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Beiträge zum Thema JS, HTML, CSS & anderem Kram

"Backboned" · AJAX-powered WordPress-Theme · Screenshot

Check out Backboned v2!!

Um mir gelegentlich etwas Zerstreuung vom Lernen zu geben, habe ich einen lange gehegten Plan in die Tat umgesetzt: Ein AJAX-betriebenes WordPress-Theme mit Backbone.js zu bauen. Und zwar keine auf “Graceful Degradation” setzende Kompromisslösung. Alle Inhalte werden asynchron geladen und sind per Hashbang URIs ansteuerbar. Ein Blick in den Quellcode offenbart, was ich meine: Ein JSON-Objekt mit allen grundlegenden Daten, eine Handvoll jQuery-Templates und das HTML-Grundgerüst. Das war es an statischem Content - die Darstellung des Inhalts geschieht über Backbone.js.

Damit Suchmaschinen nicht außen vor bleiben und man sich nicht die Mühe machen muss, einen “Headless Browser” à la HtmlUnit auf seinem Server zum laufen bringen zu müssen, werden grundsätzlich alle Inhalte als GET-Anfrage mit dem Parameter “_escaped_fragment_” abgehandelt - die Ausgabe variiert dann je nachdem zwischen statischem HTML oder einem nackten JSON-Objekt. So ist sichergestellt, dass die Inhalte trotzdem indiziert werden können. Die einzigen, die in die Röhre schauen, sind Besucher ohne JavaScript.

Um diesen Workaround zu realisieren, war jedoch ein hohes Maß an Improvisation vonnöten. Mit WordPress-Bordmitteln habe ich es nicht geschafft, das Frontend-seitige URL-Routing von Backbone.js server-seitig abzubilden und entsprechend zu bearbeiten. Ich habe deshalb auf ein simples MVC-Pattern zurück gegriffen und in das eigentliche Theme eine Art Child-Theme integriert. Das ist insgesamt kein Ansatz der mir - besonders in meiner Umsetzung - gefällt. Des weiteren muss man für einen störungsfreien Betrieb des Themes das URL-Rewriting in den WordPress-Einstellungen deaktivieren.

Darüber hinaus bleibt anzumerken, dass das Theme insgesamt eher rudimentär ist. Ich würde von einem Produktiveinsatz abraten. Allerdings bin ich grundsätzlich von der Idee des Themes überzeugt und freue mich natürlich, wenn jemand sich ebenfalls dafür begeistern kann und daran weiterarbeitet. Gerne auch in Kollaboration mit mir. Zu tun gibt es unter anderem noch:

  1. die grundsätzliche Verbesserung des PHP-Codes (sicherer machen, besser in das WordPress-Environment integrieren,…)
  2. den Funktionsumfang erhöhen (Neueste Kommentare, Tags, Suchfunktion, Sidebar-Widgets(?),…)
  3. das JavaScript straffen (Performance, geschmeidigere GUI-Abläufe,…)

…um ein paar Aspekte zu nennen.

Ansonsten freue ich mich wie immer über Anregungen und Verbesserungsvorschläge - gerade bei einem Vorhaben dieser Größenordnung hat man als Entwickler nicht wirklich einen umfassenden Überblick.

PS: Wahrscheinlich werde ich das Teil zeitnah bei GitHub reinladen. Muss mich da aber erst noch anschlauen.

Update: Okay, die Geschichte ist jetzt auch auf GitHub - https://github.com/herschel666/Backboned. Viel Spaß.

Backbone.js ist ein interessantes JavaScript-MVC, mit welchem ich mich seit etwa zwei Wochen beschäftige. Und nun möchte ich ein kleines Tutorial dazu präsentieren - wir bauen uns ein Merkliste. Das Konzept sieht wie folgt aus: Ständig laufen einem tolle Filme, Bücher und Spiele über den Weg, die man unbedingt noch sehen/lesen/spielen möchte, aber man merkt sie sich nie. Das ist der Punkt, wo die Merkliste ins Spiel kommt.

Bei der Programmierung habe ich mich stark an der Todo List Application orientiert, allerdings ist die Merkliste vom Funktionsumfang her schmaler, beinhaltet dafür aber einen Controller für das URL-Routing.

Aber nun zur Sache:

Als erstes benötigen wir den HTML-Teil.

HTML

<!doctype html>
<html lang="de">
<head>
	<meta charset="utf-8">
	<meta http-equiv="X-UA-Compatible" content="IE=edge,chrome=1">
	
	<title>Backbone.js-Tutorial - Merkliste</title>	
	<link rel="stylesheet" href="style.css" />
	
</head>

<body>

	<ul id="nav"></ul>
	<input type="text" placeholder="Gib einen Titel ein&hellip;" id="list_input" />
	<ul id="list"></ul>
	
	<script src="https://ajax.googleapis.com/ajax/libs/jquery/1.6.1/jquery.min.js"></script>
	<script src="http://ajax.cdnjs.com/ajax/libs/underscore.js/1.1.6/underscore-min.js"></script>
	<script src="http://ajax.cdnjs.com/ajax/libs/backbone.js/0.3.3/backbone-min.js"></script>
	<script src="js/backbone-localstorage.js"></script>
	<script src="js/list.min.js"></script>
	
	<script type="text/template" id="list-item-template">
		<strong><%= title %></strong>
		<span class="delete_item">x</span>
	</script>
	
	<script type="text/template" id="nav-template">
		<a href="#/category/<%= title %>"><%= title %></a>
	</script>
	
</body>
</html>

Für die Merklisten-App benötigen wir jQuery, Underscore.js, Backbone.js und die Backbone-Erweiterung Local-Storage, damit die Einträge im Browser gespeichert werden können. Des weiteren werden die Container für die Navigation und die Listeneinträge, sowie das Eingabefeld angelegt. Schlussendlich brauchen wir noch zwei Templates - eins für die Navigation, eins für die Liste.

