" /></p>
<p>Seit ein paar Tagen versucht mal wieder eine Firma ihre Marke zu schützen und reitet sich damit nach allen Regeln der Kunst in die Scheiße. Wer das mediale Echo verfolgt hat oder sich nicht zu schade war, den Titel dieses Beitrags zu lesen, weiß um welche Firma es geht: Jack Wolfskin. Dieses Unternehmen produziert <span lang="en">Lifestyle-Outdoor</span>-Klamotten größtenteils für Leute, die mit Wetter in Berührung kommen, wenn die Tiefgarage voll ist und sie vor dem Haus parken müssen.</p>
<p>Aber darum geht es nicht, sondern darum, dass Menschen abgemahnt werden, die bei <a href="http://de.dawanda.com/" title="DaWanda: Unikate, Geschenke, Designer, Taschen, Babysachen &amp; mehr">Dawanda</a> Produkte verkaufen, auf die <abbr title="beispielsweise">bspw.</abbr> eine Pfote gestickt ist, die der Jack-Wolfskin-Pfote ähnelt. Das ganze geht natürlich mit Gebühren von knapp unter 1000 Euro einher. Nun hat Jack Wolfskin eine Stellungnahme veröffentlicht.</p>
<p>Deren Kernaussagen lassen sich wie folgt zusammenfassen:</p>
<ul>
<li>Natürlich bedauert Jack Wolfskin den Vorfall. An deren Stellen würde ich nach den Wellen, die diese Sache geschlagen hat, auch im Selbstmitleid versinken.</li>
<li>Die Aktion war reine Selbstverteidigung. Zwar kann man die Anzahl der Leute, die jene Produkte mit der &quot;geklauten&quot; Jack-Wolfskin-Tatze darauf kaufen, wahrscheinlich an zwei Händen abzählen, aber trotzdem wiegt der <span lang="en">Image</span>-Schaden schwer. Nicht zu vergessen die unzähligen Nachahmer, die sich durch Stick- und Häkelware ermutigt sehen.</li>
<li>Trotzdem darf jeder Pfoten-Symbole benutzen, wenn diese nur nicht der Jack-Wolfskin-Tatze zu ähnlich sehen. Mir kommen die Tränen. Diese Geste ist an Generösität nicht zu überbieten. Vielen Dank, Jack Wolfskin!</li>
</ul>
<p>Dazu fällt mir ein, dass ich einmal Post von der Rechtsabteilung von Nivea bekam. Ich hatte eine <span lang="en">Domain</span> registriert, auf die sie gemäß Markenschutzrecht Anspruch hatten. Es entstand ein kurzer, höflicher Briefwechsel, ich habe die <span lang="en">Domain</span> überschrieben - und das wars. Ohne Rechnung für entstandene Kosten. Man kann das also auch anders regeln. Höflich, indem man mit Menschen redet und so auftritt, dass man die - ach so schützenswerte Marke - nicht innerhalb von drei Tagen komplett in den Dreck zieht.</p>
<p>Mehr zum Thema:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.werbeblogger.de/2009/10/17/jack-wolfskin-eroeffnet-den-abmahn-herbst/" title="Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst!">Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst!</a></li>
<li><a href="http://www.werbeblogger.de/2009/10/19/jack-wolfskin-stellungnahme/" title="Jack Wolfskin Stellungnahme">Jack Wolfskin Stellungnahme</a></li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,655890,00.html" title="Jack Wolfskin mahnt Bastler wegen Tatzen-Mustern ab">Jack Wolfskin mahnt Bastler wegen Tatzen-Mustern ab</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jack_Wolfskin" title="Jack Wolfskin - Wikipedia">Wikpedia-Artikel über Jack Wolfskin mit interessanten Informationen zum Tatzen-Streit mit der taz</a></li>
</ul>
<p class="lizenz">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/35378891@N06/4019431791/" title="Removing Jack Wolfskin Logo" lang="en" hreflang="en">Removing Jack Wolfskin Logo</a> unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" title="Creative Commons" lang="en" hreflang="en">Creative Commons</a>-Lizenz</p>
<hr /><p>Verwandte Beitr&auml;ge:<ul>
<li><a href='http://www.emanuel-kluge.de/off-topic/ein-paar-worte-zur-causa-nerdcore-euroweb/' rel='bookmark' title='Ein paar Worte zur Causa &#8220;Nerdcore | Euroweb&#8221;'>Ein paar Worte zur Causa &#8220;Nerdcore | Euroweb&#8221;</a></li>
</ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Netzwahlkampf &#8212; Wunsch und Wirklichkeit</title>
		<link>http://www.emanuel-kluge.de/ueberlegungen/netzwahlkampf-wunsch-und-wirklichkeit/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 13:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Überlegungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man sieht, mit wieviel Inkompetenz und Selbstherrlichkeit die Politik an das Thema Internet rangeht, kann einem Angst und Bange werden. Andererseits ist es ziemlich amüsant zu sehen, wie sie mit der gleichen Imkompetenz und Selbstherrlichkeit an das Thema Netzwahlkampf rangeht. Natürlich bietet das Internet ganz neue Möglichkeiten und man kann sagen, dass es ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man sieht, mit wieviel <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/08/02/die-meinungsfreiheit-als-sondermull/" title="Lawblog &mdash;Die Meinungsfreiheit als Sondermüll ">Inkompetenz und Selbstherrlichkeit</a> die Politik an das Thema <span lang="en">Internet</span> rangeht, kann einem Angst und Bange werden.</p>
