Back of the Class – My Mom’s on Facebook
Obige Hair-Metal-Nummer stammt von der Comedy-Gruppe Back of the Class und thematisiert die Probleme, die auftreten, wenn die eigene Mutter plötzlich Mitglied bei Facebook wird und man sie als Kontakt hinzufügt. Dann sind die lauen Zeiten nämlich vorbei und man muss sich zweimal überlegen, was man postet und was nicht.
Das Video ist auf jeden Fall gut gemacht. Auch das Queen-Style-Interlude hat meinen Segen. Allerdings kann ich dieser Entwicklung, dass die Eltern zunehmend auch im Online-Leben ihrer Kinder aktiv werden, durchaus positives abgewinnen. Das Gefühl für Privatsphäre und Datenschutz wird nämlich hauptsächlich von den Eltern vermittelt, solange es in den Schulen nicht das Fach "Medienkompetenz" gibt.
Und wie kann man Kindern besser verdeutlichen, dass ihr Tun im Interweb prinzipiell von jedem nachverfolgt werden kann, als wenn plötzlich die eigenen Eltern Fotos und Beiträge kommentieren und damit zeigen: Was hier passiert ist öffentlich, also denk zweimal vorher nach, was du schreibst und hochlädst.
Des weiteren wird sich die Problematik aus dem Video in Kürze umdrehen. Zukünftig werden die Eltern zuerst auf Facebook sein und die Kinder müssen dann für sich entschieden, ob sie sich das antun wollen, auf der gleichen Plattform wie ihre Eltern aktiv zu sein. Dieser Generationswechsel ist es auch, der Facebook bei aller Innovationskraft vor eine wirklich große Herausforderung stellen kann.
(Vielen Dank an Wörn für den Hinweis zum Video.)
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3 Kommentare zu "Back of the Class – My Mom’s on Facebook"
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jksimpson
– 19.3.2010ich mag irgendwie keine songs über facebook. oder twitter. oder myspace. oder google. oder apple, linux und windows.
warum kann man nicht über sowas singen wie liebe, oder politik, oder irgendeinen fantasy-scheiß wie weiland Helloween und Iron Maiden?
Emanuel
– 19.3.2010das ist nunmal der zeitgeist. momentan interessiert sich eben keiner für liebe oder politik. aber das ändert sich in eine paar jahren auch wieder
maik
– 20.5.2010Klasse Artikel. Mit den Aussagen hast Du auch vollkommen recht wie ich finde. Und Lieder über Liebe, Politik und anderen Kram gibt's ja nun schon zu genüge