Kommen wir nun zum JavaScript-Teil. Als erstes benötigen wir hier unser Model:

JavaScript

window.List = Backbone.Model.extend();

Als nächstes erstellen wir zwei Collections, eine für die Navigation, eine für die Listeneinträge:

JavaScript

window.NavCollection = Backbone.Collection.extend({
	model : List
});
	
window.ListCollection = Backbone.Collection.extend({				
		
	model : List,				
		
	localStorage : new Store('List'),
		
	getByCategory : function ( category )
	{
		return this.filter( function (item)
		{
			return item.get('category') == category;
		});
	}
});

In der Collection für die Listen-Einträge wird der Local Storage angemeldet und eine Funktion eingefügt, die es ermöglicht, die Einträge der Collection nach ihrer Kategorie zu filtern.

Kommen wir nun zum Controller der App:

JavaScript

window.ListController = Backbone.Controller.extend({
		
	_navModel : new NavCollection([
		{title : 'Filme'},
		{title : 'Buecher'},
		{title : 'Spiele'}
	]),
	_navViews : [],
	_categoryModel : new ListCollection,				
	_inputView : null,
		
	routes : {
		'' : 'init',
		'/category/:category' : 'getItems',
	},
		
	initialize : function ()
	{			
		this._navModel.each( function ( item, i )
		{
			this._navViews[i] = new NavigationView({
				model : item
			});
		}, this);
			
		Backbone.history.start();
	},
		
	init : function ()
	{
		window.location.hash = '/category/Filme';
	},
	
	getItems : function ( category )
	{			
		for ( view in this._navViews )
		{
			this._navViews[view]
				.render()
				.setClass();
		};
							
		if ( this._inputView == null )
		{		
			this._inputView = new ListInputView({
				model : this._categoryModel,
				category : category
			});
		}
		else
		{
			this._inputView.options.category = category;
			this._inputView.model.trigger('refresh');
		}
	}
		
});

Als erstes werden - jeweils für die Navigation und die Liste - neue Instanzen der zugehörigen Collection erstellt und Platzhalter für die jeweiligen Views angemeldet. Danach werden die relevanten Pfade mit Funktionen verknüpft. In diesem Fall wird die Funktion init() ausgeführt, wenn kein Hash vorhanden ist, und die Funktion getItems(), wenn ein Kategorie-Hash vorhanden ist.

Als nächstes folgt die initialize-Funktion, welche als erstes beim Aufrufen des Controllers ausgeführt wird. Dabei wird das Navigation-Model mit den nötigen Einträgen versehen, danach für jeden Eintrag der Navigation-Collection eine View-Instanz erstellt und im _navView-Array gespeichert, sowie die Backbone.history-Funktion gestartet.

Als nächstes wird die init-Funktion definiert. Diese sorgt einfach nur dafür, dass die Kategorie "Filme" gewählt wird, indem der entsprechende Kategorie-Hash gesetzt wird. Die Kategorie ist hierbei willkürlich von mir gewählt.

Danach folgt die Definition der getItems-Funktion. In dieser werden als erstes die Views für die Navigationspunkte ge-rendert. Daraufhin folgt entweder die Initialisierung des Views für die Listeneinträge, oder - falls dies schon geschehen ist - das Überschreiben der aktuellen, dem View übergebenen Kategorie und das Neu-Aufbauen der Liste mit den entsprechenden Einträgen. Dabei kommt die Filter-Funktion der Listen-Collection zum Einsatz.

Nachdem nun Model, Collection und Controller vorhanden sind, geht es an die Views. Davon benötigen wir drei - einen für das Eingabefeld, einen für die Liste und einen für die Navigation. Fangen wir mit dem Eingabefeld an:

JavaScript

window.ListInputView = Backbone.View.extend({
	
	el : $('#list_input'),
	
	list : $('#list'),
	
	events : {
		'keypress' : 'createListItem'
	},
	
	initialize : function ()
	{
		_.bindAll(this, 'addListItem', 'addAllListItems');
		
		this.model.bind('add', this.addListItem);
		this.model.bind('refresh', this.addAllListItems);
		
		this.model.fetch();
	},
	
	createListItem : function (e)
	{
		if ( e.keyCode == 13 )
		{			
			this.model.create({
				category : this.options.category,
				title : this.el.val()
			});
			
			this.el.val('');
			this.el.blur();
		}
	},
	
	addListItem : function ( item )
	{					
		var view = new ListItemView({model : item});
		
		!view.model.length && this.list.append( view.render().el );
	},
	
	addAllListItems : function ()
	{
		this.list.empty();
		
		_.each(this.model.getByCategory(this.options.category), function(item)
		{
			this.addListItem(item);
		}, this);
	}
	
});

Der ListInputView nimmt die Eingabe entgegen, erstellt eine neue Instanz des Listen-Eintrag-View und fügt füllt die Liste mit Einträgen. Die Funktion createListItem() erstellt einen neuen Eintrag in der Collection, wenn das Eingabefeld abgefeuert wurde. Über die Angabe this.model.bind('add', this.addListItem); in der initialize-Funktion wird gesorgt, dass daraufhin die Funktion addListItem() aufgerufen wird, die für den neuen Eintrag in der Collection eine Instant des Listen-Eintrag-View erstellt und diesem den Befehl render() mit auf den Weg gibt. Über die Funktion addAllListItems() wird einerseits sichergestellt, dass die Liste geleert wird, bevor neue Einträge nach einem Kategorie-Wechsel reingladen werden, und andererseits, bei Übergabe einer Collection mit mehreren einträgen, für jeden Eintrag die Funktion addListItem() ausgeführt wird.