<p>Andererseits ist es ziemlich amüsant zu sehen, wie sie mit der gleichen Imkompetenz und Selbstherrlichkeit an das Thema Netzwahlkampf rangeht. Natürlich bietet das <span lang="en">Internet</span> ganz neue Möglichkeiten und man kann sagen, dass es ein sehr schnelles Medium ist, was die Informationsverbreitung angeht. Allerdings wird dabei der Umstand etwas vernachlässigt, dass das <span lang="en">Internet</span> gleichermaßen ein entschleunigtes, bi-direktionales Dialog-Medium ist.</p>
<p>So kann in Zeiten des Wahlkampfs jede/r halbwegs rethorisch begabte/r Volksvertreter/in auf dem Marktplatz auf einen einreden, bis man mit einem Jute-Beutel voll Info-Material nach hause geht, und sich womöglich noch das Versprechen hat abringen lassen, sie/ihn zu wählen. Im Internet freilich sieht das anders aus. Da kommt man nicht nur zu Wort &mdash; sei es nun in <span lang="en">Blog</span>-Kommentaren oder in Diskussionen in irgendwelchen <span lang="en">Social Communities</span> &mdash;, sondern hat auch noch die Zeit seine Worte sorgfältig zu wählen (auch wenn das nicht immer jedem &quot;Troll&quot; gelingt).</p>
<p>Des weiteren ist im <span lang="en">Internet</span> theoretisch jeder eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Entweder explizit, oder aber indirekt aufgrund des Umstandes, dass man nicht ausgeschlossen werden kann. Der Dialog findet also auf einer ganz anderen Ebene statt <abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr> es findet überhaupt ein Dialog statt. Man kann als Politiker/in also nicht einfach drauf los parlieren, sondern muss sich auch &mdash; möglichweise unangenehmen &mdash; Fragen stellen und hin und wieder offen rechtfertigen, was überlegt geschehen sollte, da das inhaltslose, unreflektierte Parlieren wiederum zu neuen &mdash; möglichweise unangenehmen &mdash; Fragen führt.</p>
<p>Das sind sicherlich keine neuen Erkenntnisse, aber wozu mache ich mir die Mühe, einen <span lang="en">Blog</span> zu betreiben, wenn ich nicht hin und wieder meine zwei <span lang="en">Cent</span> Häme loswerden kann.</p>
<p>Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.</p>
<p><strong>Weiterführende Links:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,639993,00.html" title="Spiegel Online &mdash; Aufstand der Netzbürger">Aufstand der Netzbürger</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Macht DesignenLassen.de den Markt kaputt?</title>
		<link>http://www.emanuel-kluge.de/ueberlegungen/macht-designenlassen-de-den-markt-kaputt/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 11:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Überlegungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.emanuel-kluge.de/?p=435</guid>
		<description><![CDATA[Auf dem Fontblog wurde heute ein offener Brief von Stefan Maas an den Online-Dienst DesignenLassen.de veröffentlicht. (Link zu DesignenLassen.de) Es geht darum, dass das Geschäftsmodell die Preise kaputt mache und den Stand der Designer generell schädige. In den Kommentaren fallen Begriffe wie &#34;Ausbeutung&#34; und &#34;moderne Sklaverei&#34;, und wenn man sich das Konzept von DesignenLassen.de anguckt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.emanuel-kluge.de/wp-content/uploads/2009/07/designenlassen.jpg" alt="designenlassen.de" title="designenlassen.de" width="480" height="197" class="aligncenter size-full wp-image-436" /></p>
<p><a href="http://www.fontblog.de/offener-brief-an-designenlassen-de" title="Offener Brief an www.designenlassen.de">Auf dem <span lang="en">Fontblog</span> wurde heute ein offener Brief von Stefan Maas an den <span lang="en">Online</span>-Dienst <span lang="en">Designen</span>Lassen.de veröffentlicht</a>. (<a href="http://www.designenlassen.de/" title="DesignenLassen.de">Link zu <span lang="en">Designen</span>Lassen.de</a>)</p>
