Nobody beats the Drum – Grindin’
"Grindin'" von Nobody beats the Drum sieht auf den ersten Blick aus wie Computer-generiert. Allerdings handelt es sich bei dem Video um einen Stop-/Motion-Film, der unter Zuhilfenahme von vielen bunten Klötzchen aus 4085 Einzelbildern entstanden ist.
Wenn man dem Making-of-Video auf Youtube glauben darf, ist der Macher dabei dem Wahnsinn anheim gefallen. Kann man glauben oder nicht, auf jeden Fall lohnt es sich, dass Video auch anzugucken, denn es ist wirklich lustig gemacht.
Gefunden bei Nerdcore
Computer – State of the Art 1995
Zurzeit arbeite ich mich durch 10 Staffeln Friends im Originalton, um meine spärlichen Englisch-Kenntnisse etwas aufzufrischen und mich schlicht und ergreifend unterhalten zu lassen. Dabei bin ich über diese Szene gestolpert, in der Chandler stolz seinen neuen Laptop präsentiert:
- 12MB of RAM
- 500MB Hard Drive
- Built-in Spreadsheet Capabilities
- 28K Modem
Das muss damals echt ein irres Teil gewesen sein. Aber wenn man bedenkt, dass man heute das vierfache dessen an Arbeitsspeicher braucht, was es damals als Festplattenspeicher gab, dann muss man über diese Spezifikationen einfach lachen. Trotzdem schön zu sehen, dass sich die Technik weiterentwickelt hat.
Frohe Weihnachten
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch allerseits!
Aus gegebenem Anlass hier nochmal eins der besten Weihnachtslieder überhaupt. Ich habe mich dabei für die Top-of-the-Pops-Version entschieden, weil ich es äußerst charmant finde, wie sich die beiden da auf der Bühne zu Voll-Playback einen abbrechen, ihre Augenringe hinter Riesen-Sonnenbrillen verstecken und an den Nachwehen der vergangenen Silvester-Nacht laborieren.
In diesem Sinne ein besinnliches Fest und ich verspreche, dass hier im neuen Jahr mal wieder etwas mehr los ist.
Die musikalische Aufarbeitung des Nikon vs. Canon-Konflikts
Abgesehen von ein paar verirrten Seelen, die Pentax- oder Sony-Kameras haben, einigen Neureichen, die zu Leica greifen, und einer Schar Exoten, die mit Lomos, Holgas und kruden analogen Spezialformaten rumexperimentieren, haben die meisten Leute entweder eine Nikon oder eine Canon. Dies sind die beiden großen Player auf dem Markt und die Frage, zu welcher Marke man greift, will wohl bedacht sein, denn man legt sich auf ein Lager fest.
Ich selbst bin überzeugter Nikon-Nutzer, habe jedoch Leute im Freundeskreis, die Canon bevorzugen. Das kann schonmal problematisch sein. Denn eigentlich sind diese Leute menschlich voll okay, bloß wenn es um die alte "Nikon vs. Canon"-Frage geht, kochen die Gemüter hoch. Und Hand aufs Herz: Wer Canon nutzt, muss irgendwas falsch verstanden haben. Da bin ich mir sicher.
Zum Glück gibt es jetzt einen Song, der diesen Konflikt anhand einer Romeo & Julia-Story thematisiert und es vielleicht schafft, für etwas Verständnis bei den verfeindeten Lagern zu sorgen.
IKEA, Facebook und der Segen des “Photo Tagging”
Diese Nummer hier ist genial. Um auf die Eröffnung eines neuen IKEA-Marktes in Malmö aufmerksam zu machen, wurde unter dem Namen des Marktleiters ein Facebook-Profil eröffnet und Fotos von IKEA-Showrooms hochgeladen. Facebook-User hatten dann die Möglichkeit, sich selbst auf den Gegenständen zu taggen. Wer zuerst ein Tag gesetzt hatte, gewann den darunter liegenden Gegenstand.