Als nächstes kommen wir zum Listen-Eintrag-View:

JavaScript

window.ListItemView = Backbone.View.extend({
		
	tagName : 'li',
		
	className : 'list_item',
		
	tmpl : _.template( $('#list-item-template').html() ),
		
	events : {
		'click .delete_item' : 'removeItem'
	},
		
	render : function ()
	{		
		$(this.el).html( this.tmpl( this.model.toJSON() ));
			
		return this;
	},
		
	removeItem : function ()
	{
		this.model.destroy();
		$(this.el).fadeOut( function()
		{
			$(this).remove();
		});
	}
		
});

Hier wird das Element vom Standard (div) auf li gesetzt, die gewünschte CSS-Klasse gesetzt, das Template für den Eintrag angemeldet, ein Klick-Event mit der Funktion removeItem() verknüpft und anschließend die Funktionen render() und removeItem() definiert. Erstere fügt die Daten des Collection-Eintrags in das Template ein, letztere löscht den View und den dazugehörigen Collection-Eintrag.

Schlussendlich benötigen wir noch einen View für die Navigation:

JavaScript

window.NavigationView = Backbone.View.extend({
		
	tagName : 'li',
		
	tmpl : _.template( $('#nav-template').html() ),
		
	hash : function ()
	{
		return window.location.hash.replace('#/category/', '');
	},
		
	render : function ()
	{							
		$('#nav').append($(this.el).html( this.tmpl( this.model.toJSON() ) ));
			
		return this;
	},
		
	setClass : function ()
	{
		var curHash = this.hash();
			
		this.el.className = ( curHash == $(this.el).find('a').text() ) ? 'current' : '';
	}
		
});

Neu und interessant ist hier die Funktion setClass(). Diese sorgt nach dem Rendern der Navigation, dass der aktuelle Reiter die Klasse "current" bekommt.

Um die Listen-App nun zum Laufen zu bringen, erstellen wir eine neue Instanz des Controllers:

JavaScript

var listApp = new ListController();

Der ganze Spaß wird in eine anonyme jQuery-Funktion geschrieben, damit die App gestartet wird, sobald das DOM geladen ist.

Das war es auch schon. Ich hoffe, meine Erklärungen sind einigermaßen nachvollziehbar. Falls nicht, nutzt auf jeden Fall die Kommentar-Funktion. Des weiteren würde ich mich natürlich über Anregungen und Verbesserungsvorschläge freuen, da ich ja doch ein Neuling in Sachen Backbone.js bin. Ansonsten noch der Hinweis, dass bei Gefallen natürlich gerne regen Gebrauch von den unten stehenden Social-Media-Buttons gemacht werden kann.

Vielen Dank!

Heute möchte ich kurz zeigen, wie man mit etwas HTML, CSS und ein paar kleinen GIF-Grafiken eine pixelige Seiten-Navigation im 8Bit-Stil baut. Außerdem benutzen wir etwas jQuery-Magic, um der Navigation noch Fly-Out-Menus zu spendieren.

8Bit-Style-Navigation mit Fly-Out-Menus

Beginnen wir wie gewohnt mit dem HTML-Teil:

HTML
<div id="nav">
  <ul>
    <li class="top">
      <a href="index.html">
        <strong>Home</strong>
      </a>
      <div class="sub">
        <div>
          <ul>
            <li>
              <a href="#">Sub-Item 1</a>
            </li>
            <li>
              <a href="#">Sub-Item 2</a>
            </li>
            <li>
              <a href="#">Sub-Item 3</a>
            </li>
            <li>
              <a href="#">Sub-Item 4</a>
            </li>
            <li>
              <a href="#">Sub-Item 5</a>
            </li>
          </ul>
        </div>
      </div>
    </li>
    <li class="top">
      <a href="#">
        <strong>About</strong>
      </a>
      <div class="sub">
        <div>
          <ul>
            <li>
              <a href="#">One Sub-Item</a>
            </li>
            <li>
              <a href="#">Another Sub-Item</a>
            </li>
            <li>
              <a href="#">Still a Sub-Item</a>
            </li>
          </ul>
        </div>
      </div>
    </li>
    <li>
      <a href="#">
        <strong>Contact</strong>
      </a>
    </li>
  </ul>
</div>

Wie gewohnt eine ungeordnete Liste für die Haupt-Navigation und jeweils eine für die Sub-Navigationen. Um die charakteristischen Ecken hinzubekommen, müssen zwei Elemente ineinander verschachtelt und gegeneinander verschoben werden. Das macht den Quelltext Tag-intensiver. In meinen Augen jedoch noch in einem vertretbaren Rahmen und weit entfernt von klassischer "Diveritis".