<p>Es geht darum, dass das Geschäftsmodell die Preise kaputt mache und den Stand der <span lang="en">Designer</span> generell schädige. In den Kommentaren fallen Begriffe wie &quot;Ausbeutung&quot; und &quot;moderne Sklaverei&quot;, und wenn man sich das Konzept von <span lang="en">Designen</span>Lassen.de anguckt, hat man das Gefühl, dass das gar nicht so weit hergeholt ist.</p>
<p>Trotzdem finde ich, dass bei der Debatte oft zu kurz und zu emotional gedacht wird. Ich wollte deshalb einen Kommetar dort zurücklassen, der relativ schnell Ausmaße erreichte, die problemlos einen <span lang="en">Blogpost</span> hergeben. Deshalb veröffentliche ich ihn nun auch hier:</p>
<p>Generell gilt, wer mit <span lang="en">Peanuts</span> zahlt, bekommt Affen. Von daher werden in den meisten Fällen nur Unternehmen auf den Service von <span lang="en">Designen</span>Lassen.de zurückgreifen, die entweder nicht das nötige Geld für einen <span lang="en">Designer</span> haben oder es nicht ausgeben wollen. Diese Unternehmen würden alternativ wahrscheinlich gar kein "<span lang="en">Design</span>" kaufen.</p>
<p><span lang="en">Designen</span>Lassen.de schöpft also die kleinen Beträge ab, wo unter normalen Umständen gar kein Geld fließen würde. Das wiederum würde ich grundsätzlich nicht als verkehrt bezeichnen.</p>
<p>Auf der anderen Seite bieten auf <span lang="en">Designen</span>Lassen.de doch nur <span lang="en">Designer</span> ihren Dienste an, für die diese Preise in Ordnung sind. Auf Leute, die professionell in diesem Bereich arbeiten, wird das grob geschätzt einfach nicht zutreffen. Vielmehr betätigen sich dort Menschen, die den <span lang="en">Design</span>-Kram nur hobby-mäßig nebenbei machen und nun die Möglichkeit haben, auch ein paar Euros damit zu verdienen, oder junge <span lang="en">Designer</span>, die noch einen Fuß in die Tür kriegen müssen.</p>
<p>Für letztere ist <span lang="en">Designen</span>Lassen.de sicherlich besser, als ein Jahr unbezahltes Praktikum in einer pseudo-hippen Werbeagentur. Und wenn man wirklich was von seinem Handwerk versteht, wird sich die Liste an Kontakten und Referenzen schnell füllen, so dass man früher oder später richtige Aufträge machen kann, von Auftraggebern, die ein wirklich individuelles <span lang="en">Design</span> wollen und bereit sind, den entsprechenden Preis zu zahlen.</p>
<p>Natürlich besteht die Gefahr, dass Leute angesichts des Angebotes von <span lang="en">Designen</span>Lassen.de auf den Trichter kommen, ein gutes <span lang="en">Design</span> wäre günstig zu haben, aber auch die werden merken, dass Qualität ihren Preis hat. Und alle anderen geben dann halt mal 100 Euro aus, anstatt das neue Firmen-Logo für umme vom Neffen machen zu lassen, weil der gut mit <abbr title="Microsoft" lang="en">MS</abbr> <span lang="en">Paint</span> um kann.</p>
<p>Deshalb mein Fazit: Ruhig bleiben und keine voreiligen Schlüsse ziehen und den Weltuntergang antizipieren. Wenn man mal nicht direkt den Teufel an die Wand malt, stellt sich <span lang="en">Designen</span>Lassen.de eher als Chance für Amateure, denn als Gefahr für Profis heraus.</p>
<p>Meine zwei Cents, vielen Dank.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bisher war es schwer ohne Verhaltenskodex im Internet. Doch Abhilfe ist in Sicht&#8230;</title>
		<link>http://www.emanuel-kluge.de/ueberlegungen/bisher-war-es-schwer-ohne-verhaltenskodex-im-internet-doch-abhilfe-ist-in-sicht/</link>
		<comments>http://www.emanuel-kluge.de/ueberlegungen/bisher-war-es-schwer-ohne-verhaltenskodex-im-internet-doch-abhilfe-ist-in-sicht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 09:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Überlegungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.emanuel-kluge.de/?p=428</guid>
		<description><![CDATA[Wie man SpOn heute entnehmen kann, fordert unsere Lieblingsfamilienministerin Frau von der Leyen Benimm-Regeln für das Internet. Ziel es sei, gemeinsam mit den Verantwortlichen sowie jugendlichen Nutzern einen Verhaltenskodex zu entwickeln. Außerdem müssten minderjährige Internet-Surfer über die Gefahren des Netzes aufgeklärt werden - zum Beispiel darüber, &#34;dass sich Erwachsene mit üblen Absichten in ihre Chats [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie man <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,637710,00.html" title="Von der Leyen fordert Benimm-Regeln"><abbr title="Spiegel Online">SpOn</abbr> heute entnehmen kann, fordert unsere Lieblingsfamilienministerin Frau von der Leyen Benimm-Regeln für das Internet</a>.</p>
