#Vodafail – Eine Geschichte voller Missverständnisse

Die ganze #Vodafail/Twittermom-Geschichte ist eine Verkettung von Fehlern:
- Ute Hamelmann schreibt einen platten PR-Text und verhökert damit ihre Glaubwürdigkeit.
- Die PR-Verantwortlichen bei Vodafone freuen sich über einen Beitrag von jemandem mit Authentizität, denken aber nicht darüber nach, wie der Text bei der Zielgruppe aufgenommen werden könnte und ob die Authentizität der Verfasserin auch im Beitrag transportiert wird.
- Ein wütender Mob fällt in den Kommentaren über den Beitrag her, selbstgerecht/-gefällig bis zur Unerträglichkeit und so unsachlich wie möglich.
Übrig bleibt ein neues Kunstwort - #Vodafail - und ein Paradebeispiel misslungener PR für die Lehrbücher. Keine schlechte Bilanz für einen Blog-Beitrag. Und da man davon ausgehen kann, dass Vodafone die Kampagne nicht einfach einstellen wird, darf man gespannt sein, was noch so kommt.