Als nächstes kommen wir zum CSS:

CSS
@font-face {
  font-family: 'SilkscreenNormal';
  src: url('slkscr-webfont.eot');
  src: local('☺'), url('slkscr-webfont.woff') format('woff'), url('slkscr-webfont.ttf') format('truetype'), url('slkscr-webfont.svg#webfontUx1SMfhe') format('svg');
  font-weight: normal;
  font-style: normal;
}

ul {
  list-style: none;
}

body {
  background-color: #FFF;
  color: #333;
  font: normal 13px SilkscreenNormal, sans-serif;
}

#nav,
#nav > ul,
#nav > ul > li {
  float: left;
  display: inline;
}

#nav,
#nav > ul {
  width: auto;
  _width: 1%; /* IE6 Hack */
  height: 32px;
}

#nav {
  margin: 50px;
  position: relative;
  border-width: 2px 0;
  border-style: solid;
  border-color: #666;
}

#nav > ul {
  position: relative;
  left: -2px;
  margin-right: -4px;
  padding: 0 10px;
  border-width: 0 2px;
  border-style: solid;
  border-color: #666;
  background: url('data:image/gif;base64,R0lGODlhBAAEAIAAAP///73n/yH5BAAAAAAALAAAAAAEAAQAAAIGTACGqBkFADs=') 0 0 repeat;
  *background: url('img/tile1.gif') 0 0 repeat; /* IE6 and IE7 can't handle data uris */
}
		
#nav > ul > li {
  _width: 1%; /* IE6 Hack */
  margin: 3px 5px;
  position: relative;
}
			
#nav > ul > li > a {
  display: block;
  position: relative;
  width: auto;
  height: 22px;
  border-width: 2px 0;
  border-style: solid;
  border-color: #999;
  background-color: #FFF;
}
				
#nav > ul > li > a:link,
#nav > ul > li > a:visited {
  color: #999;
  text-decoration: none;
  background: url('data:image/gif;base64,R0lGODlhBAAEAIAAAP/////fvSH5BAAAAAAALAAAAAAEAAQAAAIGTACGqBkFADs=') 0 0 repeat;
  *background: url('img/tile2.gif') 0 0 repeat; /* IE6 and IE7 can't handle data uris */
}
				
#nav > ul > li > a:hover,
#nav > ul > li > a:focus,
#nav > ul > li > a:active {
  color: #666;
  background-image: url('data:image/gif;base64,R0lGODlhBAAEAIAAAP/////MmSH5BAAAAAAALAAAAAAEAAQAAAIGTACGqBkFADs=');
  *background-image: url('img/tile3.gif'); /* IE6 and IE7 can't handle data uris */
				}
				
#nav > ul > li > a strong {
  display: block;
  position: relative;
  width: auto;
  height: 22px;
  padding: 0 10px;
  line-height: 22px;
  left: -2px;
  margin-right: -4px;
  border-width: 0 2px;
  border-style: solid;
  border-color: #999;
}
					
#nav > ul > li.top > a > strong {
  padding-left: 21px;
  background: url('data:image/gif;base64,R0lGODlhBgAEAIABAJmZmf///yH5BAEAAAEALAAAAAAGAAQAAAIHhI8WocuwCgA7') 5px center no-repeat;
  *background: url('img/arrow.gif') 5px center no-repeat; /* IE6 and IE7 can't handle data uris */
}
					
#nav > ul > li > a:hover,
#nav > ul > li > a:hover strong,
#nav > ul > li > a:focus,
#nav > ul > li > a:focus strong {
  border-color: #666;
}
				
#nav > ul > li.top > a:hover strong,
#nav > ul > li.top > a:focus strong {
  background-image: url('data:image/gif;base64,R0lGODlhBgAEAIABAGZmZv///yH5BAEAAAEALAAAAAAGAAQAAAIHhI8WocuwCgA7');
  *background-image: url('img/arrow_hv.gif'); /* IE6 and IE7 can't handle data uris */
}
				
#nav > ul > li > a:active {
  top: 1px;
}
				
.sub {
  position: absolute;
  width: auto;
  top: 24px;
  left: 0;
  padding-top: 9px;
  display: none;
}
				
.sub div {
  position: relative;
  border-top: 2px solid #666;
  border-bottom: 2px solid #666;
}
					
.sub div ul {
  position: relative;
  left: -2px;
  margin-right: -4px;
  border-left: 2px solid #666;
  border-right: 2px solid #666;
  background: url('data:image/gif;base64,R0lGODlhBAAEAIAAAP///+7u7iH5BAAAAAAALAAAAAAEAAQAAAIGTACGqBkFADs=') 0 0 repeat;
  *background: url('img/tile4.gif') 0 0 repeat; /* IE6 and IE7 can't handle data uris */
}
						
.sub div ul li {
 border-top: 2px solid #666;
}
							
.sub div ul li:first-child {
  border-top: none;
}
						
.sub div ul li a {
  display: block;
  padding: 0 10px;
  line-height: 22px;
  font-size: 12px;
  white-space: nowrap;
}
								
.sub div ul li a:link,
.sub div ul li a:visited {
  color: #666;
}
								
.sub div ul li a:hover,´
.sub div ul li a:focus {
  background: url('data:image/gif;base64,R0lGODlhBAAEAIAAAP///93d3SH5BAAAAAAALAAAAAAEAAQAAAIGTACGqBkFADs=') 0 0 repeat;
  *background: url('img/tile5.gif') 0 0 repeat; /* IE6 and IE7 can't handle data uris */
}
								
.sub div ul li a:active {
  background: url('data:image/gif;base64,R0lGODlhBAAEAIAAAP///8zMzCH5BAAAAAAALAAAAAAEAAQAAAIGTACGqBkFADs=') 0 0 repeat;
  *background: url('img/tile6.gif') 0 0 repeat; /* IE6 and IE7 can't handle data uris */
}

Als erstes binde ich den Pixel-Font "SilkScreen von Jason Kottke ein. Danach folgen die Angaben für die Navigation.