<blockquote cite="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,637710,00.html"><p>Ziel es sei, gemeinsam mit den Verantwortlichen sowie jugendlichen Nutzern einen Verhaltenskodex zu entwickeln. Außerdem müssten minderjährige <span lang="en">Internet-Surfer</span> über die Gefahren des Netzes aufgeklärt werden - zum Beispiel darüber, &quot;dass sich Erwachsene mit üblen Absichten in ihre <span lang="en">Chats</span> einschleichen können&quot;.</p></blockquote>
<p>Nun ist es ja so, dass sogenannte &quot;Nettiketten&quot;, die das höfliche und respektvolle Miteinander im Internet definieren, schon seit Jahren an allen Ecken und Enden des virtuellen Raums zu finden sind. Zusätzlich kann jeder auf seine eigene Sozialisation bezüglich Höflichkeit und Respekt bauen. Es ist also nicht so, dass die Leute den <span lang="en">Browser</span> anmachen und plötzlich zivilisatorisch auf einer Stufe mit den Neandertalern stehen (nichts gegen Neandertaler!).</p>
<p>Auch die nicht zu vernachlässigende Gefahr für Kinder und Jugendliche in <span lang="en">Chats</span> ist nichts vollkommen neues, sondern in gewisser Weise das virtuelle Pendant zum &quot;zu Fremden ins Auto steigen&quot;. Und irgendwie scheinen die meisten Eltern ihren Kindern beibringen zu können, dass man das nicht tut, auch ohne überengagierte Familienministerinnen, die im Eifer des Wahlkampfs irgendwelche Verhaltenskodizes aufstellen müssen.</p>
<p>Trotzdem lässt es sich nicht verleugnen, dass im <span lang="en">Internet</span> häufig mal Leute über die Stränge schlagen und sich nach wie vor äußerst unkoschere Personen in den <span lang="en">Chat</span>-Räumen aufhalten. Doch wo liegt dann das Problem?</p>
<p>Könnte es vielleicht sein, dass Kinder allein gelassen bezüglich Internet? Dass Eltern ihnen zwar alles mitgeben, beim Aufwachsen in der realen Welt, sie aber beim Erfahren der virtuellen Welt sich selbst überlassen, da sie selbst keine Ahnung davon haben? Und wenn dem so ist, was bringt ein Wahlkampfgeschrei nach Benimm-Regeln im Internet, wenn die Generation, die dafür zuständig ist, die Werte der Gesellschaft an die nächste Generation zu vermitteln, auf einem riesigen Feld schlichtweg versagt?</p>
<p>Wir können alle möglichen Verhaltenskodizes unters Volk streuen, ändern wird sich allerdings erst etwas, wenn junge Menschen nicht mehr alleine in die virtuelle Welt stolpern, sondern wenn sie dabei an die Hand genommen werden von Menschen, die schon länger in dieser Welt zu hause sind und ihr Wissen und ihre Werte weitervermitteln können. Genauso, wie es seit Jahrtausenden in der realen Welt Standard ist.</p>
<p>Trotzdem danke, Frau von der Leyen, für ihr hohles &quot;Ich nehme die Herausforderung Internet ernst&quot;-Wahlkampf-Gebrabbel.</p>
<p><strong>Weiterführende Links:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/Ursula-von-der-Leyen-fordert-Verhaltenskodex-fuers-Internet--/meldung/142457/" title="Ursula von der Leyen fordert Verhaltenskodex fürs Internet">Beitrag auf Heise</a></li>
</ul>
<hr /><p>Verwandte Beitr&auml;ge:<ul>
<li><a href='http://www.emanuel-kluge.de/off-topic/ist-das-internet-ein-rechtsfreier-raum/' rel='bookmark' title='Ist das Internet ein rechtsfreier Raum?'>Ist das Internet ein rechtsfreier Raum?</a></li>
</ul>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Mein Senf zu Vodafones neuer Kampagne</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 16:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Überlegungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle scheinen sich derzeitig über die neue Vodafone-Kamapgne aufzuregen. Das liegt zum einen sicher am Mitwirken von Sascha Lobo und zum anderen an Aussagen, wie diesen: Die „Generation Upload“ ist Herr über ihre Zeit. Sie nutzt moderne Kommunikationstechnologien nicht als Selbstzweck, sondern vielmehr als Werkzeug zur Selbstverwirklichung. Es sind normale Menschen wie Du und ich. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle scheinen sich derzeitig über die neue <a href="http://blog.vodafone.de/2009/07/08/wer-ist-die-generation-upload/" title="Wer ist die Generation Upload?">Vodafone-Kamapgne</a> aufzuregen. Das liegt zum einen sicher am Mitwirken von Sascha Lobo und zum anderen an Aussagen, wie diesen:</p>