Das "Photo Tagging", womit man eigentlich Freunde auf Fotos markieren und verlinken kann, wurde hier geschickt ausgenutzt. Und zwar nicht nur als Instrument für ein Gewinnspiel. Die Verlinkungen der gesetzten Tags erschienen auch in den Timelines der Kontakte von Leute, die bereits am Gewinnspiel teilgenommen hatten. Man kann sich also ausrechnen, dass das ganze schnell weite Kreise zog.
Gefunden bei Thilo's Posterous
Winch Madness: Das andere Waterboarding
Ich weiß, Waterboarding hat nichts mit Fun Sport und Lifestyle und solchem Kram zu tun. Aber was die Jungs hier machen, ist weder Wake-, noch Skateboarding. Also macht die Bezeichnung Waterboarding schon irgendwie Sinn. Außerdem möchte ich wissen, ob Goolge nun Leute vorbeischickt, die sich für Foltertechniken der CIA interessieren…
Hand aufs Herz, das ist wirklich abgefahren. Und im Gegensatz zum normalen Wakeboarding hat dieses Waterboarding den Vorteil, dass man einerseits die famosen Flip-Tricks machen kann, die man vom Skateboard-Fahren kennt, und außerdem seine coolen Sneaker anbehalten kann.
Gefunden bei electru.de
End Scene
So sieht es also aus, wenn man eine Animation in Adobe After Effects erstellt, die einzelnen Frames ausdruckt, dann einscannt und zu einer neuen Animation wieder zusammensetzt. Das nenne ich mal Rough Look. Gemacht hat das ganze Steffen Bygebjerg und der Song im Hintergrund heißt End Scene und ist von Troels Abrahamsen.
Gefunden bei AudioPorn Central via Avy Goldstein
Stop/Motion-Tattoo einer Vintage-Kamera
Ich hätte ja nie gedacht, dass ich in meinem Leben noch ein Flickr-Video einbinden würde, doch jetzt ist es tatsächlich passiert. Und zwar lässt sich Dabe Alan eine Vintage-Kamera auf den Unterarm tätowieren und gleichzeitig im Stop/Motion-Verfahren filmen. Das sieht sehr beeindruckend aus und ich frage mich, wie er den Tattoo-Master davon überzeugen konnte, alle 30 Sekunden(?) die Nadel wegzunehmen und Platz für die Kamera zu machen?
Kann mir aber auch egal sein. Das Video ist fein und der Tattoo-Reigen soll am 8. November weitergehen. Es lohnt sich also, danach mal wieder bei Dabe Alan vorbeizuschauen, ob die Fortsetzung schon hochgeladen ist.
Gefunden bei Kraftfuttermischwerk
2 Nerds + 2 Stylophones = 1 Hip-Hop-Medley
Zugegeben, der Titel ist ziemlich bräsig. Aber das sind die beiden Typen von BrettDomino auf ihre Weise auch. Das soll allerdings nicht abwertend gemeint sein, da ihre Performance wirklich Charme hat.
Die Teile, auf denen sie rumtippen, heißen Stylophones und wurden in den 60ern als Heimorgel für jedermann erfunden. Wie der Kollege am Mic aber anmerkt, hat er ein Programm entwickelt um die Sounds editieren zu können. Es ist also Essig mit Orgel-Sounds und stattdessen gibt es knallharte Beats.
Auf jeden Fall ist das ganze eine feine Sache und ich bin drauf und dran, mir selbst so ein Stylophone zu kaufen. Einfach nur, um mich an der Anwesenheit dieses exotischen Instruments zu erfreuen und es dann im irgend einem Schrank verstauben zu lassen.
Amnesty International – “Dog’s Life”
Hier ist der neueste Clip der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, welcher sich mit dem Thema Armut auseinandersetzt. Ganz schön gemacht.
(via Werbeblogger)