Interessant ist dabei, dass selbst das äußere Element <div id="nav"> die Angabe float: left hat, damit es sich der Breite des Inhalts anpasst. Das kann zu Layout-Problemen führen, weshalb man im praktischen Einsatz darauf achten muss, das Element direkt unterhalb der Navigation mit einem clear: left zu versehen.

Des weiteren kann man sehen, wie die charakteristischen Ecken zustande kommen: Das äußere Element hat jeweils unten und oben eine zwei-Pixel-starke border und das innere jeweils links und rechts. Das innere Element wird dann per left: -2px und margin-righ: -4px um jeweils zwei Pixel nach links und rechts aus dem umgebenden Element hinaus gezogen. Schon ist der gewünschte Effekt da.

Ebenfalls erwähnenswert sind die Grafiken. Da diese nur 4x4 Pixel bzw. 4x6 Pixel groß sind, lohnt es sich, sie in Form von Data URIs einzubinden und so unnötige HTTP Requests zu sparen. Blöderweise können IE6 und IE7 damit nicht umgehen, weshalb die richtigen Grafiken ebenfalls eingebunden werden müssen. Diese werden dann mithilfe des Star-Hack den beiden Browsern zugewiesen.

Bilder in Data URIs umwandeln könnt ihr übrigens mit diesem Online-Tool.

Zum Schluss noch etwas jQuery um die Fly-Out-Menu-Funktionalität zu realisieren:

JavaScript
$(document).ready( function() {
  $('#nav li.top').hover( function() {
    $(this).find('div').stop(true, true).fadeIn('slow');
  }, function() {
    $(this).find('div').stop(true, true).fadeOut('slow');
  });
});

Ich denke, das ist die spartanischste Lösung und bedarf keiner weiteren Erläuterung.

Das war es auch schon. Die Navigation ist beliebig per Copy&Paste erweiterbar, denkt nur daran, den li-Elementen, die eine Sub-Navigation beinhalten, die Klasse top zu verpassen, damit die Fly-Out-Menu-Funktionalität gewährleistet ist.

Ansonsten wünsche ich viel Spaß mit der Navigation. Bei Fragen bitte wie immer die Kommentar-Funktion nutzen. Und bei Gefallen fleißig via Twitter und Facebook verbreiten. Vielen Dank :-)

WordPress-Theme: "Blue and Grey"

Demo | Download

Endlich habe ich es geschafft - mein erstes, für die Veröffentlichung geeignetes WordPress-Theme ist fertig und hört auf den mehr oder minder sinnbehafteten Namen "Blue and Grey". Versionsnummer ist die 1.0.

Folgende Features bietet das Theme:

  • Getestet auf allen modernen Browsern und im Internet Explorer 6-8.
  • Die zweispaltige Sidebar ist Widget-ready
  • Gravatars werden unterstützt.
  • Threaded Comments werden unterstützt.
  • Sub-Level-Seiten 1. Grades werden unterstützt und per Dropdown-Menü angezeigt
  • Schlichtes Design für einen klaren Fokus auf den Inhalt.

Wenn ihr Gefallen an dem Theme findet, ladet es runter und nutzt es für euren Blog. Bei Anregungen oder Fehlermeldungen steht die Kommentar-Funktion bereit.

"Rising Curtain"-Effekt bei Input-Feldern mit jQuery

Hinweis:

Die CSS-Eigenschaft background-position-x bzw. background-position-y ist eine Erfindung von Microsoft und funktioniert leider nur im Internet Explorer und in Webkit-Browsern. Deshalb gibt es im jQuery-Skript eine Browser-Weiche. Im Firefox und im Opera verschwindet die Grafik einfach nur, der "Rising Curtain"-Effekt findet also nicht statt.

Kommen wir aber zum eigentlichen Tutorial:

Heute möchte ich zeigen, wie man input-Felder in Formularen mithilfe des "Rising Curtain"-Effekts und jQuery interessanter gestalten kann, wenn der Fokus auf ihnen liegt. Alles was man dafür braucht, ist eine kleine Hintergrundgrafik mit einem Farbverlauf und ein paar Zeilen jQuery. Als erstes aber wenden wir uns dem HTML-Teil zu:

HTML
<div>
   <span>
      <input type="text" id="input1" />
   </span>
   <label for="input1">Input 1</label>
</div>

Dieser bedarf wohl keiner großen Erklärung. Es gibt ein input-Feld plus dem dazugehörigen Label. Das input-Feld ist in span-Tags eingefasst, welche für den Rand sorgen.

Als nächstes der CSS-Teil:

CSS
div {
   height: 24px;
   margin-bottom: 10px;
   clear: left;
}
   
   span {
      height: 24px;
      float: left;
      display: inline;
      margin-right: 10px;
      border: 1px solid #999;
}

   span.active {
      border-color: #063050;
   }

      input {
         display: block;
         width: 200px;
         height: 18px;
         padding: 2px 4px;
         line-height: 18px;
         background: #FFF url('img/gradient.jpg') 0 0 repeat-x;
         border: 1px solid #FFF;
         color: #063050;
      }

   label {
      height: 24px;
      float: left;
      display: inline;
      line-height: 24px;
      cursor: pointer;
   }

span und label werden mit float: left nebeneinander angeordnet. Das input-Feld bekommt einen weißen Rand, damit der dunkle Hintergrund nicht an den dunklen Rand des span-Elements klatscht. Der Hintergrund wiederum stellt einen Farbverlauf von dunkelblau zu weiß dar, der mehr als doppelt so hoch wie das input-Feld ist.