<blockquote cite="http://blog.vodafone.de/2009/07/08/wer-ist-die-generation-upload/"><p>Die „Generation Upload“ ist Herr über ihre Zeit. Sie nutzt moderne Kommunikationstechnologien nicht als Selbstzweck, sondern vielmehr als Werkzeug zur Selbstverwirklichung. Es sind normale Menschen wie Du und ich. Und doch oder gerade deswegen sind sie die Helden von heute.</p></blockquote>
<p>Ich selbst gehöre nicht zu den Sascha Lobo-Jüngern. Ich möchte sogar anzweifeln, dass er es schafft, die sogenannte &quot;Generation <span lang="en">Upload</span>&quot; am besten zu repräsentieren. Andererseits passt seine Frisur zur <span lang="en">Corporate Identitiy</span> von Vodafone und wenn sich nicht jeder, der den Werbespot sieht, mit ihm identifizieren kann, ist das sicherlich auch nicht tragisch.</p>
<p>Und was das Zitat anbelangt: Ich selbst habe vorhin in einem Kommentar auf <a href="http://stylespion.de/empowered-social-generation-upload/4404#comment-110710" title="Empowered Social Generation Upload" lang="en">Stylespion</a> geschrieben, dass derartig anbiederndes Werbegeseier bei mir nicht die erwünschte Hoffnung entfalten wird. Allerdings ist das Zitat vom <span lang="en">Vodafone-Blog</span> und bestes <abbr title="Public Relations" lang="en">PR</abbr>-Deutsch. Sowas gehört zwar nicht unbedingt auf einen <span lang="en">Corporate Blog</span>, aber im Eifer des Gefechts passiert das schon mal. Schön blöd, aber kein Grund, die ganze Kampagne zu verurteilen.</p>
<p>Deshalb meine Meinung: Die Kampagne ist die ganze Aufregung nicht wert. Es gibt hippe Musik, hippe Leute, viele Farben und sogar eine Repräsentantin der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Silversurfer_%28Netzkultur%29" title="Silversurfer (Netzkultur)" lang="en">Silversurfer</a>. Das Rad wird nicht neu erfunden, es wird niemandem auf den Schlips getreten und von der Aufmachung unterscheidet sie sich nicht groß von früheren Kampagnen.</p>
<p>Warum also so ein Wind?!</p>
<p>Weiterführende Links:</p>
<ul>
<li><a href="http://blogbar.de/archiv/2009/07/09/es-ist-beine-breit/" title="Blogs! Buch Blog">Es ist Beine breit</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2009/07/08/kampagne-es-ist-deine-zeit-wie-vodafone-jetzt-auch-b-sagen-muss/" title="Netzwertig.com">Wie Vodafone jetzt auch B sagen muss</a></li>
</ul>
<hr /><p>Verwandte Beitr&auml;ge:<ul>
<li><a href='http://www.emanuel-kluge.de/marketing/vodafail-eine-geschichte-voller-missverstandnisse/' rel='bookmark' title='#Vodafail &#8211; Eine Geschichte voller Missverständnisse'>#Vodafail &#8211; Eine Geschichte voller Missverständnisse</a></li>
</ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Manchmal muss man in den sauren Apfel beißen</title>
		<link>http://www.emanuel-kluge.de/ueberlegungen/manchmal-muss-man-in-den-sauren-apfel-beisen/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 14:16:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Überlegungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie man gestern auf Heise Online lesen konnte, fordert der Springer Konzern eine Zwangsabgabe auf jeden verkauften Computer zusätzlich zur GEZ-Gebühr. Mit dem Geld sollen Zeitungsverlage am Leben erhalten werden, die sich nicht mehr aus eigenen Kräften am Markt behaupten können, aus welchen Gründen auch immer. Das ist in etwa so, als würde ich mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.emanuel-kluge.de/wp-content/uploads/2009/07/apple-computer-210x157.jpg" alt="apple - computer" title="apple - computer" width="210" height="157" class="alignleft size-medium wp-image-339" /></p>
<p><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30650/1.html" title="Springer-Konzern will neue Zwangsabgabe auf Computer">Wie man gestern auf Heise Online lesen konnte</a>, fordert der Springer Konzern eine Zwangsabgabe auf jeden verkauften Computer zusätzlich zur GEZ-Gebühr. Mit dem Geld sollen Zeitungsverlage am Leben erhalten werden, die sich nicht mehr aus eigenen Kräften am Markt behaupten können, aus welchen Gründen auch immer.</p>
<p>Das ist in etwa so, als würde ich mich auf die Klausuren in der kommenden Woche so vorbereiten, dass ich mir krampfhaft überlege, wie ich jede größere geistige Anstrengung vermeiden kann. Dann überlegt man sich, ob man einen Spickzettel schreibt, ob man die Klausur auf welchen dunklen Wegen auch immer schon vorher besorgen kann oder ob man einfach krank macht.</p>
<p>Schlussendlich kommt man aber nicht drum herum, sich mit der Realität zu konfrontieren, in den sauren Apfel zu beißen und zu lernen. Das gleiche werden die Zeitungsverlage früher oder später auch machen müssen. Anstatt sich also irgendwelche imaginären Strohhälme hin zu parlieren, an die man sich vermeintlich klammern kann um nicht unterzugehen, werden sie nicht umhin kommen die Angelegenheit mal richtig in die Hand zu nehmen, ihr Geschäftsmodell anzupassen und dem Wandel Rechnung zu tragen.</p>
<p>Und das mit den nötigen Konsequenzen. Sind sie auch noch so unangenehm.</p>
<p>PS: Unnötig, das zu erwähnen, aber nach dem Abwägen des Für und Wider des BILD'schen Journalismus-Prinzips, wage ich zu behaupten, dass die BILD-Zeitung ganz objektiv betrachtet nicht unterstützenswert ist.</p>
<p class="lizenz">(Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/florianeckerstorfer/1870727397/" title="Apple II">Apple II</a> unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en" title="CC-Lizenz">CC</a>-Lizenz)</p>
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		<title>Flickr2Twitter &#8212; Innovationen von gestern</title>
		<link>http://www.emanuel-kluge.de/twitter/flickr2twitter-innovationen-von-gestern/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 14:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Überlegungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich hat Flickr es geschafft, seinen Dienst mit Twitter zu verknüpfen. Man kann nun seinen Twitter-Account zur Liste seiner Blogs bei Flickr hinzufügen und hat dann über jedem seiner Fotos, sowie über den Fotos der User, die das erlauben, einen Button, um das Foto zu twittern. Allerdings ist das ganze eine ziemlich schwache Nummer, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.emanuel-kluge.de/wp-content/uploads/2009/07/flickr2twitter-480x177.png" alt="flickr2twitter" title="flickr2twitter" width="480" height="177" class="aligncenter size-large wp-image-329" /></p>
<p>Endlich hat <a href="http://blog.flickr.net/en/2009/06/30/twitter-your-flickr/" title="Flickr - Twitter your Flickr" hreflang="en">Flickr</a> es geschafft, seinen Dienst mit <a href="http://twitter.com/" title="Twitter" hreflang="en">Twitter</a> zu verknüpfen. Man kann nun seinen <span lang="en">Twitter-Account</span> zur Liste seiner <span lang="en">Blogs</span> bei Flickr hinzufügen und hat dann über jedem seiner Fotos, sowie über den Fotos der <span lang="en">User</span>, die das erlauben, einen <span lang="en">Button</span>, um das Foto zu twittern.</p>
<p>Allerdings ist das ganze eine ziemlich schwache Nummer, wie der Titel dieses Beitrags leise andeutet. Das <a href="http://t3n.yeebase.com/flickr2twitter-macht-twitpic-konkurrenz-flickr-bilder-248419/" title="Flickr-Bilder direkt tweeten">t3n Magazin</a> weist denn berechtigterweise auch darauf hin, dass Dienste wie <a href="http://twitpic.com/" title="Twitpic" hreflang="en">Twitpic</a> und <a href="http://yfrog.com/" title="yFrog" hreflang="en">yFrog</a> diesen <span lang="en">Service</span> schon seit geraumer Zeit anbieten, ohne dass Flickr auch annähernd auf die Idee gekommen wäre, dass da in ihrem Bereich &quot;gewildert&quot; wird: Der Fotografie.</p>
<p>Ein weiterer Punkt ist der, dass es bei Flickr2Twitter eigentlich nicht nur darum geht, den <span lang="en">Usern</span> das &quot;Einbauen&quot; von Bildern bei Twitter zu ermöglichen. Bilder auf Twitter haben einen ganz anderen Anspruch, als Bilder auf Flickr, wenn man es mal oberflächlich betrachtet. Von daher kann man nachvollziehen, dass Flickr nichts mit dieser Handy-/&quot;Guckt mal, was ich gerade esse&quot;-Knipserei auf Twitpic und yFrog zu tun haben wollte.</p>
<p>Allerdings wird da der Aspekt übersehen, dass Twitter auch für bestehende Flickr-<span lang="en">User</span> eine gute Möglichkeit ist, <span lang="en">Publicity</span> zu bekommen. Genauso, wie auf jedem ernstzunehmenden <span lang="en">Blog</span> unter jedem Beitrag ein <span lang="en">Twit This-Button</span> ist und Dienste, wie <abbr title="beispielsweise">bspw.</abbr> <a href="http://www.yigg.de/" title="YiGG.de">YiGG</a> oder <a href="http://www.mister-wong.de/" title="Mister Wong">Mister Wong</a> es ermöglichen, jede neu eingereichte Nachricht, direkt auf Twitter abzusetzen, so ist diese Möglichkeit auch für Flickr-<span lang="en">User</span> eine wahre Goldgrube an Klicks (eine entsprechende <span lang="en">Follower</span>-Schar vorausgesetzt).</p>
<p>Daran hat man bei Flickr anscheinend aber nie gedacht. Wahrscheinlich dachte man, dass man selbst so viel Traffic hat, dass man auf Dienste wie Twitter nicht angewiesen ist. Wer weiß das schon&hellip;</p>