Kommen wir nun zum jQuery-Teil:

JavaScript
jQuery(document).ready(function($) {
   $('input').focus( function() {
      $(this).parent().addClass('active');
      if ( jQuery.browser.webkit || jQuery.browser.msie ) {
         $(this).animate({'background-position-y' : '-28px'}, 500, 'linear');
      } else {
         $(this).animate({'background-position' : '0 -28px'}, 0, 'linear');
      }
   });
   $('input').blur( function() {
      $(this).parent().removeClass('active');
      if ( jQuery.browser.webkit || jQuery.browser.msie ) {
         $(this).animate({'background-position-y' : '0'}, 500, 'linear');
      } else {
         $(this).animate({'background-position' : '0 0'}, 0, 'linear');
      }
   });
});

Liegt der Fokus auf einem input-Feld, bekommt das umschließende span-Element die Klasse "active" zugewiesen und der Rand wird dunkelblau. Außerdem verschiebt sich der Hintergrund des input-Feldes nach oben mithilfe der animate()-Funktion von jQuery. Das ist der so genannte "Rising Curtain"-Effekt, durch den der Hintergrund des input-Feldes heller wird. Gesteuert wird das ganze über die CSS-Eigenschaft background-position-y.

So einfach ist das. Das ganze lässt sich natürlich auch bei einer textarea anwenden. Denkt aber daran, dass die Hintergrund-Grafik entsprechend groß sein muss. Auch ist es denkbar, die Hintergrund-Grafik ganz aus dem sichtbaren Bereich fahren zu lassen, so dass das input-Feld weiß wird. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt.

Das war es auch schon. Bookmark setzen oder dieses Tutorial via twitter durch den Äther jagen, wird wie immer gern gesehen. Bei Fragen und Anregungen steht die Kommentar-Funktion zur Verfügung. Nichts neues also.

Das Thema Transition in CSS3 ist so neu nicht mehr, doch nach wie vor aktuell. Das liegt u.a. daran, dass mit Firefox und Chrome neuerdings zwei weitere Browser neben Safari auf dem Markt sind, die diese Funktion unterstützen.

So entwickeln sich CSS-Transitions von der Spielerei zur ernsten Alternative zu JavaScript, wenn es um Animationen im Webdesign geht. Deshalb habe ich 7 Tutorials rausgesucht, die einen Überblick über die Möglichkeiten von CSS-Transitions geben.

1. CSS: Transition Timing Functions

The Art of Web

Der Artikel behandelt die Eigenschaften transition-duration und transition-timing-function, und beschreibt, wie man Dauer und Geschwindigkeit von Animationen beeinflusst.

2. CSS Transforms and Transitions - The OSX Dock example

Mac OSX-Dock realized with- CSS3-Transition

Chris Walker zeigt, wie man den Mac OSX-Dock nur mithilfe von CSS3 nachbauen kann.

3. Going Nuts with CSS Transitions

Polaroid-Gallery with CSS3

Natalie Downe demonstriert, wie man eine Polaroid-Galerie mithilfe von CSS-Transitions baut.

4. Nicer Navigation with CSS Transitions

Nicer Navigations with CSS Transitions

Schöne Anleitung, wie man Website-Navigationen schöner gestalten kann mit CSS3.

5. Create the accordion effect using CSS3

CSS Ninja

Der Akkordeon-Effekt nur mit CSS3 und Transitions realisiert.

6. CSS3 Hover Tabs ohne JavaScript

Dosonaro - Blog

Hover Tabs ohne JavaScript. Über die Praxistauglichkeit dieser Lösung kann man streiten, aber nichtsdestotrotz veranschaulicht sie sehr schön die Möglichkeiten von CSS3.

7. CSS Transitions 101

CSS Transitions on Webdesigner Depot

Zum Abschluss eine schöne Gesamtübersicht zum Thema CSS-Transitions auf Webdesigner Depot.

Ich hoffe, ihr habt ein paar hilfreiche Sachen gefunden. Zwar surfen viele Leute noch immer mit einem veralteten Browser, der keine CSS-Transitions unterstützt, doch trotzdem gibt es Möglichkeiten, diese Technik bereits jetzt einzusetzen. Es sind eben die Details, wenn bspw. ein Link nicht schlagartig beim Hover die Farbe ändert, sondern das langsam tut, die eine moderne Website ausmachen. Hat man keinen modernen Browser, kommt man nicht in den Genuss, kann die Seite aber trotzdem nutzen.

Semi-transparente Navigation in WordPress mit CSS

Heute geht es um eine horizontale Reiternavigation in WordPress, deren inaktive Reiter dank CSS Browser-übergreifend semi-transparent sind. Dafür muss als erstes ein span-Element innerhalb der Listen-Elemente der Navigation eingefügt werden. Dies geschieht über folgenden PHP-Code-Schnipsel:

HTML/PHP
<div id="header">
   <ul>
      <li<?php if (is_home() || is_paged() ) echo " class=\"current_page_item\""; ?>>
         <span></span>
         <a href="<?php bloginfo( 'url' ); ?>" title="Back to Main    Page">Home</a>
      </li>
      <?php
         echo preg_replace('@\<li([^>]*)>\<a([^>]*)>(.*?)\<\/a>@i', '<li$1><span></span><a$2>$3</a>', wp_list_pages('echo=0&title_li=&depth=1'));
      ?>
   </ul>
   <div class="hr"><hr /></div>
</div>

Das span-Element bekommt in diesem Fall die Transparenz. Würde man die Transparenz auf das a-Element anwenden, würde auch die darin liegende Schrift transparent werden und das soll vermieden werden. Außerdem wird vor der Funktion zur Ausgabe der Seiten noch ein Listenelement mit dem Link zur Startseite eingesetzt. Der ist optional und kann auch entfernt werden, wenn man z.B. den Blog-Titel auf die Startseite verlinkt. Schlussendlich befindet sich unterhalb der Navigation noch ein von einem div-Element umschlossenes hr-Element. Unter diesem werden die inaktiven Listenelemente verschwinden.