<p>Auf jeden Fall zeugt die Integration von Twitter über die <span lang="en">Blog This</span>-Funktion letztlich nicht von Weisheit dahingehend. Schließlich kann man diese Funktion für andere <span lang="en">User</span> erlauben oder nicht, eine Ausnahme für Twitter wird jedoch nicht gemacht. Dabei ist es ein Riesenunterschied, ob ich das Bild von jemandem auf meinen <span lang="en">Blog</span> einbaue, oder nur einen Link auf das Bild bei Twitter setze. Zugegeben, einen <span lang="en">Tweet</span> mit einem Link auf ein Foto bei Flickr kann ich mir auch selber zusammen schustern, aber letztendlich stellt sich die Frage, inwiefern man die Möglichkeiten von <span lang="en">Social Media</span> nutzen, und seinen <span lang="en">Usern</span> die Nutzung seines Dienstes so einfach wie möglich gestalten kann.</p>
<p>Der langen Rede kurzer Sinn:</p>
<p>Flickr kommt viel zu spät mit einem <span lang="en">Feature</span> und präsentiert das dann auch noch unausgereift. <span lang="fr">Chapeau!</span></p>
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		<title>Die Musikindustrie im Wandel der Zeit</title>
		<link>http://www.emanuel-kluge.de/ueberlegungen/die-musikindustrie-im-wandel-der-zeit/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 16:33:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Überlegungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Tagesspiegel hat einen interessanten Artikel zum Thema Urheberrecht veröffentlicht, der große Resonanz in der Blogosphäre hervorgerufen hat. Dabei geht es um die Frage, welche Zukunft Urheber- und Verwertungsrechte in den Zeiten der Digitalisierung noch haben. Natürlich wird auf die Unterhaltungsindustrie und jene Nutzer, die Musik, Filme, etc. illegal aus dem Internet herunterladen, eingegangen, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/Urheberrecht;art772,2835794" title="Der Tagesspiegel: Die Ideen der anderen">Der Tagesspiegel hat einen interessanten Artikel zum Thema Urheberrecht veröffentlicht</a>, der <a href="http://www.nerdcore.de/wp/2009/06/30/tagesspiegel-uber-copyright-wars/" title="Nerdcore: Tagesspiegel über Copyright-Wars">große</a> <a href="http://rz.koepke.net/?p=3218" title="Reizzentrum: Urheberrecht, Gewinner und Verlierer">Resonanz</a> <a href="http://netzpolitik.org/2009/urheberrecht-die-ideen-der-anderen/" title="Netzpolitik: Urheberrecht: Die Ideen der anderen">in der</a> <a href="http://blog.zdf.de/3sat.neues/2009/06/urheberrecht-wohin-geht-die-re.html" title="3sat.neues: Urheberrecht: Wohin geht die Reise?">Blogosphäre</a> hervorgerufen hat. Dabei geht es um die Frage, welche Zukunft Urheber- und Verwertungsrechte in den Zeiten der Digitalisierung noch haben. </p>
<p>Natürlich wird auf die Unterhaltungsindustrie und jene Nutzer, die Musik, Filme, <abbr title="et cetera">etc.</abbr> illegal aus dem <span lang="en">Internet</span> herunterladen, eingegangen, aber am Rande tauchen auch die Künstler auf. Und um die geht es im Endeffekt. Zwar ist es schön, dass sowohl Industrie, als auch Konsumenten sich für das Wohl der Künstler einsetzen. Dass erste allerdings hauptsächlich ans Sichern ihrer Pfründe und letztere an eine Legitimation für ihr &mdash; noch? &mdash; illegales Verhalten denken, ist nicht sehr unwahrscheinlich.</p>
<p>Ohne die Künstler jedoch ist die ganze Diskussion um Urheberrechte und Verwertung überflüssig. Diese müssten sich also geschlossen entscheiden, welchen Weg sie gehen wollen: Den althergebrachten, anachronistischen, oder einen neuen, der dem Wandel Rechnung trägt. Das ist allerdings illusorisch, da es noch genug Profiteure des alten Systems gibt. Deshalb wird auch hier der Wandel langsam vonstatten gehen. Alte Spieler werden auf der Strecke bleiben und/oder das zeitliche segnen und neue das Ruder übernehmen.</p>
<p>Wo das hinführen wird, lässt sich schwer sagen. An das Verschwinden der Unterhaltungs- und Verwertungsindustrie glaube ich allerdings nicht. Auch nicht daran, dass die Künstler irgendwann die Hauptprofiteure ihrer Kunst werden. Denn eines ändert sich garantiert nicht: Künstler machen Kunst, weil sie Kunst machen wollen. Die Unterhaltungsindustrie <abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr> ihre Akteure machen Geld, weil sie Geld machen wollen. Das klingt zwar ziemlich abgedroschen, aber mehr ist es im Endeffekt nicht.</p>