Kommen wir nun zum CSS:

CSS
#header ul {
   height: 60px;
   position: relative;
   clear: left;
}

   #header ul li {
      width: auto;
      _width: 140px; /* IE6 needs a fixed width */
      height: 60px;
      margin-left: 20px;
      float: left;
      display: inline;
      position: relative;
   }

      #header ul li span {
         display: block;
         width: 100%;
         _width: 140px; /* IE6 needs a fixed width */
         height: 60px;
         position: absolute;
         top: 10px;
         left: 0;
         z-index: 1000;
         background-color: #FFF;
         background: -moz-linear-gradient( top, #c7e0ed, #fff );
         background: -webkit-gradient( linear, left top, left bottom, from(#c7e0ed), to(#fff) );
         opacity: 0.7;
         filter: alpha(opacity=70);
         -moz-opacity: 0.7;
         filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.Alpha(Opacity=70);
         -khtml-opacity: 0.7;
         -ms-filter: "progid:DXImageTransform.Microsoft.Alpha(Opacity=70)";
      }

      #header ul li a:link,
      #header ul li a:visited {
         display: block;
         width: auto;
         height: 24px;
         padding: 13px 20px 23px 20px;
         line-height: 24px;
         position: relative;
         bottom: -10px;
         z-index: 2000;
         color: #0660cf;
         text-decoration: none;
         text-shadow: #FFF 0 1px 2px;
      }

      #header ul li a:hover,
      #header ul li.current_page_item a {
         background-color: #FFF;
         background: -moz-linear-gradient( top, #c7e0ed, #fff ); /* gradient for firefox */
         background: -webkit-gradient( linear, left top, left bottom, from(#c7e0ed), to(#fff) ); /* gradient for chrome and safari */
         position: relative;
         bottom: 0;
         _top: 0; /* special invite for IE6 to get goin' */
      }

      #header ul li a:hover {
         color: #c41604;
      }

      #header ul li a:active {
         color: #0059ce;
         position: relative;
         bottom: -1px;
         _top: 1px; /* special invite for IE6 to get goin' */
      }

.hr {
   height: 30px;
   background-color: #333;
   background: -moz-linear-gradient( top, #333, #555 ); /* gradient for firefox */
   background: -webkit-gradient( linear, left top, left bottom, from(#333), to(#555) ); /* gradient for chrome and safari */
   position: relative;
   z-index: 3000;
}

   .hr hr {
      display: none; /* hiding hr because of the IE. quel surprise! */
   }

Am meisten Platz nehmen hier die Angaben für die Transparenz ein. Das liegt daran, dass alle Eventualitäten - sprich "Browser" - berücksichtigt werden müssen. Dafür lässt sich diese Navigation aber auch mit reinem CSS und ohne PNG-Grafiken umsetzen, die ja im IE6 für Ärger sorgen würden.

Trotzdem funktioniert auch das hier nicht ohne dem ein oder anderen Mätzchen unserer Lieblings-Browser aus Redmond - den Internet Explorern. Der IE6 benötigt eine feste Breite für die Listenelemente. Hier ist also etwas Anpassung nötig, je nachdem wie lang die Beschriftung der Reiter ist. Der IE7 hingegen hat Probleme mit den Hover-Zuständen, so dass die Reiter hier nicht nach oben fahren und intransparent werden, wenn man mit dem Cursor rüberfährt. Das ist ärgerlich, schränkt jedoch die Benutzbarkeit der Seite nicht ein.

Des weiteren habe ich noch etwas CSS3 verwendet. Mit den aktuellen Versionen von Firefox, Safari und Chrome bekommt man deshalb einen Farbverlauf bei den Reitern serviert. In den gleichen Browsern sowie der aktuellen Version von Opera gibt es außerdem noch einen leichten Schlagschatten bei der Link-Beschriftung.

Das ist auch schon alles. Und natürlich ist diese Navigation nichts WordPress-spezifisches. In der Demo gibt es eine statische Variante, die in jeder anderen Seite auch verwendet werden kann.

Ansonsten mein übliches Mantra an dieser Stelle: Wenn ihr Fragen habt oder etwas nicht so funktioniert, wie es soll, nutzt die Kommentar-Funktion. Und wenn euch das Tutorial gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn ihr es bookmarked oder twittert. Vielen Dank :-)

Hover-und-Spotlight-Effekt in Bildergalerie mit jQuery

Jede Bildergalerie gewinnt, wenn das Thumbnail-Bild unter dem Cursor durch einen Hover-Effekt hervorgehoben wird und der Nutzer weiß, was gerade Sache ist. Wenn die umliegenden Thumbnails dann auch noch durch einen Spotlight-Effekt abgedunkelt werden, ist es noch leichter für den Nutzer, sich auf das aktuelle Bild zu konzentrieren. Wie man das mit jQuery realisiert, zeige ich jetzt.

Als erstes der HTML-Teil:

HTML
<body class="js">
	<div class="wrap">
		<a href="path/to/image.html" class="image">
			<img src="path/to/image.jpg" alt="" />
		</a>
		<a href="path/to/image.html" class="image">
			<img src="path/to/image.jpg" alt="" />
		</a>
		<a href="path/to/image.html" class="image">
			<img src="path/to/image.jpg" alt="" />
		</a>
	</div>
</body>

Als nächstes der CSS-Teil:

CSS
.wrap {
	width: 321px;
	height: 321px;
	padding: 20px 0 0 20px;
	margin: 30px auto;
	clear: left;
}

	.image {
		width: 77px;
		height: 77px;
		padding: 5px;
		margin: 0 20px 20px 0;
		float: left;
		display: inline;
		position: relative;
		z-index: 10;
		background-color: #CCC;
	}
	
	.js .image:hover {
		background-color: #36F;
	}
	
		.image img {
			position: relative;
			z-index: 30;
			border-width: 1px;
			border-style: solid;
			border-color: #666 #999 #999 #666;
		}
		
		.layer1, .layer2 {
			display: block;
			position: absolute;
		}
		
		.layer1 {
			width: 87px;
			height: 87px;
			top: 0;
			left: 0;
			z-index: 20;
			background-color: #36F;
		}
		
		.layer2 {
			width: 77px;
			height: 77px;
			top: 5px;
			left: 5px;
			z-index: 40;
			background-color: #000;
		}

Kleine Anmerkung dazu: Wenn JavaScript im Browser aktiviert ist, wird die Klasse js vom body-Tag entfernt. Geschieht dies nicht, bekommt das a-Tag um die Thumbnails einen :hover-Effekt.

Schlussendlich der jQuery-Teil:

JavaScript
jQuery(document).ready(function($) {
	$('body').removeClass('js');
	var image = $('a.image');
	var html = '<span class=\"layer1\"></span><span class=\"layer2\"></span>';
	image.append(html).find('span').css('opacity', '0');
	image.each( function() {
		$(this).hover( function() {
			$('span.layer1', this).stop().fadeTo(800, 1);
			$(this).siblings().find('span.layer2').stop().fadeTo(800, 0.5);
		}, function() {
			$('span.layer1', this).stop().fadeTo(800, 0);
			$(this).siblings().find('span.layer2').stop().fadeTo(800, 0);
		});
	});
});

Als erstes wird die Klasse js vom body-Tag entfernt. Danach werden die beiden span-Tags eingefügt, die für den Hover- und den Spotlight-Effekt zuständig sind. Danach wird in einer each()-Schleife festgelegt, dass bei einem Hover die span-Tags erscheinen und entsprechend wieder verschwinden.

Das war es auch schon. Falls es Fragen oder Probleme gibt, möchte ich euch wie immer die Kommentar-Funktion nahe legen. Ansonsten freue ich mich natürlich, wenn ihr den Artikel bookmark't oder auf twitter verbreitet.

Das Statistik-PlugIn WordPress.com Stats ist sicherlich praktisch. Vom Umfang her eher rudimentär, doch um schnell mal im Backend zu checken, was die Besucherzahl sagt, genau richtig.

Das einzige was störend sein kann, ist das kleine Smiley, das im Blog erscheint, wenn das PlugIn aktiv ist. Doch das wird man mit vier Zeilen CSS ganz schnell los:

CSS
#wpstats {
   height: 0;
   visibility: hidden;
}

Nun ist das Bild verschwunden, wie es sich für einen "Zähl-Pixel" gehört, verrichtet jedoch weiter seinen Dienst.

Weichgezeichnete Schrift mit CSS3

Hier ein kleiner Trick, wie man mithilfe von CSS3 "Blurred Typo", also weichgezeichnete Schrift, machen kann. Das ganze funktioniert durch den Umweg über die text-shadow-Funktion in CSS3.

Um das Beispiel zu verdeutlichen habe ich eine unspektakuläre Navigation gewählt. Hier der HTML-Teil:

HTML
<ul id="nav">
	<li><a href="index.html">Home</a></li>
	<li><a href="#">About</a></li>
	<li><a href="#">Portfolio</a></li>
	<li><a href="#">Contact</a></li>
</ul>

Eine ungeordnete Liste, wie es sich für eine anständige Navigation gehört. Als nächstes der CSS-Teil:

CSS
#nav {
	width: auto;
	clear: left;
	overflow: hidden;
	border-left: 1px solid #EEE;
	list-style: none;
}

#nav li {
	width: auto;
	height: 30px;
	padding: 0 20px 20px 20px;
	float: left;
	border-right: 1px solid #EEE;
	line-height: 30px;
}

#nav li a:link,
#nav li a:visited {
	text-decoration: none;
	color: #CCC;
	text-shadow: 0 0 3px #CCC;
}

#nav li a:hover {
	text-shadow: 0 1px 1px #666;
	color: #093;
}

#nav li a:active {
	color: #999;
	text-shadow: none;
}

Indem man die X- und Y-Offset-Werte bei text-shadow gleich Null setzt, entsteht anstelle des Schatten mehr so etwas wie ein äußeres Leuchten. Da dieses Leuchten die gleiche Farbe wie die Schrift hat, wirkt diese dadurch weichgezeichnet. Beim Überfahren mit der Maus verschwindet dieser Effekt und die Schrift erscheint klar.

Da es sich um eine CSS3-Spielerei handelt, braucht man zur Darstellung einen modernen Browser, wie Safari 4, Firefox 3.5, Opera 10 oder Chrome. Im Internet Explorer geht das ganze wie erwartet nicht, was aber kein Weltuntergang ist, da die Funktion der Seite ansich dadurch nicht beeinträchtigt wird.