<p>Und ich glaube, dass sie gemeinsam das machen können, was machen wollen. Aber nicht mit dem bestehenden Urheber- und Verwertungsrechten, sowie dem darauf aufbauenden Geschäftsmodell. Um mit einem Wandel des Geschäftsmodells meine ich einen wirklichen Paradigmenwechsel und keine Verzweifelungstaten, wie das stetige Anheben der Ticketpreise auf Konzerten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Freie Informationen um jeden Preis?</title>
		<link>http://www.emanuel-kluge.de/ueberlegungen/freie-informationen-um-jeden-preis/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 08:26:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Überlegungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.emanuel-kluge.de/?p=302</guid>
		<description><![CDATA[Wie Spiegel Online heute berichtet, wurde zum Schutz des durch die Taliban in Afghanistan entführten NY Times-Reporters David Rohde ein umfassendes Zensur-Programm in die Wege geleitet. So wurden u.a. alle großen Büros der NY Times angewiesen, nicht über diesen Vorfall zu berichten. Ebenfalls änderten Kollegen von David Rohde dessen Wikipedia-Eintrag, stutzten Informationen über Christentum-bezogenens Engagement [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,633181,00.html" title="Der Schweigepakt">Spiegel Online</a> heute berichtet, wurde zum Schutz des durch die Taliban in Afghanistan entführten <span lang="en"><abbr title="New York">NY</abbr> Times</span>-Reporters David Rohde ein umfassendes Zensur-Programm in die Wege geleitet. So wurden <abbr title="unter anderem">u.a.</abbr> alle großen Büros der <span lang="en"><abbr title="New York">NY</abbr> Times</span> angewiesen, nicht über diesen Vorfall zu berichten.</p>
<p>Ebenfalls änderten Kollegen von David Rohde dessen Wikipedia-Eintrag, stutzten Informationen über Christentum-bezogenens Engagement und hoben Islam-bezogenes Engagement hervor. Alles um ihn in einem guten Licht dastehen zu lassen und seinen Marktwert nicht unnötig zu erhöhen. Natürlich regte das den Ärger der Wikipedia-<span lang="en">Community</span>, doch Wikipedia-Gründer Jimmy Wales höchstselbst griff ein, um die Maskerade bis zur Befreiung des entführten Reporters aufrecht zu erhalten.</p>
<p><abbr title="Spiegel Online">SpOn</abbr> kommt daraufhin in dem Artikel zu dem Schluss, dass die Selbstkontrolle ein Segen der &quot;alten&quot; Medien ist, da es ihnen viel leichter gefallen ist, die Informationen vorzuenthalten, als bspw. Wikipedia, wo viele Menschen unabhängig voneinander gemäß dem Wiki-Prinzip an einem Artikel arbeiten und eine Manipulation viel schwerer <abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr> nicht zu koordinieren ist. Weiterhin könnten die &quot;alten&quot; Medien Informationen vorenthalten, um Menschen zu schützen, sei es zum Beispiel im Falle eines in Not geratenen Prominenten.</p>
<p>Mir kommen die Tränen. Was <abbr title="Spiegel Online">SpOn</abbr> &mdash; möglicherweise zu unserem(?) Schutz &mdash; vorenthält, ist die Tatsache, dass diese Medaille wie jede andere zwei Seiten hat. Die Veröffentlichung von Informationen unterliegt in den meisten Fällen dem Kalkül, und so wundert es nicht, dass besonders in Wahlkampfzeiten plötzlich wie aus dem Nichts kompromittierende Informationen über Politiker auftauchen, die ansich schon Jahre alt sind, <abbr title="zum Beispiel">z.B.</abbr> Informationen über frühere Arbeitgeber oder sexuelle Orientierungen.</p>
<p>Von daher ist das Wiki-Prinzip schon sympathischer, wo Manipulationen theoretisch von der <span lang="en">Community</span> identifiziert werden und der Zeitpunkt der Veröffentlichung von Informationen nicht zwingend dem Kalkül einzelner unterliegt.</p>
<p>Dies soll natürlich nicht heißen, dass ich professionelle, redaktionelle Inhalte nicht zu schätzen wüsste. Auch bin ich nicht sicher, ob es sinnvoll ist, den hohen Idealen des Wiki-Prinzips einen Menschen zu opfern. Die Welt ist eben nicht schwarz-weiß, man muss ständig abwägen. Aber wie <abbr title="Spiegel Online">SpOn</abbr> die gute, alte Presse beweihräuchert, geht dann doch zu weit. Zum Glück gibt es ein Korrektiv in Form von <span lang="en">Blogs</span> und Wikis.</p>
<p>Weiterführende Links:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,633181,00.html" title="Spiegel Online">Der Schweigepakt</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wiki" title="Wikipedia">Wiki</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
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